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Woher kommt die Hohle-Erde-Theorie?

 

Und was hat das jetzt alles mit Olaf Janssen zu tun?

Siehe Part III. Ihr müsst noch viel lernen, Leute....

Es war Sir Edmund Halley, Astronom aus dem 17. Jahrhundert und Entdecker des Halleyschen Kometen, der die hohle Erde als erster ins Spiel brachte. Seine Vorstellung von der Erde war, sie bestehe aus drei konzentrischen Sphären, von denen jede Leben trug und im Zentrum einen weißglühenden, leuchtenden Kern hatte. Die Veränderungen in der Position der Erdmagnetpole schrieb er den Bewegungen dieser Sphären zu. Das mag ziemlich verrückt klingen, bis man herausfindet, daß andere angesehene Wissenschaftler wie Wegener oder Hapgood vermuteten, die „Polwanderung" würde durch das Gleiten der Mesosphäre in der Lithosphäre oder umgekehrt verursacht werden.

Ein theologischer Stümper in der Wissenschaft, Thomas Burnet, meinte in seinem Buch Sacred Theory of the Earth (deutsch etwa: Heilige Theorie der Erde), das Wasser der Meere käme aus einem Loch am Nordpol, doch nur im Einklang mit dem Willen Gottes, wenn es für Sintfluten oder ähnliche vom Himmel gewollte Katastrophen gebraucht würde, nicht als beständiger, sich selbst tragender Auffüllungsprozeß.

Alexander Colcott aus Bristol neigte etwas zu Burnets Idee, doch 1768 postulierte er eine hohle Sphäre mit einer inneren Oberfläche, bedeckt von einem weiten Meer. Aus seiner Sicht entstand die biblische Flut, als dieses Meer durch eine Lücke an den Polen auf die äußere Oberfläche quoll.

Niemand von ihnen dachte jedoch an eine hohle Erde mit Land und einer Zentralsonne, eine Heimstatt für menschliches und tierisches Leben, noch konnten sie sich eine Verbindung zwischen den Löchern an beiden Enden der Erde vorstellen. (Vielleicht ist der Grund hierfür, daß die Landmasse am Südpol noch entdeckt werden mußte) Diese Erweiterung der Möglichkeiten wurde, wie ich früher schon sagte, den Autoren populärer Fantasieromane überlassen – vom 17. Jahrhundert bis heute, insbesondere Schriftsteller der sogenannten Romantik wie Edgar Allen Poe mit seiner großartigen Geschichte Die Erzählung von Arthur Gordon Pym und Bulwer-Lyttons Die kommende Rasse, von Jules Vernes unsterblichen Klassikern Die Reise zum Mittelpunkt der Erde und Die Sphinx aus dem Eis ganz zu schweigen. Und natürlich Edgar Rice Burroughs unvergleichliche Serie von Abenteuergeschichten wie Pellucidar und Im Erdkern usw., auf die ich später noch eingehen werde.

Drei mögliche Arten einer hohlen Erde

Bevor ich dieses faszinierende Thema beschreiben und erörtern werde, muß ich sagen, daß es eigentlich drei Arten einer unterirdischen „Welt" gibt, die alle unter der gemeinsamen Überschrift Hohle Erde angesprochen werden.

Die erste davon ist einfach nur das, was sie besagt – eine äußere planetare Felskruste oder „Schale" von unterschiedlicher Dicke (1000 bis 1300 Kilometer) um ein weites, offenes oder hohles Sphärenzentrum herum, von dem es für gewöhnlich heißt, es werde von einer kleinen Zentralsonne erhellt. Diese Innenwelt besitzt eine Oberfläche, die derjenigen der äußeren Welt sehr ähnelt – abgesehen von dem Verhältnis zwischen trockenem Land und Meeren, welches für gewöhnlich umgekehrt ist (d.h. vier Fünftel Land im Gegensatz zu einem Fünftel Meer). Normalerweise heißt es, die Innenwelt sei über Öffnungen bzw. „Löcher" an den Polen durch die Axialregionen der Erdkruste erreichbar – sowie durch extrem tiefe Höhlensysteme, die die Innen- und Außenoberfläche verbinden.

Die Innenwelt soll Heimat einer hochintellektuellen Menschenrasse sein, die vor vielen Jahrtausenden der Außenwelt entfloh, um einer dort vonstatten gehenden Weltkatastrophe zu entgehen. Heute wünschen sie keinen Kontakt mit den gegenwärtigen Außenhaut-Bewohnern, da wir mit Atomwaffen und anderen dumm-gefährlichen Technologien experimentieren, die zur großflächigen Vernichtung der Umwelt und Atmosphäre führen können. Es heißt auch, die Bewohner der Innenerde seien für die sogenannten Ufos verantwortlich, die durch die Polöffnungen aus der Innenerde herausfliegen und wieder zurückreisen. Sie seien einfach dazu da, unsere Aktivitäten zu beobachten, besonders jene, die die globale Sicherheit und Integrität der Erde bedrohen.

Die zweite Innenerde-Theorie beschreibt ausgedehnte Systeme entweder natürlicher oder künstlicher Höhlen und Tunnels tief in der Erdkruste, welche von uralten „fremdartigen" Menschenrassen bewohnt sein sollen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit uns haben, den modernen Menschen auf der Außenhülle jedoch nicht allzu freundlich gegenüberstehen. Diese Völker sollen von hydroponisch (durch Wasserkultur) angepflanztem Gemüse, von Pilzen und unterirdischen Tieren verschiedener Art leben (sowie in manchen Fällen von gefangenen Tieren der Außenhülle, einschließlich Menschen) und haben ihre eigenen geheimnisvollen Gesellschaften sowie seltsame Formen der Technologie entwickelt, die auf ihr Höhlendasein passen.

Ihre Höhlen werden von einer Art elektrischer oder natürlich-fluoreszierender Energie erhellt, welche dieselben lebensspendenden Eigenschaften enthält wie reines Sonnenlicht, jedoch insgesamt sanfter ist. Auch diese Völker sollen sich in grauer Vergangenheit in den Untergrund zurückgezogen haben, um Katastrophen zu entfliehen, die im Begriff waren, sich über die ganze Erdoberfläche auszubreiten. Einige Berichte behaupten jedoch, es seien Außerirdische, gefallene Engel, Dämonen, menschenähnliche Reptilien oder esoterischere Geschöpfe der menschlichen Fabelwelt wie Trolle, Zwerge, Elfen – oder sogar Yetis und Sasquatch!

Lachen Sie noch nicht!

Bevor wir jede mögliche Existenz solch mythischer Geschöpfe lachend bestreiten, sollten wir einen Augenblick innehalten und daran denken, daß alle Nationen der Außenhülle, die heutigen wie auch die archaischen, uralte überlieferte Legenden besitzen, die von unheimlichen und gräßlichen Bewohnern der „Unterwelt" sprechen. Die Häufigkeit solcher Geschichten zeigt, daß solche Fabeln einst zumindest etwas Substanz besessen haben müssen, um derart universell und oft in identischer Form in der Folklore der Welt aufzutauchen! Viele alte Volkslegenden behaupten, unsere eigene menschliche Rasse sei in einer solchen unterirdischen Welt entstanden – und viele der Bösen unter uns werden auch womöglich in einer solchen enden. Die Hölle?

Die dritte Innenerde-Hypothese ist vielleicht die am unglaublichsten klingende der drei überhaupt – außer daß sie verschiedene Schlüsselelemente der akzeptierten modernen Gesetze der Physik und Relativität umfaßt, welche sie bezeichnenderweise jenseits aller Ablehnung durch jeden, der sich als wahren Schüler der modernen akademischen Wissenschaften bezeichnet, stellt. Ich werde jedoch noch nicht auf dieses erstaunliche Mysterium eingehen, da ich in dieser Abhandlung nicht zu früh und unabsichtlich zuviel darüber verraten möchte. Ich glaube, ich bewahre mir dieses Konzept für den Schluß auf, ähnlich wie ein Gastgeber einen unwiderstehlichen Nachtisch bei einem ohnehin fürstlichen Bankett für den Schluß aufbewahren möchte - als finalen Anreiz.

Eine Angelegenheit von beträchtlicher Schwere

Ich sollte vielleicht einen letzten Punkt anführen (bevor es meine Kritiker tun), und zwar die wissenschaftliche Möglichkeit einer hohlen Erde. Kann sie unter den gegenwärtig erfaßten physikalischen Naturgesetzen, die unser Universum regieren, überhaupt existieren? Ich kann diese wahrscheinlichen Einwände oder Fragen nicht in sämtlichen technischen Einzelheiten beantworten, da ich keinen Doktorgrad einer Universität oder auch nur irgendeinen Grad in der Physik besitze. Alles, worauf ich mich verlassen kann, ist gesunder Menschenverstand und die wissenschaftlichen und physikalischen Grundlagen, die ich in der Schule lernte – oder seitdem irgendwo aufgeschnappt habe (was zum Glück weitaus mehr ist!).

Einer der ersten zu betrachtenden Punkte ist die reine Gravitation. Könnte sich eine solche hohle Erde jemals unter den Bedingungen der allgemein akzeptierten Theorie des Zuwachses an kosmischem Staub ausgeformt haben, wie sie die moderne Wissenschaft den Planeten des Sonnensystems zuschreibt? Die sofortige Antwort der akademischen, orthodoxen Wissenschaft wäre wohl ein nachdrückliches Nein! Das heißt, bis wir einen genaueren Blick auf mögliche Wege werfen, wie sie seit ihrer ursprünglichen Akkretion zu einer sphärischen Masse hohl geworden sein könnte.

So etwas könnte auf zwei oder drei Arten geschehen sein, aber hier konzentriere ich mich auf die Art, die den meisten Laien vernünftiger erscheint: durch eine axiale, drehungs-induzierte Zentrifugenwirkung auf die schwere Materie und die Elemente unter der Erdkruste, zusammen mit einer entsprechenden Aushöhlung des Zentrums des Planeten und der Schrumpfung seines hypothetischen radioaktiven Kerns zu einem zentralen Leuchtkörper im Inneren. Die orthodoxe Wissenschaft versichert natürlich auch weiterhin vertrauensvoll, der Erdkern bestehe möglicherweise aus hochkomprimiertem Nickeleisen, entweder in erhitztem solidem oder in weißglühendem flüssigem Zustand – ohne eine Möglichkeit zu haben, den Nachweis zu führen, daß so etwas wirklich der Fall ist.

Das Wort möglicherweise taucht alarmierend häufig in „in Stein gemeißelten" wissenschaftlichen Textbüchern auf, doch meiner Ansicht nach steht es in Wirklichkeit für theoretisch. Und da es jedermann völlig freisteht, eine Theorie über irgend etwas zu formulieren, werde ich diese Freiheit nun nutzen, um meine eigene Hypothese über die Möglichkeit einer hohlen Erde vorzubringen.

Einige im Grunde akzeptierbare Vorgaben

Akzeptieren wir an dieser Stelle im Sinne des Argumentes die allgemeine Auffassung, die Sonne und die Planeten hätten sich aus einer wirbelnden Masse von kosmischem Staub und Gas herausgebildet, und zwar in einem der weit ausgedehnten „Körperteile" von Materie, die schweifförmig aus unserer spiralförmigen Milchstraßengalaxis heraustrieben. Da alles im Universum nachweisbar in Bewegung ist und alle Nebel und Galaxien um ihre „Nabe" oder Achse rotieren, so wurde auch der Masse an kosmischem Material, welches unser Sonnensystem formen sollte, eine Wirbelbewegung verliehen. Dabei begann die amorphe Masse aus Raumtrümmern, Staub und Gas sich immer mehr zu einem zentralen Masseklumpen zu verdichten. Während der Klumpen an Größe und Masse zunahm, nahm auch die Schwerkraft zu und zog immer mehr Material in seine wachsende, rotierende Masse hinein.

Schon bald war aus dem „schwangeren" Stern, unserer Sonne, ein schwach glühender Ball geworden, der beständig in gleichem Maße an Hitze zunahm, in dem sein Material durch den stets zunehmenden Druck der eigenen Masse dichter wurde. Und während ihre Drehbewegung immer mehr zunahm, begannen sich Wirbel in dem weiten, kreisförmigen „Rand" bzw. der Scheibe aus Restmaterie zu bilden, die mit der Sonne herumschwang. Diese Wirbel begannen nun selbst Materie anzuziehen und mit ihnen zusammenzuwachsen, und sie drehten sich immer schneller, während sie an Masse zunahmen. Natürlich hatten diese protoplanetaren Massen ihre Umlaufbahn auf der gleichen Grundebene wie die ursprüngliche Staub- und Gasscheibe in einem 90°-Winkel zur Sonnenachse und parallel zum Äquator der knospenden Sonne, die sie durch die Opposition starker Gravitations- und Zentrifugalkräfte fest an ihrem Platz hielt, in beinahe perfektem Gleichgewicht.

Diese nun in gleichmäßigen Umlaufbahnen befindlichen rotierenden Protoplaneten beschleunigten ihre Axialdrehung nun gleichsam mit ihrer Größe und Masse, wuchsen zu individuellen, grob kugelförmigen Körpern heran. Ständig wurden sie dichter und kompakter, während sie immer mehr Staub, Gas und Trümmer aus den Überresten der ursprünglichen Materiewolke heranzogen. Statt ein wirbelndes „Kleid" unorganisierten kosmischen Materials mit sich herumzuschleppen, drehte sich die bereits leuchtende Sonne nun schnell um ihre Achse, mit einer knospenden Familie sich entwickelnder Planeten im Schlepptau.

Jeder Planet bekam nach und nach sphärische Gestalt* und drehte sich geschwind um die eigene Achse. Sie hatten in verschiedenem Grad rötlich zu glühen begonnen, je nach Größe und Sonnenferne. Sie glühten aufgrund ihrer enormen inneren Hitze, die sich aus der eigenen Schwerkraftkompression und der nachfolgenden Reibung der Materieteilchen ergab. Wegen dieser zunehmenden selbsterzeugten Hitze begannen die kosmischen Trümmer, aus denen sich die flügge gewordenen Planeten zusammensetzten, sich von glühendem Gestein in geschmolzenes Magma zu verwandeln – ein dicker kosmischer „Hexenkessel" verschiedenartiger Elemente. (*Ich bin seither auf ein weiteres wahrscheinliches Szenario der Planeten- und Sternbildung gestoßen, das ich weiter unten als „Spekulative Abhandlung über die Bildung hohler Planeten" behandle. GF)

So weit, so gut!

An dieser Stelle jedoch müssen wir die allgemein akzeptierte orthodoxe Sicht der Planetenentwicklung aufgeben und gewisse physikalische Naturgesetze einbeziehen, die die orthodoxe Wissenschaft in ihrer Selbstgefälligkeit übersehen zu haben scheint. Es soll hier auch klar gesagt werden, daß es selbst unter jenen, die nicht allen Dogmen der orthodoxen Wissenschaft und Physik blind glauben, gewisse Gruppierungen gibt, die das Konzept von „Gravitation" und verwandter „Kräfte" nicht per se akzeptieren wollen. Statt dessen möchten sie die Anziehungs- und Abstoßungswirkungen des Elektromagnetismus, den Druck der Licht-Photonen, „weiche Ätherteilchen" und andere gleichgelagerte Naturerscheinungen und fotoelektrische Effekte für die Erklärung heranziehen.

Doch zum ausdrücklichen Nutzen für die Neulinge bei dieser „Hohle-Erde"-Theorie möchte ich die grundlegende „Hohle-Erde-und-Planeten"-Debatte nicht mit irgendwelchen verderblichen Disputen über wirklich sekundäre Aspekte verdunkeln, sondern meine Argumente auf die allgemein verbreiteteren Newtonschen Physik-„Gesetze" und die Wissenschaft ausrichten.

Gravitation gegen Zentrifugalkraft

Die orthodoxe Wissenschaft hat sich bislang zu folgender Annahme vorgearbeitet: Da die Planeten einst Bälle geschmolzenen Magmas waren und alle terrestrischen Planeten (mit Venus als der möglichen einzigen Ausnahme) heute eine solide Oberfläche besitzen, müssen sie nach und nach abgekühlt sein, und zwar von außen nach innen, bis sich eine harte Felskruste (die Lithosphäre) gebildet hätte. Dieser Kühlvorgang geht auch heute noch weiter und arbeitet sich Stück für Stück zum Kern vor. Von Merkur und Mars wird in wissenschaftlichen Kreisen angenommen, sie seien bereits völlig erstarrt. Es ist also verständlich, daß der Hauptteil der Wissenschaftler annimmt, diese Planeten seien allesamt solide oder solide werdende Körper. (Die Wissenschaft macht viele Annahmen!)

Verborgene Nachwirkungen in der Erde

Was übersehen worden zu sein scheint (vielleicht weil es keinen Grund gab, die terrestrischen Planeten anders zu sehen als einfach Bälle einst geschmolzenen Magmas, die alle im Begriff sind, sich abzukühlen, bis ihre Masse einst völlig erstarrt), ist die Frage, wie genau sie gebildet wurden und welche verborgenen Konsequenzen dieser Bildungsvorgang im Inneren hervorgerufen haben mag. Oben habe ich erwähnt, die beiden prinzipiellen Kräfte, welche die Planeten laut der Wissenschaft gebildet hätten, seien Gravitation und Zentrifugalkraft gewesen. Die Materie in den Wirbeln, die jeden Planeten formte, verklumpte zuerst zu einer amorphen Masse, dann zu einem gesonderten Körper und später – zum Teil aufgrund der Eigendrehung der Sonne, hauptsächlich jedoch deshalb, weil sich alle solchermaßen herangebildeten Körper im Universum, seien es nun Planeten, Sterne oder Nebel, um etwas drehen – zu einem Himmelskörper in der Umlaufbahn um die Sonne. Es gibt eine selbsterzeugte Drehbewegung gemäß einem noch nicht genauer bezeichneten Satz physikalischer Gesetze, welche diese universelle Tendenz hin zur Rotation in allen Himmelskörpern steuert.

Wir können uns diese Erscheinung am besten mit dem Bild eines Eiskunstläufers vorstellen, der seinen Körper an einer bestimmten Stelle langsam mit ausgestreckten Armen zu drehen beginnt. Dann zieht er seine Arme zu seinem Körper hin, und seine Drehgeschwindigkeit (oder sein Winkelmoment) nimmt zu, bis er sich wirklich sehr schnell um seine Achse dreht. Dieses Winkelmoment ist in Wirklichkeit das Produkt von Trägheit (die Tendenz eines Körpers, seinen Zustand von Ruhe bzw. gleichmäßiger Bewegung beizubehalten) und Winkelgeschwindigkeit (die Bewegungsrate durch einen Winkel um eine Achse). Die Planeten sind bereits in einem Kampf zwischen den Kräften des Winkelmomentes und der Trägheit gefangen, da sie sich bereits um die Sonne bewegen, doch gleichzeitig werden sie als Gefangene der Schwerkraft in der Umlaufbahn gehalten, so daß ihre Neigung, in gerader Linie davonzufliegen, vereitelt wird. Diese paradoxe Kombination und Opposition physikalischer Kräfte trägt Rechnung für das Winkelmoment, und während sich die Materiemasse sehr schnell zu einer hochkomprimierten Form heranbildet, nimmt das Winkelmoment (Achsendrehung) in beträchtlichem Maße zu, genau wie bei unserem Eiskunstläufer.

Das alles hört sich zwar ziemlich technisch an, aber wenn Sie sich vorstellen, wie sich unser Eiskunstläufer immer schneller dreht, während er sich zu einer dicht gepackten Gestalt zusammenzieht, so ist dies mit der Erde vergleichbar, die an Drehgeschwindigkeit zunimmt, während sie immer ballförmiger wird. Kommen wir jedoch auf die orthodoxe Mechanik der Materie zurück.

Was geschah im Inneren der schnell rotierenden Erde? Denken Sie daran, daß die abkühlende Kruste unter dem Einfluß der tiefen Kälte des Raumes schnell zu Fels und Gestein zu erstarren begann, das hocherhitzte Magma darunter jedoch, im Inneren der Erde, noch immer geschmolzen, halbflüssig und beweglich war. Vielleicht können wir auch hier eine bildhafte Illustration aus unserer Alltagserfahrung heranziehen, um diesen interessanten Punkt zu verdeutlichen.

Verdeutlichen wir es!

Denken wir uns die Erde auf dieser Entwicklungsstufe als eine Art gigantische senkrechte Waschmaschine im Schleudergang, wobei ihre erstarrte Kruste die Wand ihrer Trommel ist (bzw. ihre gravitative Schale, wenn Sie so wollen), so können wir uns vorstellen, wie die schwere geschmolzene Materie und die Elemente gegen das Innere der erstarrten Kruste gedrückt wurden, und zwar in sehr ähnlicher Weise wie nasse Kleidung gegen die Trommelwand der Waschmaschine – durch Zentrifugalkraft. Dies hinterläßt einen Leerraum, einen hohlen Kern um die zentrale bzw. senkrechte Achse der Trommel, obwohl entlang der ganzen zentralen Rotationsachse der Trommel wie der Erde praktisch keine Zentrifugalkraft feststellbar wäre. Dieser Effekt ist für jeden auf natürliche (oder mechanische) Weise rotierenden Materiekörper nachweisbar. Und da die Masse des Inhalts der Waschtrommel nicht länger im Zentrum der Trommel verbleibt, bewegt sich das Gravitationszentrum vom Mittelbereich fort und bildet nun anstelle einen einzelnen Fokuspunktes eine kreisförmige Konfiguration bzw. ein kreisförmiges Feld.

Ein typisches Beispiel für diesen Effekt ist der Strudel, der sich bildet, wenn wir den Stöpsel aus der Badewanne oder dem Waschbecken ziehen. Sehr schnell kommt der Zentrifugaleffekt ins Spiel, und das Zentrum des Strudels bleibt offen und wasserfrei. Dem gleichen Phänomen begegnen wir bei jedem rotierenden Sturm wie einem Hurrikan, einem Zyklon oder einem drehenden Tornado, wo das Zentrum des Strudels das berühmte offene „Auge des Sturms" ist.

Und die gleiche Regel gilt für alle natürlich drehenden Objekte im ganzen Universum, seien es Nebel oder Galaxien (oder selbst schwarze Löcher), wo die zentrale Hauptmasse des Objektes noch nicht zu einer soliden Masse zusammengedrückt wurde. Es scheint, daß das Phänomen der Rotation immer das naturgegebene Resultat ist, wo auch immer dieses Zusammentreffen physikalischer Naturgesetze auftritt, und mit einer solchen Rotation kommt die Zentrifugalkraft (oder auch Zentripedalkraft) ins Spiel, was unveränderlich eine zentrale Strudelröhre oder Kernöffnung irgendeiner Art hervorbringt.

Das Gravitationszentrum in einem solchen Strudel befindet sich irgendwo in den Wänden ihrer Röhre – nicht im offenen Zentrum der Röhrenachse, die frei von Schwerkraft ist. (Auf diese Weise konnte auch Dorothys Haus im „Auge" des Wirbelsturms im Magier von Oz emporgehoben werden. Es gab keine Gravitation innerhalb des Strudels, um es niederzuhalten!) Erkennen Sie, was ich meine? (Wenn nicht, besorgen Sie sich das Video und sehen Sie selbst!)

Ein anderes (recht wirres) Beispiel

Der gleiche Effekt wie bei der Waschmaschine ergibt sich, wenn wir einen Modellglobus mit dampfend heißem, matschigem Kartoffelbrei oder Milch-Porridge füllen und ihn dann mit hoher Geschwindigkeit drehen, bis alles abgekühlt ist. Wenn wir den Globus nun öffnen, finden wir (hoffentlich) den Kartoffelbrei oder das Porridge zusammengepreßt um das ganze Innere des Globus herum, wobei die dickste Stelle um die Äquatorregion liegt und ein ansehnlicher Leerraum in der Mitte zu finden ist. Vielleicht wären wir auch überrascht zu entdecken, daß an den Polenden der Achse des Globus nur eine sehr dünne Schicht zu finden ist – wenn überhaupt. (Sie können das selbst überprüfen – aber verlangen Sie keinen Ersatz für Ihren Globus von mir!) Den gleichen Effekt sehen wir nebenbei bei jedem Betonmischer, wie viele von uns vielleicht schon entdeckt haben mögen – besonders wenn wir vergessen haben, die Trommel mit Wasser auszuwaschen, und den Inhalt über Nacht fest werden ließen. Stimmen Sie mir zu?

Der Grund, weshalb wenig oder gar keine Materie an den Polen der Achse des Spielzeugglobus verbleibt, ist der gleiche wie bei unserer Waschmaschine – und es ist meine Überzeugung (und darin stimme ich mit vielen anderen überein, die weitaus mehr wissen als ich), daß ebendieses Phänomen genausogut und recht logisch auch auf die Erde und die anderen Planeten (und selbst die Sterne) zutrifft, nämlich aufgrund der genau gleichen Umstände, physikalischen Gesetze und Mechanik. Leider vergessen viele Gelehrte, die Diagramme von hohlen Planeten zeichnen, diesen Effekt der durch die Erddrehung hervorgerufenen Zentrifugalkraft zu berücksichtigen, also sind ihre Schaubilder nicht völlig akkurat.

An dieser Stelle sollte ich die bekannte Tatsache erwähnen, daß dieselbe Zentrifugalkraft die Erde zu einem gewissen Grad am Äquator ausbauchen und an den Polen etwas abflachen läßt. Kurz gesagt sieht ihr Äußeres mehr horizontal abgeplattet aus. Das bedeutet, die Erdkruste ist am Äquator weitaus dicker als an der Polachse. Das Innere einer hohlen, sich drehenden Erde wäre also nicht so sehr sphärisch als vielmehr vertikal abgeplattet.

Noch Zweifel?

Jedem, der noch Zweifel an diesem Konzept der „inneren Zentrifuge" hat, würde ich empfehlen, seine Waschmaschine mit Wäsche zu füllen, das Gerät anzustellen und dann sorgfältig den Drehzyklus zu beobachten. Was geschieht mit der Wäsche? Stellvertretend für das angesammelte kosmische Material oder das Magma im Inneren des sich entwickelnden Planeten wird die Wäsche nach außen gegen die Trommelwand gedrückt, und das Zentrum bleibt offen. Die Tatsache, daß die Trommel der Waschmaschine ein Zylinder ist und die Erde eine Kugel, macht hier wenig Unterschied.

Würde die Maschine nun ewig weiterschleudern (wie im Falle der Erde), würde die Wäsche (bzw. das Magma) schließlich um die Seiten herum erstarren, wie es auch mit dem Kartoffelbrei in unserem Globus-Experiment geschieht oder mit der festen Mischung aus Zement, Sand und Kies im Betonmischer. Das Zentrum jedoch würde in allen drei Fällen – wie bei unserer hohlen Erde – immer in größerem oder geringerem Ausmaß hohl bleiben. Vergessen wir hierbei jedoch nicht, im Geiste den Einfluß unserer irdischen Gravitation bei diesen Experimenten zu berücksichtigen. (Leider können weder Sie noch ich diese Experimente im „freien Fall" durchführen, in der Nullgravitation des Raumes)

Dieser Test sollte jedem „ungläubigen Thomas" guten Grund zum Nachdenken geben. Zwar hat er den Nebeneffekt, daß die Wäsche gemacht wird, ein Spielzeugglobus kaputtgeht oder ein Betonmischer verschmutzt wird, doch sollte er uns anregen, über die Folgerungen dieser Kombination einfacher, beobachtbarer physikalischer Gesetze in einer Situation von solcher Größenordnung wie der Bildung eines Planeten nachzudenken. Ich glaube jedoch, für den Augenblick genug über diesen Punkt geredet zu haben, also gehe ich zu jenen anderen Erscheinungen über, die sehr eng mit unserer Hohle-Erde-Theorie zusammenhängen: zu den Löchern an den Polen und der Zentralsonne.

Die Löcher an den Polen

Die meisten Berichte und Beschreibungen zu diesen Eingängen ins Innere der Erde umfassen große Löcher, Öffnungen oder ähnliche Anomalien bei einer Polarkappe oder bei beiden. Einige dubiosere Berichte ansonsten achtbarer Polarforscher und Abenteurer „beschrieben" diese Öffnungen als zwischen 150 und 2250 Kilometer weit. Einer der bedeutenden Menschen, von denen es heißt, sie hätten diese seltsame Erscheinung gesehen, ist der bekannte amerikanische Konteradmiral Richard E. Byrd, der 1947 die Eiskappe des Nordpols überflog und die Antarktis im Jahre 1956. Seine erstaunlichen überlieferten Berichte der seltsamen Phänomene sind eine ungewisse Angelegenheit, doch ich verweise meine Leser auf die vielen Darlegungen anderer Autoren über seine angeblichen Funde.

Andere bekannte Forscher, die auf ähnliche (aber nachweisbarere) verblüffende Anomalien im Bereich des Nordpols trafen, sind u.a. Dr. Frederick Cook im Jahre 1908 und Konteradmiral Peary 1909. Und lange vor ihnen machte der berühmte norwegische Polarforscher Fridtjof Nansen einige äußerst gespenstische Erfahrungen auf seiner Arktisexpedition 1885-86 auf der Suche nach dem Nordpol.

Viele andere Forscher hatten seitdem die gleiche Art unheimlicher Erlebnisse an den Polen, doch ich muß den Leser erneut auf die sehr zahlreichen Berichte im Internet und anderswo verweisen, die von erstaunlichen Entdeckungen sprechen, denn sonst müßte ich hier Seiten über Seiten über diese sehr ähnlichen, erstaunlichen und oft recht unglaublichen Berichte schreiben. Ich glaube, ich sollte vielmehr einige hervorstechende Punkte zu den Polen erklären, bevor ich weitermache.

Einige Hintergrundinformationen

In seinem bekannten Buch „Die hohle Erde" beschrieb Dr. R. W. Bernard, Bachelor of Arts, Master of Arts und Doctor of Philosophy, den verbreiteten Glauben der hohlen Erde in einer ansehnlichen Fülle von Einzelheiten, und er konnte einige faszinierende Daten ausfindig machen, um diesen Glauben zu untermauern. Ich werde einige bemerkenswerte Passagen aus seinem fesselnden Buch zitieren. Zuerst behandelt er die wissenschaftliche Annahme, die Erde sei ein solider Körper:

„Der Glaube, die Erde besäße ein glühendes Zentrum, erwuchs möglicherweise der Tatsache, daß es umso wärmer wird, je tiefer man in die Erde eindringt. Die Annahme jedoch, dieser Temperaturanstieg nehme zu bis zum Zentrum der Erde, ist weit hergeholt. Es gibt keinen Beweis, der diese Ansicht stützen könnte. Wahrscheinlicher ist, daß der Temperaturanstieg nur weitergeht, bis wir die Ebene des Ursprungs vulkanischer Lava und von Erdbeben erreichen, vielleicht durch die Existenz einer Menge radioaktiver Substanzen. Nach dieser Schicht maximaler Hitze besteht jedoch kein Grund, weshalb es nicht kühler und kühler werden sollte, während wir uns dem Erdenzentrum immer weiter nähern."

„Die Oberfläche der Erde mißt etwa 500 Millionen Quadratkilometer, und ihr geschätztes Gewicht beträgt sechs Sextillionen Tonnen. Wäre die Erde eine solide Kugel, wäre ihr Gewicht weitaus größer. Dies ist einer der wissenschaftlichen Hinweise, daß die Erde ein hohles Inneres besitzt. Der Autor glaubt, die wahrste Auffassung der Struktur der Erde gründe auf der Vorstellung, daß Zentrifugalkräfte während des geschmolzenen Zustandes bei ihrer Formierung die schwereren Substanzen nach außen in Form von Fels und Metallen gegen ihre Peripherie drückten, woraus die Außenkruste entstand. Das Innere blieb hohl, mit Öffnungen an den Polen, wo weniger (oder gar keine) Zentrifugalkräfte wirkten und wo die Tendenz, Materialien nach außen zu pressen, geringer war. Diese Tendenz war am Äquator weit stärker, was die Ausbauchung der Erde in dieser Region zur Folge hatte. Schätzungen besagen, als Resultat der Erdrotation um ihre Achse während ihrer Formationsstufe hätten sich polare Vertiefungen und Öffnungen gebildet, die 2250 Kilometer im Durchmesser mäßen."

„Wir werden unten auch Beweise anführen, um darauf hinzuweisen, daß einiges des ursprünglichen feurigen und leuchtenden (vielleicht atomischen) Materials im Erdenzentrum verblieb(en sein könnte), um eine Zentralsonne zu bilden, viel kleiner zwar als unsere Sonne (in Wirklichkeit vergleichsweise winzig), doch fähig, Licht auszusenden und Pflanzenwachstum zu unterstützen. Wir werden auch erkennen, daß die Aurora Borealis bzw. die flutenden Lichter im arktischen Nachthimmel von dieser Zentralsonne stammen, deren Strahlen durch die Polöffnung schimmern."

„War die Erde nun ursprünglich ein Ball aus glühendem, geschmolzenem Material, so blieb etwas von diesem Feuer im Zentrum, während die Zentrifugalkraft infolge ihrer Achsenrotation ihre solide Materie nach außen drückte, wo sie eine solide Kruste bildete und das Innere hohl beließ, mit einem leuchtenden Ball im Zentrum, der Zentralsonne, welche Licht (und Hitze) für pflanzliches, tierisches und menschliches Leben schenkt."

(Anfügungen in Klammern von mir. GF)

Bernard sagt weiter, der erste, der diese Theorie einer hohlen Erde mit Löchern an den Polen vorgebracht habe, sei William Reed gewesen, Autor des 1906 erschienenen Buches Phantom of the Poles, das die erste Zusammenstellung wissenschaftlichen Wissens zum Thema darstellt, basierend auf den Berichten der Arktisforscher. Das Buch unterstützt die Theorie einer hohlen Erde mit Öffnungen an den Polen. Offensichtlich schätzte Reed die Dicke der Erdkruste auf etwa 1300 Kilometer Durchmesser und das hohle Innere auf ungefähr 10.250 Kilometer Durchmesser. Seine revolutionäre Theorie faßte er in folgender Weise zusammen:

„Die Erde ist hohl. Die Pole, nach denen so lange gesucht wurde, sind Phantome. Es gibt Öffnungen am nördlichen und südlichen äußersten Ende. Im Inneren gibt es weite Kontinente, Meere, Berge und Flüsse. Pflanzliches und tierisches Leben ist in dieser Neuen Welt offensichtlich, und womöglich ist es von Rassen bevölkert, die den Bewohnern der Erdoberfläche unbekannt sind."

Er stellte auch heraus, daß die Erde keine echte Kugel ist, sondern an den Polen abgeflacht. Wenn man sich dem hypothetischen Nord- oder Südpol nähert (denn es gibt keine, da sich dort die Öffnungen zum hohlen Inneren befinden), beginnt es flacher zu werden. Die (imaginären) Pole befinden sich also in Wirklichkeit in der Luft, in der Mitte der Polöffnungen, und nicht auf der Oberfläche, wie Möchtegern-Entdecker der Pole behaupten. Weiter sagt er, die Pole können nicht entdeckt werden, da die Erde an ihren Polpunkten hohl ist. Diese Polpunkte „existieren in der Luft aufgrund der dortigen Existenz der Polöffnungen, die ins Innere führen." Dann betont Reed, daß die Forscher, welche glaubten, sie hätten die Pole erreicht, in Wirklichkeit von dem exzentrischen Verhalten des Kompasses in hohen Breitengraden, nördlich wie südlich, in die Irre geführt wurden. Er behauptet, dies sei im Falle von Peary und Cook geschehen, von denen keiner wirklich den Nordpol erreicht habe. Nehmen wir ein paar Augenblicke für die Untersuchung dieses besonderen Problems her.

Probleme mit Kompassen

Laut allen Hinweisen, die ich bislang gefunden habe, hatten praktisch alle großen Polarforscher ernsthafte Probleme mit ihren Magnetkompassen, sobald sie 80° bis 85° nördlicher Breite überschritten hatten. Ihre Kompaßnadeln machten alle möglichen wahllosen Schwünge, hoben und senkten sich. Wie schon erwähnt, passierte dies sowohl Peary als auch Cook, und so verfehlten sie den Nordpol komplett, so wie es vielen anderen vor und nach ihnen geschah.

Auf Admiral Byrds Luftexpedition gab es ebenfalls Probleme mit den Instrumenten. In seinem Logbuch notierte er, wie sowohl sein Magnet- als auch sein Kreiselkompaß zu „rotieren und schwanken" begannen, und zwar in einem solchen Maße, daß sie „unfähig waren, mittels unserer Instrumente unseren Kurs zu halten". Da er sich jedoch weit oben in einem Luftfahrzeug befand, konnte er mittels eines Sonnenkompasses seinen Kurs bestimmen, und er wußte, daß er sich dem Pol näherte. (Später komme ich nochmal auf Byrds Polarflug zurück, da er völlig erstaunlich ist)

Der bekannte russische Polarforscher Snegirew berichtet, wie der Magnetpol „eine Art trügerische Biegung" hat, die es „mühselig macht, allein per Kompaß zu reisen. Der Pfeil zeigt nordwärts, schwenkt dann gen Westen und kehrt fast widerstrebend zu seiner Ursprungsposition zurück." In seinem Buch The Hollow Earth schreibt Dr. Raymond, daß diese seltsame Bewegung des Kompasses „von vielen Erkundern der Arktis beobachtet wurde. Als sie hohe Breitengrade um die 90° erreichten, waren sie perplex ob der unerklärlichen Kompaßbewegung und dessen Tendenz, senkrecht nach oben zu zeigen." Dann fügt er die Erklärung an: „Sie waren nämlich in der Polöffnung, und der Kompaß zeigte zum magnetischen Nordpol entlang des Randes der Öffnung." (Hervorhebungen wieder von mir. GF.)

Ray Palmer, amerikanischer Autor und Herausgeber mehrerer hervorragender Magazine im Zusammenhang mit mysteriösen Phänomenen, beschrieb in einem Leitartikel mit dem Titel The North Pole – Russian Style „bemerkenswerte Entdeckungen von russischen Arktisforschern, welche die Theorie einer hohlen Erde und polarer Öffnungen bestätigen, gleichsam den Beobachtungen von Arktisforschern, die wir unten anführen werden." Ich kann seinen Artikel hier nicht vollständig wiedergeben, aber ich werde einen Auszug daraus bringen, der für dieses Zeitalter täglicher Polüberflüge durch kommerzielle und militärische Flugzeuge sachdienlich ist.

„Eines, auf das wir mit am beharrlichsten bestehen, ist, daß niemand je am Nordpol war und alle dahingehenden Behauptungen falsch sind. Der Pol ist kein ‚Punkt’ und kann nicht im herkömmlichen Sinn ‚erreicht’ werden. Den Militär- und Zivilpiloten, welche behaupten, den Nordpol ‚täglich’ zu überfliegen, haben wir mit Erfolg widersprochen. Im Falle der Militärflieger haben wir das Standardmanöver herausgestellt, welches es automatisch unmöglich macht, jenseits des Pols zu gelangen, indem man quer darüberfliegt. (Also über die Polöffnung statt hinein – Autor) Dies liegt an Navigationsschwierigkeiten durch Kompasse aller Art."

„Ein ‚verirrter’ Flieger (dessen Kompaß nicht so funktioniert, wie er sollte) findet die Orientierung wieder, indem er eine Wendung in irgendeine Richtung macht, bis sein Kompaß wieder funktioniert. Im Falle der kommerziellen Fluggesellschaften, die sich in ihrer Werbung damit brüsten, zweimal täglich über den Pol zu fliegen, nehmen sie es mit der Wahrheit nicht so genau. (Sie überfliegen lediglich den magnetischen Rand der Polöffnung, wo der Kompaß den höchsten Grad Nord registriert, aber sie erreichen nicht wirklich den Nordpol, den Zentralpunkt der Polöffnung innerhalb dieses Randes – Autor)"

(Die Hervorhebungen sind wieder meine eigenen – GF)

Jedoch eine Warnung zur Vorsicht...

Ich sollte anmerken, daß laut geologischer Untersuchungen im Arktischen Meer das Wasser beträchtlich tiefer wird, wenn wir uns 85° nördlicher Breite nähern. Nansen selbst prüfte die Tiefe an diesem Breitengrad und maß über 2.000 Faden (3.660 Meter), und er sagte, die Tiefe nehme weiter zu, je weiter nördlich er käme. (Die aktuellste offizielle Angabe für die geschätzte Meeresboden-Position des Nordpols ist 4.148 Meter)

Ich muß jedoch auch sagen, daß neuere Tiefseediagramme des arktischen Meeresbodens zwei große parallele Bergrücken um die polare Tiefsee-Ebene zeigen, wo der Nordpol sein soll. (Niemand kann sich hierbei jedoch sicher sein, nicht einmal heute. Das liegt an den ständigen Abweichungen des Magnetkompasses) Es handelt sich um den Lomonosow-Rücken und die Nansen-Kordillere (auf einigen Karten auch Gakkel-Rücken genannt), und sie liegen 400 oder 500 Kilometer auseinander. Somit scheinen sie den größtmöglichen Durchmesser eines möglichen Polarloches auf maximal etwa 400 Kilometer zu beschränken, im Gegensatz zu früheren Behauptungen von über 1000 Kilometer großen Löchern. (Ich persönlich glaube, nachdem ich mir Daten und Computerbilder auf der Basis von Satelliten-Radarscans der Erdtopographie angesehen habe, daß das „Polarloch" (sofern es überhaupt existiert) weniger als 100 Kilometer im Durchmesser haben mag)

Nebenbei stieß ich kürzlich auf einen Bericht im Internet über eine schwedische Polarexpedition, die am 12. Juli 1996 auf dem Eisbrecher Oden aufbrach, um die klimatische und umwelttechnische Entwicklung in den innersten polumspannenden Gebieten der Arktis zu erforschen. Die Oden sollte vom deutschen Forschungsschiff Polarstern begleitet werden. Die beiden Schiffe haben schon vorher erfolgreich zusammengearbeitet, und zwar während der 1991er IAOE (Internationale Forschungsexpedition im Arktischen Meer), wo sie behaupteten, den Nordpol erreicht zu haben – auf dem Wasserweg! Mein Interesse flammte auf, als ich erfuhr, eines ihrer geologischen Forschungsziele sei das Studium des Seebodens des arktischen Polarbassins durch Fernsensoren. Zudem wollten sie Teile davon sowie vom Lomonosow-Rücken und der Nansen-Kordillere per Tiefenbohrung herausholen. Noch immer habe ich die Funde bei dieser Expedition noch nicht auffinden können, aber ich werde sie hier einfügen, sobald ich sie entdecke – falls ich sie entdecke. Es wird interessanter Lesestoff!

...und noch einige optimistische Worte

Wir sollten jedoch nicht die Tatsache vergessen, daß einige dieser polaren Tiefen sehr wohl Schätzungen oder gepfuschte Angaben sein mögen, einfach aufgrund der offenkundigen Unmöglichkeit, ein ozeanisches Forschungsschiff um oder durch das zentrale, solide gefrorene Arktis-Packeis zu schicken, und selbst Atom-U-Boote wären für ihre präzise Positionierung von Magnet-Kompassen abhängig.

Könnte jedoch eine ähnliche Art von Satellitentechnik wie z. B. MOLA (Martian Orbiting Laser Altimeter), das zur Messung der Tiefe, Höhe und allgemeinen Topographie der Marsoberfläche verwendet wurde, dazu eingesetzt werden, einige seltsame Mysterien unserer eigenen irdischen Meerestiefen – wie das bekannte Bermuda-Dreieck (um verschwundene Schiffe und Flugzeuge zu erklären), den südwestlichen Pazifik (für Spuren des verlorenen Kontinents Mu), den Indischen Ozean (für Beweise für Lemuria) und den antarktischen Kontinent (für einige Zeichen eines möglichen südlichen Polarloches und vielleicht sogar für ein verlorenes Atlantis unter der mächtigen Eiskappe) – könnten wir eventuell sehr viel mehr über unseren Planeten lernen und gleichermaßen sehr viel mehr über die tatsächliche innere Struktur der anderen terrestrischen Planeten.

Meiner bescheidenen Meinung nach bleibt noch viel zu entdecken und zu forschen, sowohl auf als auch in unserem Planeten, was unendlich viel weniger Geld, Zeit und Mühe in Anspruch nehmen würde als die offenbar fruchtlose Erforschung des Weltraums (dazu später mehr). Nicht daß ich den leisesten Einwand gegen die Erkundung unserer Nachbarplaneten hätte, aber ich glaube, wir sollten zuerst alles, was wir können, über unseren noch immer sehr geheimnisvollen und rätselhaften Planeten herausfinden.

Einige relevante Punkte

Bevor ich zu weiteren interessanten Aspekten dieses Hohle-Erde-Konzeptes vordringe, möchte ich sagen, daß der Nordpol häufig von Wolken und/oder Nebel bedeckt ist und somit von hochfliegenden Flugzeugen und Satelliten im Erdorbit die meiste Zeit über nicht wahrgenommen wird, obwohl das Loch aufgrund der Präsenz einer hellen zentralen Sonne in der Erde vielleicht nicht als dunkles Loch erscheint, sondern als eines, das Licht aussendet. (Vielleicht eine Art leuchtender Fleck?)

Tagsüber kann man sich gut vorstellen, daß sich das äußere Sonnenlicht auf dem Eis und die Helligkeit eines inneren Leuchtkörpers gegenseitig aufhebt, besonders da die Sonnenstrahlen von Eis und Wasser während des sechsmonatigen arktischen Sommers recht hell reflektiert werden, wenn die Wolkendecke oft sehr verstreut oder in einigen Gebieten dann und wann sogar völlig abwesend ist.

Die Aurora?

Im arktischen Frühling und Herbst kann man oft ein weiteres Phänomen an den Polen beobachten, das Schauspiel der Auroren namens Nord- oder Südlicht – Aurora Borealis bzw. Aurora Australis. Die Wissenschaft erklärt diese senkrechten, schönen und vorhangartigen Effekte als „verursacht durch geladene Teilchen von der Sonne, welche hoch in der Ionosphäre auf verdünnte Gase treffen und sie leuchten lassen", auf ähnliche Weise, wie elektrische Ladung das Gas in einer Neonröhre aufleuchten läßt. Denken wir jedoch an eine innere „Sonne", welche durch Öffnungen in der Erdkruste an den Polen scheint, könnten wir dann nicht erwarten, in geeigneten, vergleichsweise wolkenfreien Nächten einen sehr ähnlichen Effekt zu beobachten – ähnlich wie eine Gruppe verstreuter Scheinwerferstrahlen, die von der Eiskappe aus nach oben strahlen? Nun – vielleicht.

Eine andere offizielle Erklärung scheint zu sein, daß die Auroren von solaren Protonen und Elektronen hervorgerufen werden, welche zu den Erdmagnetpolen hinabgezogen werden und ihre Farbe in bezug auf „die Höhe, in der die Kollision stattfindet, und auf die Wellenlänge der beteiligten Teilchen" ändern. Was wäre jedoch, würde die Situation umgekehrt sein und die Teilchen nach oben freigesetzt werden, also von der inneren Sonne (möglicherweise ebenfalls ein mäßig radioaktiver Körper) durch die Polöffnungen? Würden wir nicht ein sehr ähnliches Phänomen erwarten? Wieder: vielleicht. Die orthodoxe Wissenschaft würde eine solche Vorstellung vielleicht als völlig unsinnig von sich weisen – doch ist es eine solch lächerliche Vorstellung?

Nach sorgfältigem Nachdenken muß ich leider zugeben, daß diese Vorstellung ein wenig weit hergeholt ist, und ich muß der wissenschaftlichen Erklärung zustimmen, solche Aurorenphänomene würden wahrscheinlich von kosmischen und solaren Teilchen hervorgerufen, welche auf die Ionosphäre der Erde stoßen und von ihr „gebremst" werden, was zu Photonen-Erregung führt, die sie aufleuchten läßt. Vielleicht werden sie danach in der Stratosphäre ausgebrannt. Die Freisetzung großer Mengen Licht nach oben von „Polarlöchern" aus in Arktis und Antarktis wäre mit Sicherheit von vielen Flugzeugpiloten, die den Pol überflogen, lange zuvor dokumentiert worden. Folglich ist die „Nach-oben-Leuchten"-Theorie eindeutig unstimmig.

Es ist auch gut, daran zu denken, daß der magnetische Nordpol von der Geologie nach Nordkanada verlegt wird, nahe Bathurst, bei etwa 78° nördlicher Breite, also etwa 750 Kilometer südlich des geographischen Nordpols. Der magnetische Südpol soll vor der Küste von Wilkes Land liegen, bei 64° südlicher Breite, also über 2700 Kilometer nördlich des geographischen Südpols, und scheinbar verändern diese Magnetpole jedes Jahr ihre Position.

Man würde die Magnetpole sicherlich auf einer Magnetachse vermuten, die von Nord nach Süd durch die Mitte der Erde verläuft, so wie es die wahre Polachse tut – sofern die Erde wirklich ein gigantischer sphärischer Magnet ist, wofür sie gemeinhin gehalten wird und wofür auch ich sie immer hielt. Seitdem habe ich jedoch erfahren, daß die Magnetosphäre, welche die Van-Allen-Gürtel enthält, in Wahrheit mehr von der Form eines sehr dicken Doughnuts um die Hauptmasse der Erde ist, die Polregionen jedoch mehr oder weniger offen gegenüber EMF-Einflüssen beläßt.

Wie also kommt diese eigenartige Anomalie zustande, die zeigt, daß die Magnetachse der Erde nicht durch ihren geozentrischen Punkt läuft, sondern von 90° N zu 64° S und somit gewaltige 36 Grad von der geographischen Nord-Süd-Polarachse abweicht?

Schnell füge ich an, daß ich keine konkrete Antwort auf dieses Rätsel beisteuern kann, abgesehen von dem möglichen Vorkommen größerer Konzentrationen von Kupfer oder Eisenerz in der Erdkruste dieser Regionen, welche eine große Rolle bei diesem Mysterium spielen könnten – aber ich wäre sehr daran interessiert zu hören, was die geologische Bruderschaft dazu zu sagen hat. Der Gedanke könnte einem vergeben werden, daß vielleicht die magnetischen und geographischen Pole keinen wirklichen physikalischen Zusammenhang haben.

Wie auch immer. Man muß mich noch überzeugen, daß sich die Erscheinung der Auroren tatsächlich direkt auf die Magnetpole konzentriert – in einem solchen Fall könnte der wahre Grund für die Auroren-Effekte in der erdeigenen Magnetosphäre zu finden sein, und zwar in der oben von mir vorgeschlagenen Weise, und einfach auf solare und kosmische Teilchen zurückgehen, die in der Ionosphäre fluoreszieren.

Sehr deutlich erinnere ich mich daran, wie ich als Junge in Nordbritannien die Aurora Borealis beobachtet habe. Immer schien sie mir zum wahren Norden hin zu erscheinen, und nach dem Polstern zu Polaris. Ansonsten hätte ich in eine leicht andere Richtung blicken müssen, nach Nord-Nordwest. (Vielleicht sollte ich anfügen, daß ich damals ein junger Pfadfinder war und somit einen hervorragend geübten Richtungssinn hatte)

Eine weitere Möglichkeit betreffs dieses Erdmagnetismus ist, daß er sich sehr wohl als eine Art unter der Oberfläche befindliches, lokalisiertes Phänomen erweisen könnte, welches ausschließlich in der Lithosphäre der Erde zu finden ist – ein Phänomen, das auch auf andere Planeten terrestrischer Art übertragbar ist. Der Erdmagnetismus mag von keiner bestimmten lebenswichtigen Bedeutung für die Funktionsweise oder das Wohlergehen unseres Planeten sein, abgesehen davon, daß er einen nützlichen „Orientierungsleitfaden" für wandernde Tiere wie Karibus, Moschusochsen und Rentiere sowie Vögel darstellt, die alle offenbar die natürliche Erdmagnetkraft mittels eines Sinnes umsetzen können, der uns Menschen abhanden gekommen ist. Wir Menschen müssen stattdessen auf Mechanismen wie den Magnetkompaß zurückgreifen.

Bald mag es jedoch neue Informationen zu diesem Thema geben, die das gegenwärtige Denken der Wissenschaft über die sogenannten „Magnetpole" der Erde radikal verändern könnten.

Ein spätes Update zum Geomagnetismus

Weiteres zu meinen Bemerkungen über den Erdmagnetismus. Ich entdeckte einen recht aktuellen Bericht des Geological Survey of Canada (innerhalb deren Territorium der magnetische Nordpol liegt), der besagt, man glaube, der irdische Geomagnetismus, wie er sich in den Magnetpolen manifestiert, würde durch elektrische Ströme hervorgerufen, die im superheißen Magma des (angeblich) flüssigen äußeren Kerns der Erde ihren Ursprung finden, vielleicht sogar in den großen unterirdischen Seen oder Meeren geschmolzenen Magmas – was hauptsächlich unter den Rändern der tektonischen Platten zwischen den tieferen Krustenschichten konzentriert ist, wie ich glaube. Dieser Fluß von elektrischen Strömen soll beständig dahinfließen, was bedeutet, daß auch das von ihm erzeugte Magnetfeld ständigen Veränderungen unterworfen ist.

Dieses Phänomen wurde in einer Studie der Ortungen des magnetischen Nordpols bis ins Jahr 1829 zurück geboren. Nachfolgende Ortsangaben für den Magnetpol in den Jahren 1831, 1903, 1945, 1962, 1973, 1984 und 1994 haben gezeigt, daß der magnetische Nordpol während dieser 165 Jahre entlang eines beinahe geschlängelten Pfades von der Boothia-Halbinsel (70° N) bis zur Noice-Halbinsel (77° N) wanderte, etwa 1100 Kilometer nordwärts, grob entlang dem 105. Längengrad. Und er bewegt sich weiterhin nordwärts mit sich ständig beschleunigender Geschwindigkeit. Früher waren es 10 Kilometer pro Jahr, heute 15.

Es mag einem die Erwartung vergeben werden, es müsse eine ähnliche Ortsveränderung beim südlichen Magnetpol zum Süden hin geben, aber hier scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Der magnetische Südpol wandert sehr viel langsamer als sein nördliches Gegenstück nach Norden, und zwar insgesamt etwa 200 km entlang des 140. Längengrades. Genau wegen diesem konstanten Ortswechsel der Magnetpole und demzufolge ihrem zweifelhaften Wert als präzise Ausrichtungspunkte für Karten, wenn man einen Magnetkompaß verwendet, vermute ich, die geschätzte Position des wahren Nordpols könnte sich mit Leichtigkeit in recht beträchtlichem Maße verändert haben seit der Zeit der frühen Erforscher – ein Fehlerspielraum, der noch immer wahrnehmbar in vielen heute vorgenommenen Berechnungen der wahren Position des Pols fortdauern mag.

Neueste Informationen zu den IAOE-Entdeckungen

Nachdem ich oben das „neueste Update" geschrieben habe, habe ich einige vorläufige Ergebnisse der 1996er International Arctic Ocean Expedition erfahren. Nicht weniger als 29 Kolbenkerne aus Sedimentgestein wurden dem Lomonosow-Rücken zwischen 85° und 89° nördlicher Breite entnommen, und als ich den neuen Bericht im Mai 1997 schrieb, wurden sie noch immer ausgewertet. Bald sollte es aufgrund der Daten vom Lomonosow-Rücken sowie dem benachbarten Arktischen Bassin ein umfassendes visuelles geologisches Computermodell geben.

Diese hochdetaillierte Forschung scheint jedoch anzudeuten, daß die mögliche Existenz eines Loches im Meeresboden am Nordpol jetzt (leider) recht unwahrscheinlich ist. Doch trotz jeder angeblichen offiziellen „Alibi-Verschwörung" bin ich sicher, eine solche Entdeckung wäre irgendwann doch „durchgedrungen" und wäre in der Medienlandschaft der Welt längst zu einer großen Schlagzeile geworden.

Nach gründlichem Nachdenken über diese „Polarloch"-Idee denke ich folgendes: Während es eine erkennbare Achsenöffnung an jedem Pol geben mag, ist es eine logische Annahme, daß sich über Jahrtausende hinweg das Sedimentgestein von den Polarmeeren oder Staub in der Luft und andere feste Materialien in diese Löcher abgesenkt und sie gefüllt haben, entweder teilweise oder vollständig. Dies gilt, wenn wir die Vorstellung übernehmen, daß das Gravitationszentrum eines „Hüllen"-Planeten die Form eines kugelförmigen Gravitationsfeldes irgendwo in der Mitte der Erdkugel annimmt.

Dies liegt einfach daran, daß die Gravitationszone auf halbem Wege durch die Felsenkruste einen unsichtbaren „Boden" aus elektromagnetischer Kraft gebildet haben wird, der dieses Sediment davon abhielt, in die innere Erde hineinzufallen. Dies wäre natürlich auch andersherum so, da der gleiche Effekt auch innerhalb der planetaren Hülle arbeitet. Eventuelle Löcher würden mit festen, stabilen „Pfropfen" auf beiden Seiten gefüllt.

Aufgrund dieser einfachen Erscheinung des „sphärischen Gravitationszentrums" wäre es praktisch unmöglich, die Lage der Löcher per Seitenscanradar, Laser oder irgendeiner anderen bodendurchdringenden Scanmethode, die es heute gibt, in der Erdenhülle zu orten.

Es gibt auch keinen logisch gesunden Grund zu glauben, die Achsenpole wären der einzige Ort für solche Öffnungen. Aus einer Vielzahl von Gründen könnten sie an vielen anderen Orten auf dem ganzen Globus erschienen sein, einschließlich extrem gewaltsamer Einwirkung durch rasend schnell heranjagende Feuerkugeln und Meteore. Selbst ein Gravitationskraftfeld kann nicht alles aufhalten!

Dies verschafft uns weitaus größeren Raum für Spekulation, wo solche versteckten Löcher sein könnten, und es mag sogar Vermutungen über bekannte Land- und Seegebiete erlauben, wo vieles auf unerklärbare Weise verschwand, insbesondere große Objekte wie Schiffe und Flugzeuge, aber auch – vor langer Zeit – Gebäude und Städte. Denken Sie nur an das Bermuda-Dreieck und an Städte wie Atlantis! Es ist auch nicht völlig unvorstellbar, daß die „Pfropfen" solcher Öffnungen zuweilen für mächtige Hi-Tech-Geräte durchdringbar sind, z. B. für ausgerichtete Antigravitationsstrahlen, die vom Erdinneren her auf den Pfropfen einwirken. Wer an solche Dinge glaubt, für den könnten diese Öffnungen sogar Ein- und Ausflugpunkte für Ufos sein. Wir können wahrlich nicht erahnen, welchen Grad an Technologie eine solch uralte und isolierte Rasse errungen haben mag. Alles, was wir in unserer gegenwärtigen Unwissenheit anstelle von wirklichen Beweisen von solch fantastischen Dingen haben, sind Theorien und Spekulationen.

Denken wir jedoch immer daran, daß selbst die wildeste Spekulation und Theorie die Menschheit des öfteren zu erstaunlichen wissenschaftlichen Entdeckungen geführt hat, also sollten wir dieses Ziel weiterhin eifrig und unermüdlich verfolgen.

Der einzig mögliche Hoffnungsschimmer für jene, die noch immer ernsthaft an die Existenz offener Polarlöcher glauben, glitzert schwach in der äußerst geringen Möglichkeit einer Art offiziellem und extrem dichtem „Sicherheitsdeckel", jedem wahren Fund in dieser Richtung übergestülpt von der amerikanisch angeführten Hierarchie der Neuen Weltordnung; dies scheint in Verbindung mit einigen anderen wichtigen Entdeckungen der Wissenschaft geschehen zu sein, die die Aufmerksamkeit der NWO erregt haben, verschwiegen wurden und das rote Etikett „Top Secret" erhalten haben. „Pro Bono Publici" – so würden der amerikanische CIA, das FBI und andere militärische Geheimdienste solche unterdrückten Dinge vielleicht beschreiben.

Man kann solche geheimen Aktivitäten wie jene, die gelegentlich ans Licht kommen, nicht wirklich ignorieren. Beispiele sind streng geheime Operationen wie Roswell, Area 51, Dulce, Cheyenne Mountain und andere angebliche „Verschwörungen, Vertuschungen und geheimen Einrichtungen" der Regierung, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa, Rußland, China und selbst in Australien. Schon einmal von Pine Gap gehört? (Und wer weiß – vielleicht gibt es sogar ein Stargate (siehe gleichnamige Serie) in irgendeinem ausgehöhlten Berg?)

„Sollen wir es den Menschen sagen?"

Es scheint wenig Zweifel daran zu geben, daß sehr viel heikle Information von der Weltöffentlichkeit ferngehalten wird, um massive Entrüstung, Aufstände oder Panik unter der Bevölkerung abzuwenden. Wir alle haben diese Weltuntergangs-Filme gesehen (normalerweise amerikanischer Herkunft), in denen eine große und unaufhaltsame Katastrophe die Welt zu zerstören droht, und die Wissenschaftler und Politiker bemühen sich jeweils, diese schreckliche Tatsache geheimzuhalten, da eine solche Nachricht vorhersehbar chaotische Konsequenzen unter der Bevölkerung zur Folge hätte.

Vielleicht sind sie ja prophetisch! Wenn es jedoch konkrete Beweise gab (oder gibt), daß eine andere Rasse im Erdinneren lebt, deren Technologie, von denen „Überwachungs-Ufos" nur ein Beispiel sind, die unsrige weit übertrifft – wie würden Ihrer Meinung nach die Bosse der Neuen Weltordnung reagieren, insbesondere im Hinblick auf ihre augenscheinlich besessene Vorliebe für Geheimnistuerei und verdeckte Operationen, Agendas und Aktivitäten?

Es ist ein trauriger Kommentar auf die Zeit, in der wir heute leben, daß die rechtmäßig gewählten Politiker der meisten Staaten der entwickelten Welt es als ihre Pflicht und Schuldigkeit betrachten, solche wesentlichen Themen vor der Öffentlichkeit geheimzuhalten, statt uns aufzuklären. Sie folgen dem alterprobten Axiom Wissen ist Macht, und schließlich ist Macht Kraftquell und wahrer Zweck der Politik. Und ich muß meine Leser sicher nicht daran erinnern, wie Macht die Politiker verändert. Aber ich fürchte, ich schweife ab.

Zurück zum Thema...

Ich entschuldige mich dafür, vom Thema Magnetpole und Polarlöcher sowie dem IAOE-Seebett und den Forschungsergebnissen ein wenig abgeirrt zu sein, aber ich sehe es als meine Pflicht, meinen Lesern alle wissenschaftlich erwiesenen Tatsachen vorzulegen, so enttäuschend sie manchmal auch sein mögen. Ich führe auch die sehr viel aufregenderen (aber größtenteils spekulativen) Konzepte von inneren Welten und unterirdischen Städten tief in unserem Planeten an.

Die Zentralsonne

Wie versprochen werde ich jetzt zu unserer ursprünglichen Hohle-Erde-Diskussion zurückkehren. Nehmen wir uns nun nach den Polarlöchern die Zentralsonne vor, die nach vielen Autoren der alternativen Wissenschaft die Innenerde erhellen soll – oder Agartha, wie sie oft von einigen der erleuchteteren Seelen bezeichnet wird, die behaupten, zu den Wissenden zu zählen, was solche Mysterien betrifft.

Wie oben schon erwähnt, könnte die waschmaschinenhafte Drehung der Erde alle schwereren Elemente der kosmischen Materie nach außen gegen die erstarrende Kruste des sich heranbildenden Planeten gedrückt haben. Die leichteren, gasförmigen Elemente wie Wasserstoff oder Helium usw. wären im Bereich der Achsen-Nabenregion geblieben, nahe dem Gebiet der Null-Gravitation, und wären somit nicht von dem Zentrifugeneffekt der Erdrotation beeinflußt worden.

Demzufolge (obwohl ich das Zentrum damals als praktisch leer und frei von kosmischem Material beschrieben habe) würden solch extrem leichte Elemente wie Neon, Wasserstoff, Helium usw. höchstwahrscheinlich dazu neigen, sich um den Zentralpunkt der hohlen Region zu sammeln. Dort würden sie als gasförmiger Globus in einer völlig gravitationsfreien Zone an ihrem Ort gehalten. Der Rest wäre aller Wahrscheinlichkeit nach eine Neuaufführung der Geburt der Sonne aus gasförmigen Elementen in kleinerem Rahmen – im Zentrum einer zusammengeströmten Masse aus kosmischem Staub und anderen Trümmern im All. Die Gase erhitzten sich unter der eigenen Schwerkraftverdichtung, was zu atomarer Aktion und Interaktion führte, was wiederum eine anhaltende nukleare Fusionsreaktion auslöste, wie wir sie in unendlich größerem Maßstab in unserer Sonne sehen.

Im Sinne dieser Übung können wir uns also auf vernünftige Weise vorstellen, daß die Zentralsonne in der Erde sehr ähnlich arbeitet wie die Sonne selbst, doch eben in sehr miniaturisiertem Grad, was Hitze, Licht, allgemeine Radioaktivität und Ausstoß betrifft. Dieser Punkt ist sehr wichtig hinsichtlich ihrer angenommenen Nähe zur inneren Oberfläche der dicken soliden Hülle des Planeten. Die Abstrahlung von Hitze und Licht dieser winzigen „Sonne" (insbesondere ultraviolett, aktinisch und nuklear) müßte in genügend geringem Maße sein, um die sichere Entwicklung und Blüte von Lebensformen zu erlauben, ohne daß sie schädlichen Mengen atomarer oder ultravioletter Strahlung ausgesetzt wären. (Obwohl die Hypothese nicht völlig unvernünftig wäre, die Bewohner der Innenerde könnten vielleicht eine natürliche Fähigkeit entwickelt haben, höhere Strahlungslevels auszuhalten als wir hier auf der Oberfläche – obwohl ich das ernsthaft bezweifle)

Da jedoch dieses ganze Konzept spekulativ ist (niemand im 20. Jahrhundert war dort und kam zurück, um uns davon zu berichten – mit der möglichen zweifelhaften Ausnahme von Konteradmiral Richard Byrd natürlich), können wir nur annehmen, daß jede Strahlung einer Innen-Sonne vollkommen im Sicherheitsbereich für Menschen liegen müßte, da sehr viele Berichte besagen, die Bewohner der hohlen Erde seien ursprünglich dorthin geflohen, um katastrophalen Ereignissen auf der Außenoberfläche des Planeten zu entgehen, einschließlich massiver Sonnenausbrüche – und, was mehr als wahrscheinlich ist, periodisch wiederkehrendem Substanzverzehr der Ozonschicht.

(Recht offen widerstrebt es mir, die angebliche Ursache der gegenwärtigen Ozonlöcher auf Aerosol-Sprays zurückzuführen. Sicherlich müßten wir buchstäblich Milliarden von Litern des unverdünnten Fluor-Kohlenstoff-Treibmittels in die Atmosphäre pumpen, um eine solch enorm schädliche Wirkung auf die Ozonschicht auszuüben)

...oder vielleicht eine andere, leichtere Quelle?

Es gibt jedoch noch eine andere Möglichkeit, die Innenerde (oder irgendeine der vermuteten enormen Höhlen, die tief in der Erdkruste existieren sollen) zu erhellen. Diese Alternative ist natürliche Phosphoreszenz, die es an vielen Stellen gibt, selbst im Meer. Ich selbst habe große Gebiete dieses Meeresleuchtens auf einer langen Seereise von Großbritannien nach Australien an Bord eines Hochsee-Linienschiffes gesehen.

Es ist erstaunlich, wieviel man vom obersten Deck eines großen Passagierschiffes aus sehen kann, besonders nach dem Einsetzen der Dunkelheit, wo ich dieses gespenstische, aber recht hell leuchtende Phänomen beobachten konnte. Jemand sagte mir, es hieße, eine besondere Art von Plankton sondere diese Art glühwürmchenhafter Phosphoreszenz ab. Seitdem habe ich jedoch erfahren, daß man der gleichen Erscheinung oft in ansonsten stockfinsteren Höhlensystemen begegnet. Einiges davon ist in Wirklichkeit Biolumineszenz, ein kaltes grünlich-blaues Licht, das man bei vielen lebendigen Organismen findet, wie z. B. bei Plankton, Algen und natürlich Glühwürmchen, die in großer Zahl dunkle Höhlen bewohnen. Bei lebendigen Geschöpfen liegt dies an der Absonderung einer Substanz namens Luziferin, doch in der Natur und Physik gibt es auch andere natürliche Ursachen für Lumineszenz.

Es ist die Natur von Atomen, Photonen auszusenden, wenn sie angeregt sind, und wir beobachten dies bei vielen Formen natürlicher Strahlung, einschließlich des Aurorenlichtes an den Polen. Ohne dies in ausufernden Sätzen auf hochgeistigem wissenschaftlichem Wege erklären zu wollen, mag es genügen zu sagen, daß es Fluoreszenz genannt wird, wenn eine solche Aussendung von Photonen unmittelbar nach dem Anregen von Atomen durch eine Energiequelle geschieht. Hält dieses Lichtglühen bzw. das Leuchten für einige Zeit nach Ende der Stimulierung an, heißt dies Phosphoreszenz. Elektrischer Strom, der durch ein Gas geschickt wird, ist eine gewöhnliche Methode, um Lumineszenz herbeizuführen, und wir sehen dies überall um uns herum in fluoreszierenden Lichtröhren. Sich schnell bewegende Elektronen erzeugen die hellen Bilder auf einem Fernsehbildschirm, wenn sie auf den Phosphormantel auf der Innenoberfläche der Bildröhre treffen. Es ist somit nicht schwer, sich ein Szenario vorzustellen, worin die Atome der Atmosphäre in einem hohlen Planeten oder einer großen Höhle zum Glühen gebracht werden, und zwar durch ein rein natürliches, elektrisch anregendes Phänomen, das es dort geben mag.

Das Seltsame dabei ist, daß es trotz der Weithergeholtheit des ganzen Konzeptes viele Aspekte gibt, die ihm sehr guten und logischen wissenschaftlichen Sinn verleihen. Nehmen Sie zum Beispiel die Umstände nach einem gigantischen Meteoreinschlag im Pazifik – einige behaupten, ein solcher habe die alte Zivilisation von Mu vernichtet – oder vielleicht eine plötzliche Polneigung der Erde, was beides berghohe Gezeitenwellen um den Globus schicken würde.

Nehmen wir den mächtigen Zentrifugaleffekt der Erdrotation, den wir uns schon früher angeschaut haben, und die Tatsache, daß seine Auswirkungen entlang der Polarachse praktisch null sind, so ist die Folgerung nicht schwer, daß diese hochzerstörerischen Gezeitenwellen kaum die Polregionen beeinflussen würden – wenn überhaupt. Selbst wenn es also Polöffnungen zur Innenerde gäbe, würden die Gezeitenwellen nicht durch sie ins Innere fluten. Auch ein Polsprung würde eine solche Innenwelt nicht in gleichem Ausmaß treffen wie die Außenseite.

Natürlich gäbe es eine Art Umwälzung von Meereswasser – doch da das Meer im Inneren laut einigen Kreisen nur ein Viertel von der Größe der Landmasse besitzt (praktisch das Gegenteil von unserem Verhältnis von vier Fünftel Meer und einem Fünftel Land auf der Außenhülle), würde dies nicht dasselbe Chaos hervorrufen wie auf der Außenseite.

Wo wir schon beim Thema solcher Katastrophen wie 300-Meter-Gezeitenwellen oder jahrzehntelange Staubwolken-„Blackouts" durch Kometeneinschlag sind, wäre es denn nicht praktisch, wenn die Geschöpfe der Außenkruste jederzeit Zuflucht im Erdinneren suchen könnten? Dies ist eine weitere Möglichkeit, die ich an späterer Stelle näher beleuchten werde.

Admiral Byrd und das „Land jenseits der Pole"

Ich komme noch einmal kurz auf die Polöffnungen zurück, bevor ich es eine Zeitlang zurückstelle. Es ist immer möglich, daß es eine denkbare geheime Agenda irgendeiner Art geben könnte (möglicherweise von der Sorte „Regierungs-Verschwörung"), um ihre Existenz zu einem sorgsam gehüteten Geheimnis vor der Bevölkerung zu machen, während die jeweiligen Regierungsgeheimdienste die fortgeschrittene Technologie solcher fortgeschrittener Rassen, die in der Erde wohnen mögen, für ihre eigenen ruchlosen „Verteidigungszwecke" erwerben und ausbeuten.

Würde herauskommen, daß dies der Fall ist, könnte es vielleicht die eigenartigen, „irrlichternen", praktisch mythischen Logtagebücher von Konteradmiral Richard Byrd erklären. Angeblich hat er das Land jenseits der Pole tatsächlich besucht (d. h. er ging durch ein Polarloch in ein grünes, warmes Land jenseits davon) und wurde von „seltsamen scheibenförmigen Fluggeräten" mit seltsam vertrauten „Swastika"-Zeichen zu einem Landeplatz eskortiert. Von dort aus begleiteten ihn und seinen Funker einige große, blonde Männer mittels einer „sich bewegenden Plattform ohne Räder" in eine hochfuturistische, wundersame „Buck Rogers"-Stadt. Dort, wie Byrd angeblich geschrieben haben soll, begegnete er dem scheinbar alterslosen patriarchalen Meister dieser Innenwelt (offenbar Arianni* genannt).

*(Anmerkung: Die Insignien der Fluggeräte, die blonden Überwesen und der Name ihrer Innenwelt, Arianni, läßt dem Leser wenig Zweifel über die „reine germanisch-nordisch-arische" Natur dieser Rasse. GF)

Der Leibwächter des Meisters sprach Englisch mit nordischem oder deutschem Akzent. Er führte Byrd und seinen Kollegen Howie in ein Gästezimmer, wo sie für kurze Zeit alleingelassen wurden. Dann erschienen angeblich zwei ihrer „wundersam aussehenden Gastgeber" und eskortierten Byrd nach unten, unter den Erdboden, mittels einer Art leise arbeitendem, offenem Aufzug. Sie informierten ihn, er werde zu einer Audienz mit dem Meister gebracht. Der Aufzug hielt, und Byrd wurde in einen großen, palastartigen Raum geleitet, dessen luxuriöse und wunderbare Schönheit Byrds „Beschreibungsvermögen überstieg".

Hier, so angeblich von Byrd überliefert, wurde er herzlich begrüßt und von diesem Individuum freundlich unterhalten. Dann sprach der Meister lange Zeit mit ihm über all die sinnlosen Kriege und die anderen dumm-zerstörerischen Aktivitäten der äußeren Rasse sowie ihrer närrischen Entwicklung von Waffen wie der Atombombe, bei der er darauf bestand, sie würde der Menschheit letztlich den Untergang bescheren. „Zu dieser alarmierenden Zeit entsandten wir unsere Flugmaschinen, die Flügelräder, an eure Oberfläche, um herauszufinden, was eure Rasse getan hatte", sagte der Meister. Dann sagte der „Meister", er sei bereits im Kontakt mit den großen Führern der Außenwelt gewesen und habe sie vor der schrecklichen Gefahr gewarnt, der sie der Erde aussetzen, aber sie scheinen sich entschieden zu haben, ihn zu ignorieren.

Byrd war ausgewählt worden, die Tatsache zu bezeugen und zu beglaubigen, daß die Innenwelt der Arianni wirklich existiert und ihre Kultur und Wissenschaft derjenigen der Außenrasse um viele Jahrtausende voraus war. Nun gab der Meister Byrd diese letzte Warnbotschaft, die er persönlich den Führern seiner Nation überbringen sollte, um sie vor der heraufdämmernden Gefahr zu warnen:

„Eure Rasse hat nun einen Punkt erreicht, an dem es keine Rückkehr mehr gibt, denn es gibt jene unter euch, die lieber eure Welt zerstören würden, als auf ihre Macht zu verzichten", wurde ihm gesagt. „Ein mächtiger Sturm braut sich in eurer Welt zusammen, ein schwarzer Zorn, der für viele Jahre nicht verraucht... Die dunklen Zeiten, die für eure Rasse anbrechen werden, werden die Erde bedecken wie ein Leichentuch, doch ich glaube, einige von euch werden diesen Sturm überleben. In großer Ferne sehen wir eine neue Welt aus den Ruinen eurer Rasse entstehen... Wenn diese Zeit anbricht, werden wir wieder herauskommen und euch dabei helfen, eure Kultur und Rasse wiederzubeleben."

Nach dieser erstaunlichen Audienz ging Byrd wieder zu seinem gleichsam verblüfften Kompagnon Howie zurück, und sie wurden von den beiden blonden Übermenschen mittels der sich bewegenden Plattform zu ihrem Flugzeug zurückgebracht, dessen Motoren bereits im Leerlauf waren. Sie gingen an Bord, und sobald die Frachttür geschlossen war, wurde das Flugzeug von einer unsichtbaren Kraft bis auf 825 Meter hochgehoben, wo sie von zwei der seltsamen Kreisflügler begleitet wurden. Die Kontrollen ihres Flugzeugs waren auf geheimnisvolle Weise blockiert, und die Kreisflügler brachten sie mittels einer unbekannten Kraft oder eines Kraftfeldes „mit sehr hoher Geschwindigkeit", wie Byrd angeblich schrieb, durch die Eingangsöffnung. Sobald sie draußen waren, verabschiedeten sich die Flügelräder mit dem folgenden Abschiedsgruß über den Funkempfänger des Flugzeugs: „Wir verlassen Sie jetzt, Admiral, Ihre Kontrollen sind frei. Auf Wiedersehen!" Von da an flogen Byrd und sein Begleiter, der Funker Howie (von dem wir leider keine weitere Erwähnung in Byrds geheimnisvollen Tagebüchern finden), ohne Zwischenfall über Schnee und Eis der Arktis zu ihrem Basislager am Rande der Nordpol-Eiskappe zurück.

Am 11. März 1947 nahm Byrd an einem Stabsmeeting im Pentagon teil, wo er seine erstaunliche Entdeckung und Erfahrung in ganzer Länge wiedergegeben haben soll. Alles wurde sorgsam aufgezeichnet, und der Präsident wurde darüber in Kenntnis gesetzt. Dann wurde Byrd einige Stunden festgehalten und sehr intensiv von Top-Sicherheitsleuten befragt sowie von einem medizinischen Team der Regierung körperlich untersucht. Nach dieser langgezogenen Feuerprobe sah er sich unter die strikte Überwachung der National Security Provisions der USA gestellt. Ihm wurde der recht unglaubliche Befehl erteilt, „zu schweigen in Hinblick auf alles, was ich erfahren habe, der Menschheit zuliebe". Die Berichte besagen, er sei intensiv daran erinnert worden, er wäre ein Mann des Militärs und müsse Befehlen Folge leisten.

Gemäß aller verfügbaren Berichte verbarg Byrd seine Entdeckung getreulich für neun lange Jahre bis zum Dezember 1956, als ihn eine Krankheit überwältigte und er beschloß, sein langgehütetes Geheimnis, das sicher in seinen privaten Tage- und Logbüchern verschlossen war, offenzulegen. Während der dazwischenliegenden Jahre, seit seiner Rückkehr von der Innenerde, hatte er weiterhin Luftuntersuchungen der Pole über der Arktis wie der Antarktis durchgeführt und überwacht, und zwar trotz des fantastischen Geheimwissens, das er in seinem Herzen trug. Wir wissen nicht, ob er je den Eingang zur Innenwelt wiederentdeckte, da er ihn niemals wieder erwähnt. Er wurde jedoch von einer dankbaren Nation für seine vielen mutigen bekannten Erkundungsflüge mit Preis und Ehre überschüttet. Byrds letzter Polarflug – diesmal über der Antarktis – war im Januar 1956, als er zum Senior-Regierungsbeamten der USA ernannt wurde und die Verantwortung über die Antarktis-Angelegenheiten der USA übertragen bekam. Er starb früh im März 1957 und wurde mit vollen militärischen Ehren im Militärfriedhof Arlington begraben.

Die große Frage

Ich glaube, was wir uns fragen müssen, ist folgendes: Könnte ein ganz besonders stabiler und rationaler Militärbeamter von solch hohem Ansehen in offiziellen US-Kreisen (einschließlich dem Weißen Haus und der Herzen des amerikanischen Volkes) wirklich ein solch unglaubliches Szenario wie dieses geträumt oder erfunden haben? Hätte er es wirklich riskiert, alles so hochdetailliert in seinem geheimen Tagebuch niederzuschreiben, selbst wenn er alles erfunden hätte?

Und wenn alles nur die Fantasie eines verwirrten Geistes war, wie einige Skeptiker bemerkten, welchen möglichen persönlichen Gewinn, welches Ansehen könnte er dadurch zu erringen hoffen, wenn man sich vor Augen hält, daß er vom Präsidenten und der Bevölkerung seines Landes bereits fast als ein gottgleicher Held verehrt wurde?

Konteradmiral Richard E. Byrd hat dieses Geheimnis mit ins Grab genommen, ebenso wie jene, die ihn 1947 im Pentagon befragten. Alles, was wir heute haben und als Beweis anbieten können, sind seine angeblichen geheimen Tagebücher, die angeblich nach seinem Tod entdeckt wurden, sowie Tausende und Abertausende von angeblichen Sichtungen der geheimnisvollen Flügelräder (oder Ufos).

Und so endet das rätselhafte und herausfordernde Mysterium von Byrds Entdeckung dessen, was er selbst als das Land jenseits der Pole beschrieb. Oder nicht? Um Byrds eigene Worte anzuführen: „So wie die lange arktische Nacht endet, wird der helle Sonnenschein der Wahrheit wieder hervortreten, und jene, die in Dunkelheit sind, sollen in ihr Licht fallen." Doch trotz all diesen berührenden rhetorischen und technischen Details wundert man sich, ob diese geheimen Tagebucheinträge wirklich von Richard E. Byrd verfaßt wurden, oder ob sie nicht vielmehr Teil eines gigantischen Schwindels sind, gemacht zu dem Zweck, um quasiwissenschaftliche Bücher zu verkaufen? Ich muß zugeben, daß ich es sehr, sehr einfach finde, nach dem Lesen von vielem, was über die hohle Erde geschrieben wurde, der ganzen Vorstellung sowie der vernünftig scheinenden „Wissenschaft", in der sie sehr klug eingebettet zu sein scheint, gegenüber skeptisch zu sein.

Kommen wir zu einer Schlußfolgerung?

Mein erstes allgemeines Grundgefühl, nachdem ich mir zum erstenmal das Thema Hohle Erde angeschaut habe, war, daß es sehr wohl die ausgefeilte Erfindung einiger (wenn nicht vieler) kluger Köpfe sein könnte, ausgelöst durch die brillanten Geschichten solch genialer Science-Fiction-Autoren wie Jules Verne, Edgar Allan Poe, Herbert George Wells und Edgar Rice Burroughs. Somit mag sich die Sache für viele schöpferische Geister als viel zu aufregende und verlockende Hypothese erwiesen haben, um sie brachliegen zu lassen, ohne sie pseudowissenschaftlich auszubeuten, und sei es nur in den hochfliegenden Reichen der Super-Science-Fiction eines Arthur C. Clarke – oder als faszinierende, herausfordernde Übung in abstrakter Philosophie, ausgearbeitet von einem gelangweilten Intellektuellen.

Vielleicht haben die „New Age"-Denker recht, daß solche scheinbaren „Science-Fiction-Fantasien" (als welche sich diese Theorie noch erweisen müßte) oft das Erproben durch echte wissenschaftliche Methoden wert sind. Wir verdanken bereits so viele große wissenschaftliche Fortschritte in allen Bereichen kosmischer und technologischer Entdeckungen und Erfindungen der lebhaften Vorstellungswelt inspirierter Science-Fiction-Visionäre wie Jules Verne, Herbert George Wells, Isaac Asimov und Arthur C. Clarke.

Nüchterne Nachgedanken...

Doch soviel man diese ganze Vorstellung leichtfüßig als blanken Unsinn abzutun versucht, liegt doch ein gewisses unentziehbares Etwas in diesem Hohle-Erde-Konzept, das ansonsten völlig rationale, auf dem Boden der Tatsachen stehende wissenschaftliche Denker anzieht wie Eisenspäne an einen Magneten. Ich für meinen Teil erlebe einen unerklärbaren Widerwillen, mich einfach von alldem zurückzuziehen und zu pragmatischeren geistigen Bestrebungen zurückzugehen. Gleich wie sehr man es mit gesunden wissenschaftlichen Argumenten wegzurationalisieren versucht, die Idee bleibt weiterhin im Hintergrund des eigenen Bewußtseins als riesenhaftes schattengleiches Mysterium, das noch immer weiterer Betrachtung und Forschung würdig ist.

Mein Bauchgefühl sagt mir heute (nach sorgfältiger Betrachtung aller Hinweise und abgeleiteter Beweise), alle Planeten und Sterne einschließlich der Erde seien hohl. Und nicht nur das, ich neige auch zu dem Konzept, unsere menschliche Rasse könnte vielleicht sogar von dort stammen! Das sage ich nicht einfach so. Ein solcher Ursprung für unsere Spezies würde das völlige Fehlen jeglichen natürlichen Schutzes vor der Strenge der äußeren Erde erklären, und das gilt für heute ebenso wie für die Zeit vor einigen hunderttausend Jahren, als die Sonnenstrahlung weitaus stärker war als heute und die nackte Haut des Menschen recht gnadenlos verbrannte, von ihrer Auswirkung auf unsere Augen ganz zu schweigen.

Man muß sich nur anschauen, daß die Menschheit die vielleicht einzige Spezies auf der Oberfläche dieses Planeten ist, die sich künstlichem Schutz für ihre zarte Haut anvertrauen mußte, und zwar nicht nur Schutz vor der UV-Strahlung der Sonne, sondern auch vor allen Elementen – extreme Hitze und Kälte, Winde, Sandstürme, Schnitte und Risse durch Dornen und scharfkantigen Fels usw. Die meisten Tiere sind von Natur aus vor solchen Gefahren geschützt: dichtes Fell, dicke Schuppenhaut, harte ledrige Rückenschilde, nachtsehende Augen. Warum nicht der Mensch?

Nun, einige haben haarige Körper und können dichte Bärte und langes Haupthaar wachsen lassen, aber sie sind in der Minderzahl. Die meisten Menschen, besonders Afrikaner und Asiaten, sind im Vergleich praktisch frei von Körperbehaarung. Und alle Frauen haben für gewöhnlich weiche Haut. (Kopfhaar wäre ein wesentlicher Schutz für Höhlenbewohner gegen das Stoßen an Tunneldecken und andere vorspringende Dinge wie Stalaktiten!) Zweifellos gab es viele Anpassungsvorgänge, besonders bei den Völkern in kalten Klimazonen, um diesen Mangel zu kompensieren. Dies gilt insbesondere für die Männer, denn die Frauen waren durch ihre natürliche Rolle als Mütter und Hausfrauen in der Hauptsache auf die Höhlen, Hütten oder Häuser beschränkt – von vorgeschichtlicher Zeit bis heute.

In grauer Vorzeit waren die Männer Jäger und Versorger sowie die Krieger-Bewacher der Frauen und Kinder. Aufgrund dieser Rolle mußten sie sich so gut wie möglich an die unmittelbare Strenge der Außenwelt anpassen, und zwar mit dem wenigen Schutz, den sie in bezug auf Bärte und Kopf- wie Körperhaar besaßen. Wo dies noch immer nicht genügte, lernten sie bald, sich in den Pelz gejagter und getöteter Tiere zu hüllen. In heißen, sonnigen Klimazonen, wo die Wärme von Tierpelzen zuviel gewesen wäre, mußten sich die Menschen zu einem gewissen Grad anpassen, indem sie zusätzliche Melanin-Pigmente absonderten, um ihre nackte Haut vor der UV-Strahlung der Sonne zu schützen – oft soweit, daß sie eine indigo-schwarze Körpertönung bekamen.

Doch trotz dieser Anpassung und des künstlichen Schutzes sind wir Menschen noch immer nackte und verletzbare Geschöpfe, die wir danach trachten, mit Hilfe unserer fabrizierten Kleidung und Sonnenbrillen zu überleben und uns vor der Sonne und den Elementen soweit möglich in unseren klimatisierten, künstlich errichteten „Höhlenhäusern" zu verbergen.

Aus diesen Gründen sollte es offensichtlich sein, daß wir eine Spezies sind, die in einer fremdartigen Umgebung zu überleben versucht. Obwohl die Elemente wie Luft, Wasser, Erde und sogar Feuer natürlich für uns sind, kann das nicht die ursprüngliche Umgebung unserer Ahnherren sein. Wir sind Geschöpfe des Schattens und des Halblichtes, nicht der offenen Ebenen oder des strahlenden Sonnenscheins. Auch in Wald und Dschungel sind wir nicht wirklich sicher, da unsere Haut nicht dick genug ist, um den ständigen Kratzern und Rissen durch scharfe Dornen und rauhe Zweige oder dem Kontakt mit den Blättern giftiger Pflanzen standzuhalten – von all den gefährlichen lauernden Dschungelbewohnern ganz zu schweigen! Wären wir gewappnet, so besäßen wir dichten Pelz oder zähe, ledrige Haut sowie wirkungsvolle natürliche Verteidigungswaffen wie starke Klauen und Fangzähne sowie gute Nachtsicht.

Trotz aller Behauptungen von Anthropologen, wir hätten uns zu einer werkzeug- und waffenherstellenden Spezies entwickelt und folglich keinen Bedarf mehr für solche natürlichen Verteidigungselemente, so daß sie vollständig verkümmert sind, bin ich sehr weit davon entfernt, überzeugt zu sein. Der Haushund, einst ein wilder, wölfischer oder dingoartiger Fleischfresser, brauchte diese Attribute zum Überleben. Der Mensch hat ihn nun seit mehr als hunderttausend Jahren – vielleicht auch seit zehnmal soviel – gezähmt, und dennoch besitzt er seine kompletten ursprünglichen Angriffs- und Verteidigungsanlagen, bis hin zu den knochenzermalmenden Backenzähnen. Man sollte doch sicherlich erwarten, daß der Hund – oder irgendein anderes gezähmtes Tier – zumindest angefangen hätte, einiges von dieser unnötig gewordenen, uralten „Überlebensausstattung" nach so vielen Tausenden von Generationen in der Gemeinschaft und Obhut des Menschen abzuwerfen. Das ist aber einfach nicht der Fall.

Alle Hunde können sich im Handumdrehen zu wilden, gefräßigen Untieren verwandeln, sollte es die Situation erfordern, und innerhalb weniger Generationen zu ihrem ursprünglichen ungezähmten Zustand und der entsprechenden Erscheinung zurückkehren, wenn sie freigesetzt oder in der Wildnis ausgesetzt werden. Das gibt Darwins „Evolutionstheorie" wenig Auftrieb, denn selbst genetische Modifizierung, künstliche Kreuzungen und Konditionierung des Verhaltens sollten einen meßbaren Grad an „Evolution" hervorbringen, sollte Darwins Theorie wirklich greifen. Das geschieht jedoch recht offensichtlich nicht – wie von vielen anderen modernen Forschern mehr als adäquat bewiesen wurde, die in solchen Dingen weit gelehrter und bewanderter sind als ich.

Somit weise ich das Konzept vollständig zurück, die Menschen hätten sich aus einer niedrigeren Säugetierordnung (wie dem Vorfahren der Menschenaffen) entwickelt. Ich würde mich eher für den Kreationismus einsetzen – allerdings würden diejenigen unter meinen Lesern, die atheistische Neigungen haben, durch einen solchen theistischen Glauben unbefriedigt sein, also belasse ich es einfach als klare Zurückweisung der Darwinschen Evolution als echte lebensfähige Theorie.

Statt dessen möchte ich meinen Lesern die Annahme vorbringen, daß im Hinblick auf die vielen Hinweise gegen die Theorie, der Mensch habe sich auf der offenen Oberfläche dieses Planeten entwickelt, seine Ursprünge woanders liegen müssen, nämlich an einem der folgenden zwei möglichen Orte:

1) In den düsteren Höhlen und Tunnellabyrinthen der Erdkruste – oder sogar tief innen im tatsächlichen hohlen Zentrum der Erde – oder:

2) Auf einer außerirdischen Heimatwelt, vorzugsweise innerhalb unseres Sonnensystems statt auf irgendeinem fernen Stern. (Vielleicht böte sich Mars an oder sein nun schon lange erloschener Mutterplanet -, denn weder Merkur noch Venus sind meiner Ansicht nach auch nur entfernt fähig, Leben, wie wir es verstehen, zu tragen, und auch die großen Gasriesen scheinen gleichsam unhaltbar für irdische Arten von Lebensformen zu sein, ebenso wie ihre Trabanten – zumindest soweit wir wissen!)

So gerne ich hier auch dieses Konzept namens „Wir stammen von anderswo" darlegen und über die stichhaltigeren Optionen spekulieren möchte, denke ich, ich muß diesem Drang widerstehen und bei der grundlegenden Frage bleiben: „Ist unsere Erde wirklich hohl?" Ich werde diesem Thema jedoch in einer eng verwandten Hypothese zum Mars noch viel eingehender nachgehen.

Zurück zur Hauptfrage

Ich denke, nun werde ich mit meinen Forschungen und Theorien über die Möglichkeit vom wirklichen Vorhandensein eines Reiches tief im Inneren unserer Erde fortfahren, wie unwahrscheinlich ein solches Reich auch sein mag. Diese Vorstellung hat so viele Facetten, daß sie einen in ihrem Bann hält wie pendelnder Goldschmuck in der Hand eines Hypnotiseurs. Man fühlt sich gezwungen, der Theorie bis zum Ende zu folgen, wohin auch immer sie führen mag. Ich glaube, im Geist der meisten einfallsreichen Denker ist mehr als nur eine Prise Indiana-Jones-Mentalität. Und welches noch größere Abenteuer kann unsere jetzige vielbenutzte und gründlich bekannte Oberflächenwelt uns jetzt noch bieten, da sie so viele ihrer eifersüchtig gehüteten, aber oberflächlichen Geheimnisse jenen früheren furchtlosen Erforschern preisgab? Nur noch ein solch großes Geheimnis, das letzte und größte Geheimnis von allen, nämlich daß es eine andere, völlig neue und wunderbare lebendige Welt in unserer eigenen gibt!

Weitere Punkte und Änderungen

Ich nehme mir die Freiheit und führe hier einen Teil eines Briefes an, den ich vor einiger Zeit an einen Freund in Übersee schrieb. Ich glaube, er ist es wert, hier aufgeführt zu werden, da er viele der oben angeführten Punkte unterstützt und verwandte wissenschaftliche Dinge der Gegenwart einschließt. Ich hoffe, einige meiner Leser werden ihn unterhaltsam und erbaulich finden!

Ein spekulativer Diskurs über die Formung hohler Planeten

Abstrahiert aus einem langen Brief von Gerry Forster

an einen Freund in Übersee

Lieber D...

Noch immer erfreue ich mich meiner Studien im Internet, und kürzlich trat ich einigen Diskussionsgruppen im Netz bei, die über die Möglichkeit sprachen, die Erde könne innen in Wirklichkeit hohl sein (ähnlich einem Tennisball, wobei das Schwerkraftzentrum kugelförmig ist und inmitten der Kruste der „Tennisball"-Erde liegt, die 950 bis 1300 Kilometer dick sein soll).

Ich weiß, das mag sich für Dich ein wenig weit hergeholt anhören, aber Tatsache ist, daß niemand – nicht einmal der weltgrößte Geologe – wissen kann, ob die Erde solide ist oder nicht! Man kann auch nicht verneinen, daß sie hohl ist! Das bislang tiefste Bohrloch ist in Südamerika, und während ich dies schreibe, sind sie bei 17,5 Kilometer angelangt und bohren noch immer. Das letzte, was ich hörte, war, daß sie auf eine dicke Basaltschicht gestoßen sind – eine große Überraschung, da sie erwartet hatten, schon einige Kilometer früher auf die obere halbgeschmolzene Magmaschicht zu treffen. Auch die gemessene Temperatur hat schon vor langem zu steigen aufgehört und statt dessen sogar wieder zu fallen begonnen! Etwas am gegenwärtigen geologischen Lehrbuchwissen ist also eindeutig falsch.

Dieses Hohle-Erde-Konzept würde sicherlich helfen, recht viele Anomalien bei der Gravitation aufzuklären, besonders hinsichtlich der neuentdeckten Tatsache, daß sich die Erde als Globus seit dem Jura (Zeit der Dinosaurier), also seit 260 Millionen Jahren, ausgeweitet hat! Diese aufregende neue „Ausweitende-Erde"-Geologie untermauert die Theorie des Kontinentaldrifts extrem gut, und mit ihr kann man nun beweisen, daß alle Kontinente einst perfekt zusammenpaßten und eine Erde, die nur ein Drittel so groß war wie heute, vollständig bedeckten.

Tektonische Platten sind die Übeltäter, da sie das Auseinanderdrängen der Kontinentalplatten durch Herauspressen geschmolzener Lava verursachen, wo sich ihre rauhen Kanten treffen und aneinanderschaben. Diese Lava entstand entweder durch Substrate von Grundgestein, geschmolzen durch die Hitze ständiger unvorstellbarer Reibung, oder direkt durch den Mantel aus halb geschmolzener Materie, und über Hunderte von Millionen Jahren hinweg quoll sie unablässig zwischen den Plattenrändern hervor und erstarrte.

Einfach durch die konstante Ansammlung von erstarrter Lava an ihren Rändern wurden die Platten mit ihren jeweiligen Kontinenten langsam weiter und weiter auseinandergetrieben. Das erklärt auch, wie sich identische Dinosaurier-Spezies auf verschiedenen Kontinenten über den ganzen Globus ausbreiten konnten – besonders da so viele von ihnen sehr groß und enorm gewichtig und schwerfällig waren, so daß sie nicht schwimmen konnten.

Wenn dieses großartige neue „Ausweitende-Erde"-Konzept korrekt ist, konnten die gigantischen Dinosaurier vor 260 Millionen Jahren einfach auf trockenem Land von einem künftigen Kontinent zum anderen wandern, da Afrika, Europa und Südamerika damals eng beisammenlagen.

Es wurde entdeckt, daß sich der Atlantik gegenwärtig zwei bis drei Zentimeter pro Jahr ausweitet – was Nord- und Südamerika noch weiter von Afrika und Europa entfernt! Das hört sich erst einmal nicht viel an, aber man muß nur die nötigen Berechnungen anstellen (was ich tat), um herauszufinden, daß dies über die letzten 260 Millionen Jahre hinweg einer mittleren Distanz von 4.500 Kilometern entspricht – die heutige mittlere Ausdehnung des Atlantiks!

Der „Motor", der diesen Antrieb erzeugt, ist der mittelatlantische Rücken, ein 13.000 Kilometer langer vulkanischer Riß im Meeresboden, der bis zum heutigen Tag immer noch konstant neue flüssige Lava ausspeit! Die Erdkruste ist überall von solchen Plattenrissen durchzogen, also werden alle Kontinente voneinander fortgedrückt – mit dem offensichtlichen Resultat, daß die Erde selbst stets an Größe zunehmen muß!

Das alte Konzept des „Niederzwingens" der Plattenränder unter andere Plattenränder ins innere flüssige Magma hinein ist kein Rätsel mehr, da es einfach nicht geschieht! Aus dem, was ich entdecken und ableiten kann, besteht wirklich kein Grund für die Annahme, die tektonischen Platten, welche die Kontinente tragen, würden auf einem See aus flüssigem Magma schwimmen. Diese Lavastauungen mögen hier und da in tiefen unterirdischen „Reservoirs" oder „Seen" vorkommen, prinzipiell unterhalb der Plattengrenzen, wo sich die meiste tektonische Aktivität konzentriert.

Die Erde kann aber nur auf diese Weise expandiert haben, wenn sie so hohl ist wie ein Tennisball! Trotz ihrer augenscheinlichen Härte und Festigkeit (für uns) ist das Gestein auf globaler Ebene überraschend biegsam und formbar. Interessanter Punkt zum Nachdenken, nicht wahr? Somit lautet der logische Schluß: Ist die Erde ein hohler Rotationsellipsoid, so müssen auch alle anderen Planeten einer sein! Wenn man etwas sorgfältiger darüber nachdenkt, so ist die hohle Sphäre etwas sehr Häufiges in der Natur und Physik, überall im Universum. Denke nur an einfache Blasen oder an den Kugelblitz.

Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, daß die meisten sogenannten „soliden" Teilchen, Photonen und Elektronen und sogar die Atome selbst, die elektrische Ladung tragen, bloß Miniatur-Energieblasen sind. Von da aus ist es ein leichter mentaler Schritt, die ganze Angelegenheit auf etwas von Sternen-Ausmaß zu übertragen – und so weiter, bis zu galaktischen und sogar universellen Dimensionen!

Sieht man die Erde an ihrem Anfang als eine Art Ballon aus elektrischer Energie, so wurde sie nach und nach (wegen natürlichem Elektromagnetismus oder statischer Elektrizität) mit feinen kosmischen Staubteilchen überzogen. Dies ging weiter bis zu einer solchen Größenordnung, daß alles schließlich zu einer soliden, dicken, kugelförmigen Hülle aus Gesteinsmaterie wurde. Aufgrund der angesammelten Masse wurde die ursprüngliche EMF-Sphäre zu einer Gravitations-Sphäre – man kann sehen, daß es eine weitaus einfachere Weise gibt, wie sich das Sonnensystem oder gar das ganze Universum geformt haben mag!

Ich erinnere mich, daß mein Lehrer mir damals die Ausweitung des Universums erklärte. Dazu verwandte er dieses imaginäre Konzept des „sich selbst aufblähenden, unsichtbaren Ballons". Alle Nebel und Galaxien waren als kleine Farbkleckse in gleichen Abständen auf der durchsichtigen Ballonhaut dargestellt. Ich konnte sofort verstehen, was er mir sagen wollte. Mir war nun klar, warum alle Nebel aus Sicht der Astronomen sich von uns fortbewegen, und zwar nicht nur von einem gemeinsamen Zentrum, sondern auch voneinander! Der alte Rotverschiebungs-Effekt!

Was das Sonnensystem betrifft, so hielt ich die Sonne für einen rotierenden Ball aus angehäufter kosmischer Materie oder kosmischen Staubes, der eine weite, radartige Scheibe von Staubmaterie um seinen Äquator wirbeln hat wie eine Ballettänzerin ihr wirbelndes Kleid, und daß die Planeten aus Klumpen von verklebtem Staub innerhalb dieses rotierenden „Kleides" geformt wurden.

Heute jedoch bin ich versucht zu glauben, die Planeten könnten möglicherweise allesamt frei umherreisende Kugeln oder Bälle aus Energie gewesen sein, die vom rotierenden Gravitationsfeld der Sonne „gefangen" wurden, und daß sie nun einfach durch den Widerstreit ihres eigenen Elektromagnetismus und dem der Sonne in ihrer Umlaufbahn gehalten werden, abhängig davon, wie stark ihre individuellen EMF-Felder sind.

Wäre es nur eine Kombination aus Zentrifugalkraft und Gravitation allein, die uns in der Umlaufbahn um die Sonne hält, würde irgendwann einer der beiden Himmelskörper die Oberhand bekommen, da unsere Sonne gravitativ und elektromagnetisch gesehen keineswegs stabil zu nennen ist, und ihr Energieausstoß vergrößert und verringert sich recht ungleichmäßig gemäß dem veränderlichen Phänomen der „Sonnenflecken"-EMF-Aktivität (ausgedehnte Magnetstürme und –strudel), die in krampfartigen Intervallen aufflackern.

Ergo könnten die Umlaufbahnen der Planeten extrem regellos sein, und unsere orbitale Distanz von der Sonne könnte zu einem solchen Grade variieren, daß die Folgen für das Leben auf der Erde tödlich wären. Eine Variation von 20 bis 30 Grad Celsius könnte alles Leben auf der Oberfläche fast sofort entweder erfrieren oder verbrennen lassen.

Ich glaube, die elektromagnetische Kraft ist unentwirrbar mit der sogenannten Gravitation verbunden. Also sollten solch gewaltige Fluktuationen im elektromagnetischen Feld der Sonne unseren Planeten schon lange während einer Aufwallung ihrer EMF-Kraft aufgesogen haben. Oder alternativ: Während einer Abnahme dieser solaren EMF-Kraft könnte die orbitale Zentrifugalkraft die Erde sehr wohl auf einer Tangente in die Freiheit befördert haben, hinaus aus dem Einflußbereich der Sonne!

Deshalb kann ich nur schlußfolgern, daß meine frühere Prämisse der opponierenden EMF-Felder korrekt sein muß und Einsteins allgemeine Relativitätstheorie genau so funktioniert, wie er es vorhersagte. (Du kannst die Theorie selbst überprüfen – wenn Du wacker bist!)

Bevor ich dieses Thema von höchster Schwere sein lasse, sollte ich noch sagen, daß das Gravitationszentrum der Erde – wenn sie eine große, felsummantelte Energieblase mit einer Hülle von etwa 950 bis 1300 Kilometer Dicke wäre – kein fokaler Punkt im Zentrum des Globus wäre. Es würde sich viel wahrscheinlicher als ein völlig kugelförmiger „Fokus" erweisen, vielleicht inmitten der Hüllenkruste, da dort die Masse der hohlen Erde (und demzufolge ihre Schwerkraftanziehung) am stärksten wäre. Wenn wir uns weiter in die hohle Erde hinein bewegen, würde die Gravitation immer schwächer werden, bis wir den Mittelpunkt des Globus erreichen, wo sie durch widerstreitende schwache Gravitations-„Züge" aus jeder Richtung aufgehoben würde. Ich würde erwarten, daß diese Zone mehr oder weniger eine Null-Gravitationszone ist.

Die Konzepte „weiche Teilchen" und „nichtgravitativer Schub"

Ich kann mich nicht dazu durchringen, eine der komplizierten Alternativen zu massebasierter Gravitation zu akzeptieren – wie z. B. Eulers Impulsations-Theorie über unsichtbaren ätherischen Teilchendruck mit unmerklichem Schubeffekt, der uns und alle anderen Masseobjekte mehr oder weniger auf die Erde nagelt – oder Caters Weiche-Teilchen-Physik, die von einem ganz ähnlichen Effekt spricht. Ich glaube einfach nicht, daß es nötig ist, gegenwärtig akzeptierte und bewiesene physikalische Gesetze zu verlassen, um zu zeigen, warum die Erde, ihre Schwesterplaneten und die meisten Himmelskörper hohl sein könnten.

Während ich mich recht gut mit dem Konzept eines universalen Äthers anfreunden kann, der als nicht intervenierender Träger für alle Formen von Strahlungsenergie agiert, kann ich mir nicht denken, daß eine solch unsichtbare, substanzlose Impulsation, wie Euler sie vorschlägt, eine Alternative zur direkten, einfachen und ehrlichen Newtonschen Gravitation ist, die uns bislang in allen Weltraumvorhaben so trefflich zu Diensten war – und ebensolche guten Dienste im Nachweis der Hohle-Planeten-Theorie leisten sollte! Die bekannten und gemeinhin akzeptierten Gesetze der Natur und Physik neigen zur Unterstützung der Occams-Rasiermesser-Ansicht: „Halten sich alle Faktoren die Waage, so ist die einfachste Antwort oft die plausibelste." Warum alles also weiter komplizieren?

Bevor ich nun von diesem Thema der hohlen Planeten ablasse, möchte ich die seltsame Anomalie des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter erwähnen. Viele Physiker und Astronomen versuchten den Ursprung dieser Gesteinsfragmente zu bestimmen – meiner Ansicht nach konnte dieser Gürtel nur durch die explosive Zerstörung eines Planeten entstehen, der einst in dieser Umlaufbahn um die Sonne zog. Leider scheinen die meisten Astronomen jedoch darin einig zu sein, daß dies nicht der Fall sein kann, da alle Fragmente zusammengenommen einen Planeten ergeben, der nicht einmal so groß ist wie der Mond!

Sie – und ich – neigen dazu, zu glauben, daß jeder Planet in dieser Umlaufbahn recht umfangreich gewesen sein muß, gewiß der größte aller terrestrischen Planeten, und sei es nur, um die grundlegenden Bedingungen von Bodes Gesetz zu erfüllen. Dr. Tom Van Flandern, der Alterspräsident der Astrophysik des Internets (meiner Meinung nach) teilt offensichtlich diese Ansicht.

Wenn jener Planet jedoch kein solider Gesteinsball war, sondern eine kugelrunde Felsen-Hülle, wie ich es für alle restlichen terrestrischen Planeten behaupte, so könnte die Materie, aus denen er ursprünglich bestand, sehr gut den heutigen Asteroidengürtel bilden – obwohl recht viele dieser Fragmente von der Explosion weit hinaus in den Raum getrieben worden sein könnten und heute auf sehr weiten Umlaufbahnen als Meteore und Meteoriten periodisch wiederkehren. Ich denke, wenn es möglich wäre, alle Asteroiden und Meteore sowie die auf Mars gelandeten Trümmer zusammenzufügen, es praktisch einen fast riesenhaften terrestrischen Hüllenplaneten ergeben würde, von dem der Mars sehr wohl ein großer Mond sein könnte. Es ist sogar vorstellbar, daß unser eigener Mond einer der Satelliten dieses terrestrischen Superplaneten war, ebenso wie jene, die heute um Jupiter und Neptun kreisen.

Was die Rotation von Sternen oder Planeten betrifft, so scheint dies ein universelles Gesetz zu sein, das auf geheimnisvolle Weise ins Spiel kommt, wenn ein Himmelskörper Materie bis zu einer gewissen kritischen Masse ansammelt und durch die zunehmende Reibung zwischen und in den Teilchen seiner Hülle eine entsprechende Druckhitze erreicht. Niemals werden wir von einem orthodoxen Wissenschaftler eine adäquate Erklärung für die Ursachen von Rotation, Drehung oder Revolution hören, weil sie einfach keine zu bieten haben! Nebel, Galaxien und Sonnensysteme rotieren um einen Mittelpunkt und alle Sterne und Planeten um ihre individuellen Achsenzentren. Es scheint ein unwandelbares Gesetz des Universums zu sein, das mit dem bescheidenen Atom beginnt und mit dem Universum selbst endet, daß alle Materiekörper rotieren und sich in einer Umlaufbahn befinden müssen.

Ich kann dieses Phänomen nur als eine natürliche Konsequenz der Ansammlung von Masse und Hitze bis zu einem bestimmten kritischen Grad beschreiben. Ich glaube, das ganze ist auf einfache kinetische Energie zurückzuführen, die durch chemische Reaktionen hervorgerufen wird, welche unendlich kleine elektrische Ladungen (Photonen) aus Atomen freisetzen. Obwohl orthodoxe Physiker das bestreiten würden, glaube ich, daß alle Atomkerne elektrische Ladungen in elektrostatischen Dipolen tragen und folglich ihre eigenen winzigen Magnetfelder haben, gleich wie winzig diese sein mögen. Ihre Begleitelektronen sind gleichermaßen mit elektrostatisch geladenen Dipolen versehen, sowohl negativ als auch positiv. Die Anziehung und Abstoßung zwischen benachbarten Atomen (einschließlich ihrer Elektronen-„Satelliten") muß deshalb eine Art allgemeiner elektromagnetischer Reizung verursachen, die ein grundlegende elektromagnetische Taumel- oder Drehbewegung durch ihre Dipole hervorruft – eine fundamentale Rotation, wenn Du magst!

Zieht man die kumulative Wirkung vieler Myriaden solcher magnetisch geladenen Atome in Massenbewegung in Betracht, so wird die Hauptursache für eine solch generalisierte Bewegung in großen Materiemassen klar. Sie kann nur durch die Erzeugung eines kollektiven elektromagnetischen Felder initiiert werden, nachdem eine bestimmte große Menge an kinetischer Energie durch die Kombination von Masse und Hitze erreicht wurde. Denken wir daran: Wenn selbst dem winzigsten Molekül, Teilchen, Atom oder sogar Elektron bereits ein Potential für Reizung oder Bewegung innewohnt, so lautet der logische Schluß, daß eine große Ansammlung solch selbstangeregter, negativ und positiv geladener Teilchen ihre Effekte weiter zu einer unendlich größeren Drehbewegung des ganzen Körpers bzw. der ganzen Masse angesammelter Teilchen kombiniert.

Als bloßer Amateur kann ich mir dieser Dinge nicht völlig sicher sein. Dennoch glaube ich, daß atomare Reaktionen in einer ähnlichen Art geschaffen werden, nachdem eine bestimmte „kritische Masse" radioaktiver Materie zusammengebracht wurde.

Doch kein Atomwissenschaftler scheint klar erklären zu können, warum eine kritische Masse verbrennen, explodieren oder sonstwie mit solch sofortiger Spontaneität reagieren sollte. Soviel ich über das Thema gelesen habe, entdeckten die Wissenschaftler durch die Versuch-und-Irrtum-Methode nur, daß es so etwas wie eine „kritische Masse" gibt. Bei dieser Methode überwiegen leider die Irrtümer. (Ich glaube, das wird hochmütig „Experimentieren" genannt)

Ich schätze, das ist wieder eins dieser unheimlichen Dinge, das uns arme ungeschickte Sterbliche erstaunt auf jene Höhere Erfindungsreiche Autorität blicken läßt, die so viele andere ähnliche und erstaunlich einfache Universalregeln aufgestellt hat (die wir so erhaben Gesetze der Natur und Physik nennen), als Er diese ganze „Trickkiste" schuf, die wir Universum nennen!

Ich glaube, ich lasse es mal dabei, mein Alter, und übe mich wieder ein wenig im scharfen Nachdenken. Man braucht kein Doktor der Mathematik zu sein oder ein Genie in angewandter Himmelsphysik, um augenfällige Antworten auf diese Art Rätsel zu finden. Denk daran, daß uns Sir Arthur Conan Doyle durch die Taten seines hochbegabten (wenn auch nur fiktiven) Detektivs Sherlock Holmes zeigte, daß sein gesunder Menschenverstand, seine bodenständige Logik und seine Verstandeskräfte makellos waren – obwohl Doyle ein regelrechter Dummkopf in Sachen Mathematik war. Es braucht ein wahres Genie, um ein erdachtes wie eines von Sherlock Holmes erstaunlichem Kaliber zu erfinden!

Nebenbei ist auch bemerkenswert, daß Sherlock Holmes einer der vielleicht größten Exponenten des lateralen Denkens war; ein wundervoller Trumpf für jeden Lehnstuhlphilosophen und Amateur-Wissenschaftstheoretiker. Das Wörterbuch gibt übrigens folgende Definition von Wissenschaft an: „Das Studium von Natur und Verhalten des physischen Universums, basierend auf Beobachtung, Experiment und Messung." Weiter sagt es: „Systematisches und in Formeln gebrachtes Wissen; die Studien oder Prinzipien desselben." O weh! Ich bin in beidem nicht gut – Systeme oder Formeln! Doch tauchen wir wiederum ein wenig tiefer ein, und wir entdecken, daß die wirkliche Antwort in der Etymologie des lateinischen Wortes Scientia liegt, das schlicht und einfach Wissen bedeutet – also etwas, was wir alle frei erwerben können, wenn wir es so beschließen!

Obige weitschweifige heftige Kritik ist vielleicht mehr als eine grob umrissene und unzusammenhängende Lappalie. Ich neige dazu, einfach draufloszuschreiben. Vielleicht mag jedoch ein disziplinierterer Geist als der meinige all dem etwas Wertvolles entnehmen! Wie dem auch sei, ich schreibe Dir später wieder, nachdem ich noch einiges geistiges Schürfen und Graben im Garten des Gehirns unternommen habe. Beim nächsten Mal lasse ich Dich wissen, worauf ich sonst noch gestoßen bin!

Wie immer Dein guter Freund

Gerry Forster

Ó Gerry Forster, 2000

Und hier endet die Abstraktion, doch meine Leser mögen die Gedanken und Schlußfolgerungen hierin vielleicht nützlich finden, um ihre eigenen Überlegungen zum Thema dieses Dokuments auszuweiten. Jetzt werde ich zu einigen der anderen möglichen Aspekte jedweden seltsamen Reiches übergehen, das unter unseren Füßen in der Erde verbogen sein mag.

Die zweite innere Erde

Wie ich anfangs bemerkte, gibt es drei mögliche „Innenwelten", wenn wir von einer hohlen bzw. inneren Erde sprechen. Wir haben bereits einen flüchtigen Blick auf das klassische Primärbeispiel geworfen, über das während der letzten zwei Jahrhunderte so viel geschrieben und fantasiert wurde. Es bleiben jedoch noch zwei andere Möglichkeiten, die wir in Betracht ziehen müssen.

Die zweite Innenwelt ist das schaurige, düstere, rötlich glühende Höllenreich der Teufel und Dämonen oder anderer schrecklicher Kreaturen, welche die Dunkelheit lieben. Es ist der Schlupfwinkel der Kobolde und Gespenster aus unseren Kindheitsalpträumen und der gräßlichen Geister, Trolle, Zwerge und Drachen, die in unserer späteren Kindheit spukten. Es ist der gefürchtete Styx-hafte Wohnort jener schrecklichen Untiere und Monster, die die Annalen der alten klassischen Legenden füllen – die Vampire, Zombies und untoten Leichen aus gotischen Schreckensgeschichten.

(Wo wir gerade beim Thema Vampire sind: Es ist interessant zu wissen, daß sie das Sonnenlicht meiden, von bleicher weißer Hautfarbe sein und von menschlichem wie tierischem Blut leben sollen. Diese gleichen Merkmale scheinen sie mit den sogenannten außerirdischen „Grauen" gemein zu haben, die auch nur nachts umherziehen, für ihre Entführungen und die „Experimente" an Menschen und großen Tieren bekannt sind – von denen sie Organe und Körpersäfte entnehmen – und die laut Autopsieberichten ein nur äußerst rudimentäres Verdauungssystem besitzen – was ideal zu einer Ernährung mit solch unmittelbarem Nährwert wie frischem Blut passen würde. Könnte es da eine Verwandtschaft geben?)

Laut einigen der unzähligen Geschichten über diese schaurige Unterwelt ist dort nicht alles völlig düster und höllisch. Es ist auch der Zufluchtsort für Feen und Elfen über Tag; die verzauberte Domäne von Magiern und Hexen und ihrer unterjochten Prinzessinnen und verwandelten Froschkönige. Es ist auch der altehrwürdige, schattenhafte Ruheort, wo Britanniens einstiger und künftiger König Artus und seine tapferen, tugendhaften Ritter zusammen mit ihren Pferden schlummern und auf Merlins großen Trompetenruf warten, um in die letzte Schlacht zu gehen, den Kampf am Ende der Welt.

Die eindrucksvolle Unterwelt

Die gespenstische unterirdische Welt unter unseren Füßen, von der wir erstmals in unserer Kindheit erfuhren – ein seltsamer und schreckengebietender Ort aus labyrinthhaften Tunnels, Höhlen und Abgründen, das angebliche Reich von Kobolden, Zwergen und Trollen, von Dämonen, Teufeln und anderen fürchterlichen Geschöpfen der Dunkelheit, lange Zeit von den meisten Menschen sehr gefürchtet.

Doch ungeachtet unserer inneren Furcht vor tiefen, dunklen unterirdischen Orten übten sie schon immer eine seltsame Faszination auf die Menschen aus und waren stets eine üppige Quelle für alle möglichen Geschichten. Vielleicht tragen wir alle eine Art atavistisches Rassengedächtnis in uns, das uns sagt, solche Orte seien unseren ersten Vorfahren auf der Oberfläche der einzig wirkliche Schutz vor einer brutalen, grausamen Welt gigantischer Fleischfresser, vulkanischer und tektonischer Umwälzungen und entsetzlicher Stürme gewesen, trotz der Gegenwart furchterregender Höhlenbären und Berglöwen (ja, und sogar Drachen!), mit denen sie diese gefährlichen Untergrundbehausungen teilten.

Heute gehen mutige junge Abenteurer solche riesenhaften Spalten und Tunnels unter großen Risiken hinab, rein im Namen der Höhlenforschung, sowohl als Wissenschaft als auch als Zeitvertreib, seitdem es während der letzten 50 Jahre zu großer Beliebtheit unter jungen Männern und Frauen gelangte.

Amateur-Höhlenforscher, wie man sie nennt, waren einst nur sehr dünn gesät, und viele blieben leider verschollen, da es vor fünfzig oder sechzig Jahren noch keine richtige Höhlenforscher-Ausstattung gab oder im besten Fall sehr zu wünschen übrig ließ. Doch seitdem es passende, leichtgewichtige Sicherheitshelme gibt, leicht tragbare und kraftvolle elektrische Leuchten und Lampen, Körperschutz und praktisch unreißbare Nylonseile, schwang sich dieser Sport sogleich zu großer Beliebtheit auf, und viele vormals unerreichbare Höhlen und Tunnelsysteme gaben ihre langgehüteten Geheimnisse nun jenen mutigen „Höhlenmenschen" preis. Sie haben viele tausend ausgezeichnete Farbfotografien der oft unglaublich lieblichen und eindrucksvollen Kammern und Gewölbe mitgebracht, auf die sie unterirdisch gestoßen sind: Oft sind die hohen Decken mit erstaunlichen hängenden Stalaktiten bedeckt, und unten erheben sich gleichermaßen erstaunliche Stalagmiten, um mit ihnen zusammenzutreffen.

Die versteckten Skulpturengalerien der Natur

Einige dieser Stücke natürlicher Kunst sind recht spektakulär, ebenso wie einige der wunderbar feinen Maßwerke verschiedenfarbigen Kalksteins, die die Höhlen zieren. Man muß wahrhaft staunen über die Handarbeit, die so verwickelt und wundersam geformt und gewebt wurde, ausschließlich von dem unablässigen Herabtropfen winziger Tropfen Kalkwasser, die viele Jahrtausende lang durch den porösen Kalkstein hindurchgequollen waren. Als Junge war ich ein großer Fan von Norbert Casteret, einem schon lange verstorbenen französischen Höhlenforscher, der eine Reihe von ausgezeichneten Büchern über seine erstaunlichen Abenteuer und Entdeckungen in den tiefen Höhlen und Abgründen in den Pyrenäen und anderen Bergregionen Frankreichs geschrieben hatte. Ich sammelte einige seiner faszinierenden Bücher, voll mit alten Blitzfotografien, und ich wuchs mit dem Bewußtsein dieser schrecklich gefährlichen, aber gleichzeitig wundervoll ausgeschmückten Welt unter unseren Füßen auf. Casterets poetische Beschreibungen seiner Funde nährten meine Vorstellung mit wunderbaren Visionen der unglaublichen, zerbrechlichen natürlichen Schönheit, die er als erster zu entdecken das Privileg hatte.

Ist dies (was ich jedenfalls aufrichtig glaube) Gottes wunderbares Werk, so fragt man sich, warum Er es so lange ungesehen wachsen und erblühen ließ. Dann erkennt man, daß der Mensch im großen und ganzen eine schrecklich zerstörerische Kreatur ist, der nichts mehr liebt, als seine natürliche Umgebung niederzureißen und zu zerstören, statt sie gewähren zu lassen, um in ihrer ursprünglichen natürlichen Schönheit zu gedeihen. Wäre dies nicht so, bräuchten wir keine Nationalparks, nationalen Stiftungen oder Umweltschutzbestimmungen, um unsere Umwelt vor Vandalentum oder kommerzieller Zerstörung zu bewahren.

Dies ist jedoch nicht das richtige Forum, um solche Umweltschutzgedanken anzubringen, gleich wie sehr sie von Herzen kommen mögen, und obgleich meine Leser meine Ansichten vielleicht voll unterstützen mögen, muß ich geschwind mit meinem Hauptthema fortfahren.

Die Hohlheit der Erdkruste

Eines der großen Ergebnisse all dieses speläologischen (Höhlenforschung) Interesses an der labyrinthhaften Unterwelt war die erstaunliche Enthüllung, wieviel des scheinbar soliden Bodens unter uns buchstäblich durchzogen ist mit Höhlen, Tunnels und gewaltigen Schächten und Grotten – wie ein riesiger Schweizer Käse.

Kein Wunder, daß unsere fernen Vorväter glaubten, es sei eine wahrlich düstere Welt von Tod und Dunkelheit, voll von allen möglichen lauernden, schrecklichen Kreaturen. Eigentlich müßte man erwarten, daß diese uralte Vorstellung in der heutigen erleuchteten Welt nicht mehr tragbar ist, da es anscheinend kaum noch einen Winkel gibt, der nicht von den Menschen erkundet und von unserem elektrischen Licht beleuchtet worden ist. Dies ist jedoch offensichtlich überhaupt nicht der Fall.

Glauben wir der Fülle beunruhigender Berichte, die heutzutage das Internet überfluten – vor allem aus amerikanischen Quellen -, so sind die alten schrecklichen Reptilmenschen-Bewohner jenes Reiches der Dunkelheit zurückgekehrt, um den modernen Menschen in seinen unterirdischen Bergbauaktivitäten, seinen unterirdischen geologischen Forschungen und seinen Konstruktionen tiefer Untergrund-Militäreinrichtungen und strahlungssicheren Zufluchtsstätten für die politische, finanzielle und militärische Elite zu bedrohen. Ständig lesen wir von Begegnungen mit diesen dämonischen Bewohnern des Untergrundes und ihrer Aktivitäten gegen jene, die es wagen, ungebeten in ihre Untergrundgebiete einzudringen – von ihrer angeblichen Vorliebe für menschliches Fleisch und Blut ganz zu schweigen.

Durch diese angeblichen Begegnungen ist ein komplett neuer Mythos entstanden, besonders in den USA (obgleich nicht ausschließlich dort), der besagt, diese widerlichen Geschöpfe – und ihre „grauen" Helfer, die menschlicher Gestalt sind – seien in Wirklichkeit Außerirdische, die geheime bienenstockartige Hauptquartiere im Untergrund eingerichtet hätten und sich auf eine massive weltweite Übernahme der Oberfläche dieses Planeten vorbereiten würden.

„Non Alienus, Sed Terrestris!"

Meine persönliche Ansicht ist: Während das meiste davon wahrscheinlich reiner Hype und Sensationsmache ist – nicht ohne ein liberales Maß von Hysterie bei jenen, die sich bedroht glauben -, muß eine solche Vorstellung gewisse Grundlagen haben, genau wie jede Mythologie dieser Welt ein gewisses Maß an tatsächlichen Ereignissen und Begebenheiten in grauer Vergangenheit besitzt. Wenn ich mir jedoch die extrem lange Geschichte der Begegnungen mit solch unterirdischen Bewohnern in den Mythen und Legenden der meisten Länder dieser Welt betrachte, so neige ich schwer dazu, die Vorstellung abzulehnen, sie seien Außerirdische von einem anderen Sonnensystem. Existieren solche humanoiden Unterweltrassen wirklich, so sind sie ebenso Erdenbürger wie wir selbst – und vielleicht noch älter. Scheint es in einem solchen Fall nicht weitaus wahrscheinlicher, daß sie die Oberflächenbewohner jahrtausendelang gemieden haben und erst in letzter Zeit wieder aus ihren Verstecken kommen, um der Bedrohung durch den gewaltsamen technologischen Einfall der modernen Menschen in ihr Territorium zu begegnen? Kommen wir jetzt aber zur dritten alternativen Innenwelt.

Das dritte Innenerde-Konzept

Das dritte und letzte Innenwelt-Szenario ist jedoch vergleichsweise wirklich alt, wurde als Konzept aber kürzlich neu aufgegriffen. In ihm werden alle unsere gegenwärtigen Auffassungen von der Erde und dem Universum buchstäblich von außen nach innen gekehrt. Dennoch handelt es sich noch immer um eine wirkliche Innenerde, die, wenn wir nie etwas von ihr erfahren würden, niemals auch nur im geringsten Grad unser normales Alltagsleben oder unsere globale Wahrnehmung beeinflussen würde.

Dieses Konzept ist das bei weitem kontroverseste der drei, da es besagt, wir würden bereits (genau in diesem Augenblick!) auf der inneren Oberfläche einer hohlen Sphäre leben. Dieses besonders „abgefahrene" Konzept ist als das celestozentrische Modell bekannt und ist Teil einer universellen „Zellenkosmologie", in der Himmel und Erde als Teil eines einzigen gigantischen zellenartigen Organismus angesehen werden. Einer der Hauptverkünder dieser scheinbar absonderlichen Idee war ein Amerikaner namens Cyrus Teed, und er entwickelte das Konzept hauptsächlich zur Zufriedenstellung seiner persönlichen religiösen Überzeugungen, und seltsamerweise passen sie wunderbar in Gottes Rahmengebung der schöpferischen Ordnung, wie sie im ersten Kapitel des biblischen Buches Genesis beschrieben steht.

Von Natur aus würde man erwarten, daß Teed alle Ereignisse der sechs Schöpfungstage in seine Theorie einfließen lassen würde, doch was besonders an dem von ihm beschrieben Konzept erstaunt, ist, daß unsere modernen Physiker und anderen Wissenschaftler selbst mit ihrem enormen modernen Wissen Teeds Theorie nicht widerlegen können, gleich wie sehr sie es versuchen mögen. Sie wurde als verrückt machende, nicht zu widerlegende Theorie beschrieben, und das ist keine leere Feststellung von wissenschaftlicher Seite.

Ich brauche wohl nicht zu sagen, daß Teeds Kosmologie-Konzept genau jenen gut gefiel, die religiös-fundamentalistische Ansichten vertraten. Der Status der Erde wurde wiederhergestellt: Nachdem sie von Kosmologen zu einem winzigen Staubkorn in der Weite des Universums reduziert wurde, kam Teed und hob sie wieder zu einer Position großer kosmischer Wichtigkeit empor. So wie in Genesis 1. Aus Teeds Sicht ist das, was wir als die große äußere Unendlichkeit des Raums und all die verstreuten Nebel, Galaxien und Sternsysteme sehen, in Wirklichkeit in einer amorphen, dunklen, sphärischen Masse im Zentrum unseres invertierten Weltenglobus enthalten ist, dessen Fokuspunkt natürlich die Unendlichkeit ist. Sonne und Mond ziehen ihre Kreise innerhalb der Erdensphäre, irgendwo zwischen dieser „himmlischen Region" und der konkaven Innenoberfläche unserer hohlen Welt.

Selbst Albert Einstein hätte keine wissenschaftlichen Unzulänglichkeiten in diesem Konzept finden können, da er selbst bewiesen hatte, daß aller Raum gekrümmt ist, ebenso wie alle Lichtstrahlen. Laut seiner Relativitätstheorie muß selbst ein Lichtstrahl letztlich wieder zu seinem Ausgangspunkt zurückkehren! Dieses Konzept bedeutet, daß das Universum ebenso kugelförmig und endlich ist wie unser hohler Globus. Einsteins berühmte Relativitätstheorie paßt in vollkommener Weise auf Teeds Idee; hätte er sich also jemals Cyrus Teeds umgekehrte Weltsicht vorgenommen, hätte er kaum eine Wahl gehabt als sie zu akzeptieren, da alle seiner eigenen hochgepriesenen kosmologischen Ideen darin auftauchen. Deshalb ist Teeds Theorie von der modernen Geometrie und den Regeln und Gesetzen der Physik fast unmöglich zu widerlegen.

In Teeds Welt (oder „hohlem Kosmos") wird die Wissenschaft, wie sie heute gelehrt wird, völlig umgedreht: Nicht Gravitation, sondern einfach Zentrifugalkraft hält uns auf der inneren Oberfläche dieses hohlen Globus. Jeder Motorrad-Stuntman, der durch diesen spektakulären zylindrischen oder kugelförmigen Käfig namens Todeswand gefahren ist, wird die Ähnlichkeit dieser Kraft mit der Gravitation bezeugen. Wir erleben die Zentrifugalkraft auch in Freizeitparks, wo sich die Leute in schwingende und wirbelnde Geräte setzen und dort von dieser Kraft an die Innenoberfläche „geklebt" werden. Zweifellos haben viele meiner Leser dies in ihrer Kindheit oder Jugend selbst erlebt. Diese gleiche Zentrifugalkraft bewahrte die Flieger der Anfangszeit vor dem Herausfallen aus ihren offenen Cockpits, während sie in ihren alten Doppeldeckern Loopings drehten, unbehindert von Sitzgurten und mit den Köpfen zum Boden zeigend.

Die eigenartige Kosmogonie einer umgedrehten Welt

Offensichtlich (und da ich kein anerkannter Wissenschaftler bin, muß ich hier die Worte anderer akzeptieren) werden hier alle Gesetze der Geometrie und Physik umgedreht, und laut Einsteins Relativität verlangsamt und schrumpft alles, während wir uns dem Zentrum des kosmischen Globus nähern – einschließlich unserer selbst und jedes Meßgeräts, das wir verwenden mögen. Aufgrund der kreisförmigen Beugung der Lichtstrahlen bekämen wir eine „Fischaugen"-Sicht des Teiles der Innenerde, der sich unmittelbar unter uns befindet, wenn wir zurückblicken. Wegen eines bekannten fotografischen Phänomens namens sphärischer Aberration würde dies genau so aussehen, wie ein NASA-Astronaut die Erde sieht, wenn er sie von seinem Space Shuttle aus anblickt.

Es gibt also keinen wissenschaftlichen Weg, um zu beweisen, daß Teeds Welt nicht die unsrige ist. Vom Boden aus würden wir die innere Sonne am Himmel sehen, wie sie über unser Gebiet schwebt, und ihre Helligkeit würde uns von Natur aus nicht die zentrale, dunkle, kugelförmige kosmische Masse sehen lassen, durchsetzt mit Sternen, so wie uns das Leuchten unserer äußeren Sonne uns nicht die Schwärze des Kosmos und seine Sterne sehen läßt. Wenn die innere Sonne hinter dieser Masse verschwindet, wird das Licht schwächer, und die Sterne würden in der aufkommenden Dunkelheit sichtbar werden. Wegen des vorher schon angesprochenen Effektes der beidseitig wirkenden sphärischen Aberration würden wir die Sterne bis an die Grenzbereiche unseres visuellen Horizonts verstreut sehen – was zufällig auch eine optische Täuschung ist! Während des Tages könnten wir nicht die Antipoden-Region der Erde direkt über unseren Köpfen sehen, und zwar aus den folgenden Gründen:

Erstens würde uns die Dichte der Luft – die aufgrund von Sauerstoff und Ozon von nebelblauer Trübheit ist – nicht gestatten, durch zwei dicke Atmosphärenschichten hindurchzusehen, nämlich einer über uns und einer über dem gegenüberliegenden Gebiet. Zweitens: Selbst wenn wir fähig wären, eine Entfernung von 9.500 bis 11.000 Kilometer zu überblicken (der angenommene Durchmesser der Innenerde), würde uns die Helligkeit des Lichtes der Innensonne nachhaltig daran hindern, da es von den atomaren Teilchen der Atmosphäre verstreut würde und somit entfernte Regionen verdeckt wären.

Der gleiche Effekt würde umso mehr auch unsere horizontale Sichtweite begrenzen, da wir hier durch eine viel dichtere Atmosphärenschicht blicken, was einen dunstigen kreisförmigen „Horizont" um unseren Gesichtspunkt herum schafft. Sind Sie, lieber Leser, je an Bord eines Schiffes über ein weites Meer gereist, werden Sie sich wohl deutlich an dieses Phänomen erinnern. Es ist, als ob das Schiff alleine auf einem kreisförmigen Meer reise, das abrupt am Horizont zu enden scheint, wo die Dichte der Atmosphäre die Entfernung „vernebelt".

Soviel zum Horizont selbst. Teed selbst erfand und baute einen sehr langen, horizontal bewegbaren Apparat namens Rektilineator, mit dem er beweisen konnte, daß ein gerader Strahl, der exakt parallel zur Oberfläche einer vollkommen stillen Wasserfläche wie z. B. einem weiten See verlief und visuell als gerade Linie projiziert wurde, nach bloß sechs Kilometern im Wasser verschwand.

Dieses Experiment wurde mehrmals von verschiedenen Gruppierungen von Wissenschaftlern mit exakt dem gleichen Ergebnis wiederholt. Wie könnten wir dies durch irgendeine andere wissenschaftliche Methodik widerlegen? Ein führender kanadischer Mathematikprofessor, H.S.M. Coxeter, hat bereits gesagt, er könne sich keinen wissenschaftlichen Weg vorstellen, um zu beweisen, daß wir nicht innerhalb einer hohlen Weltsphäre leben. Um seine eigenen Worte zu gebrauchen: „Jede Beobachtung, die wir auf der Außenfläche der Erde anstellen können, hat ihr exaktes Duplikat im Inneren. Es gibt keinen Weg, um zu sagen, was die Wahrheit ist."

Der bekannte ägyptische Wissenschaftsautor Mostafa A. Abdelkader schrieb kürzlich einen Artikel, in dem er die Behauptung, wir würden wirklich im Inneren einer hohlen Erde leben, einer ernsthaften Betrachtung unterzog. Darin sagte er, der einzige Weg, um die Gültigkeit der Theorie zu prüfen, sei, einen Tunnel quer durch die Erde zu bohren, von einer Seite zur anderen. Er schrieb: „Bevor ein solches Experiment ausgeführt wird, scheint es, daß die Anzeichen sehr die Theorie zu untermauern scheinen, daß eine hohle Erde unser eigentliches Universum ist."

Religiöse Aspekte

Teed sagte, die Erdenschale unter unseren Füßen (als Bewohner dieser Innenerde) sei etwa 80 bis 240 Kilometer dick, und was außerhalb von ihr ist, sei nur dem Schöpfer bekannt. Doch angesichts der Tatsache, daß alle großen Religionen lehren, unter unseren Füßen läge eine Unterwelt von tiefer Dunkelheit, in der Gott nicht wohnt, scheint dies der Ort zu sein, auf den sich Jesus mit den Worten bezog: „Aber die Kinder des Reiches werden ausgestoßen in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern." (Matthäus 8,12) Jesus sprach auch vom Weltende, wenn die Engel kommen und die Bösen von den Guten trennen sollen: „Und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein." (Matthäus 13,50) (Hervorhebungen von mir. GF)

Was sagt uns dies anderes, als daß auf der Außenseite unserer Erdenschale eine Region von Dunkelheit und Feuer liegt? Sofort entsteht im Geist das Bild eines weiten, Styx-haften Gebietes, in der die stockdunkle Düsternis nur durch das mattrote Glühen tobender Vulkane und Lavaseen durchbrochen wird. Was wir also daraus entnehmen können, ist, daß jenseits der Erdkruste entweder die Hölle oder der See aus Feuer liegen. Da jedoch Jesus eines Tages selbst die Hölle in den See aus Feuer werfen wird (zusammen mit ihren Bewohnern?), muß die Hölle ein separater Ort sein – möglicherweise im Inneren der Unterwelt?

Auch die Vorstellung, die Erde sei eine „enthaltene" Welt, also in irgendeiner Weise umschlossen, wird oft in der Bibel angedeutet, wenn sie davon spricht, daß Dinge und Personen die Welt betreten bzw. in sie hineinkommen – so wie man in ein Zimmer oder Gebäude geht. Es gibt auch biblische Hinweise auf Christi Besuch des Erdinneren (in einem Geistkörper) während der drei Tage, als sein Körper nach der Kreuzigung im Grabmal lag. Könnte dies bedeuten, daß er vielleicht zu den Bewohnern der Innenwelt predigte – oder beschreibt das einfach eine „Rettungsmission" für diejenigen, die in der Hölle gefangen sind? Es gibt jedoch auch viele Verweise auf Menschen auf der Erde, was zumindest für mich ein Stehen außerhalb der Erdkruste anzudeuten scheint, aber vielleicht mag sich diese besondere Zeile interessanter Semantik als nicht so fruchtbar erweisen, als sie es sein mag.

Andere erwähnenswerte Punkte

Wenn man all das oben Beschriebene betrachtet, sollte man vielleicht daran denken, daß Gelehrte und Akademiker von Natur aus konservativ sind und jeder Veränderung des „orthodoxen Wissens" vehement widerstehen werden, wenn neue Wahrheiten enthüllt werden. Leider liegt dies genau in ihrem akademischen Interesse, denn es besteht immer die Möglichkeit, daß eine ganze Lebenszeit des Studiums und akademischer Errungenschaften von einem Augenblick zum anderen unwichtig wird, wenn eine völlig neue und andersartige Grundlage für eine bestimmte Wissenschaft entdeckt wird als diejenige, auf der der jeweilige Wissenschaftler seine eigenen beachtlichen intellektuellen Konzepte aufgestellt hat.

Leider regen Akademiker selten zu vorläufigen Theorien an. Sobald eine Theorie vorgebracht und von der Kollegenwelt gepriesen wird, wird mit jedem zur Verfügung stehenden Mittel versucht, die Theorie geschwind in wissenschaftliche Wahrheit zu verwandeln. Hitlers Propaganda-Gefolgsmann, der silberzüngige Dr. Joseph Goebbels, entwickelte diese Fähigkeit während der furchtbaren Nazi-Herrschaft des Totalitarismus und Terrors zu einer feinen Kunst. Unter seiner ausgeklügelten Verabreichung von Propaganda und Desinformation konnte Schwarz schlüssig als Weiß bewiesen werden, und zwar ohne jeden Schatten eines Zweifels. Unter seinem Befehl wurde die Verwandlung von Theorie in unleugbare Tatsache eine Wissenschaft für sich, nur mit ein paar glatten Worten und einigen lebhaften Bewegungen seiner Hand. Leider wohnt dieser Geist noch immer in den geheiligten Hallen der Gelehrsamkeit. Wir müssen also allem gegenüber, was die Wissenschaftler uns als bestätigte und bewiesene Fakten präsentieren, stets sehr wachsam und mißtrauisch sein. Denken wir daran, daß wir als einfache Laien nur deren Wort dafür haben – und sie neigen im großen und ganzen dazu, zu glauben, sie besäßen eine Art von wissenschaftlicher „päpstlicher Unfehlbarkeit".

Fragen nach Beweisen

Pontius Pilatus fragte einst: Was ist Wahrheit? Wahrscheinlich hatte er recht, so zu fragen, denn die meisten von uns können Wahrheit nicht von Unsinn unterscheiden. Wir müssen uns auf „verläßliche Autoritäten" beziehen. (Der arme Pilatus hatte den Urheber aller Wahrheit vor sich stehen, als er seine rhetorische Frage stellte, doch leider war er völlig unwissend darüber!) Ein klassischer Fall von falsch investiertem Vertrauen in scheinbar „untadelige Autoritäten" ist der völlig blinde Glaube der westlichen Welt an alle Taten und Erklärungen der NASA. Die meisten von uns akzeptieren ohne Hinterfragen jedes Stückchen Information, mit dem sie uns über ihre Satelliten und Weltraummissionen füttern. Warum sollten sie je lügen wollen?

Seit der Existenz des Internets gab es jedoch eine großangelegte Überprüfung und Revision ihrer Apollo-Mondmissionen durch die Öffentlichkeit. Viele der von der NASA veröffentlichten Fotos, die von den Apollo-Astronauten auf der Mondoberfläche aufgenommen worden sein sollen, werden nun von privaten Experten neu bewertet und in Frage gestellt.

Warum? Einfach weil es scheint, daß viele dieser Mondfotos selbst von Amateurastronomen und Lehnstuhl-Physikstudenten als Fälschungen bewiesen werden können! Ohne hier auf Einzelheiten eingehen zu wollen (meine Leser können dies auf vielen Websites nachlesen, die dieser Suche nach wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit gewidmet sind): Die Fotos sollen voller seltsamer Anomalien sein wie falsche Schatten, Hintergrundbeleuchtung, das Fehlen von Sternen, eindeutig unmögliche Aktivitäten und Bilder auf einer Welt, wo wegen dem völligen Fehlen einer Mond-Atmosphäre alles gänzlich beleuchtet und schwarz beschattet sein müßte – das sollte jedes mögliche Vorkommen des sanft abgestuften, reflektierten Lichtes und Schattens auf den NASA-Fotografien verbieten.

Apollo – ein Schabernack, der ins Auge ging?

Es scheint die Überzeugung einer wachsenden Zahl sehr intelligenter, professioneller Menschen zu sein – einschließlich geübter Fotografen und Astronomen -, daß viele dieser Bilder nur von auf der Erde stehenden Kameraleuten auf einem irdischen Filmset geschossen worden sein können, sei es in einem Studio oder an einem geeigneten trockenen und menschenleeren Ort, und zwar in einer dichten, erdähnlichen Atmosphäre. So viele offenbar simple, aber dennoch krasse visuelle „Fehler" scheinen der abschließenden Inspektion der fertigen Bilder entgangen zu sein, daß es lächerlich erscheint – wären da nicht die horrenden Summen amerikanischer Steuergelder, die in eine solch angebliche massive Betrugssache geflossen sind.

Doch warum in aller Welt würde die US-Regierung solch enorme und unehrliche Schritte unternehmen wollen, um die Menschen weltweit glauben zu lassen, es seien Männer auf dem Mond gelandet? Die Antwort mag im vorhergehenden Satz zu finden sein: die Menschen weltweit. Besonders jene, die damals als erklärte Feinde der USA angesehen wurden, beispielsweise die ehemals kommunistischen Russen und die heutigen Chinesen.

Wenn eine solche Scharade wirklich stattgefunden hat, so war dies im wesentlichen nur ein großes „PR-Säbelrasseln", eine Propaganda-Übung, dazu ausgelegt, diese Staaten mit guter alter amerikanischer Technikhexerei und „Know-how" zu beeindrucken und anzudeuten, daß die Vereinigten Staaten von Amerika keine Nation sind, mit der man sich in die Wolle kriegen sollte.

Ich muß jedoch auch betonen, daß es genauso glaubwürdig ist, daß die NASA eine Studioversion der „Mondlandung" gemacht haben soll, einfach für den Fall, daß etwas auf der eigentlichen Mission radikal falsch lief – oder als „Rückendeckung", falls die Übertragungsqualität der Bilder vom Mond sich als so schlecht und unscharf erweisen würde, daß sie für das gespannt zuschauende Publikum auf der ganzen Welt praktisch undechiffrierbar wären.


Die Van-Allen-Gürtel

Die Russen wußten jedoch bereits von den Gefahren der Van-Allen-Strahlungsgürtel und der Magnetosphäre (welche sie auch beide geflissentlich vermieden), die sich zwischen 80.000 und 320.000 Kilometer über der Erde befinden und alles Leben auf der Erdoberfläche vor der tödlichen solaren und kosmischen Strahlung schützen. Soweit bekannt, fangen ihre Magnetschichten fast alle schädlichen radioaktiven Teilchen ein, bevor sie sich der Erde nähern können. Folglich sind die beiden als Filter wirkenden Schichten vollgepackt mit eingefangenen hochgefährlichen Teilchen und sind somit eine extrem tödliche Region für jede Art von irdischer Lebensform, die die Strahlungsgürtel auf dem Weg zum Mond oder woandershin zu durchdringen sucht. Der Mond und das Weltall können jedoch erreicht werden, ohne durch diese radioaktiven Gürtel zu fliegen, da sie eine dicke, einem abgeplatteten Doughnut ähnliche Region um die Erde herum bilden, aber klare Öffnungen über den Polar- und Subpolargebieten lassen. Das All ist dem Menschen und anderen Lebensformen also nicht so unerreichbar, wie viele Desillusionierte glauben. Trotzdem ist es natürlich seltsam, daß kein amerikanischer Astronaut seit Dezember 1972 dem Mond einen erneuten Besuch abgestattet hat.

Satelliten in der Erdumlaufbahn

Die zahlreichen Satelliten und Raumstationen in der Erdumlaufbahn kreisen im allgemeinen in etwa 300 bis 400 Kilometer Höhe, also besteht relativ wenig Risiko für die Besatzungen. Es ist aber unwahrscheinlich, daß es bislang irgendeinen Versuch gab, einen bemannten Satelliten innerhalb des ersten Van-Allen-Gürtels um die Erde kreisen zu lassen. Und hier ist auch der Grund für den ganzen „Apollo-Schabernack"-Aufschrei zu finden – der auf der Annahme beruhte, daß die Verantwortlichen das wahre Wissensausmaß unter der allgemeinen Laienbevölkerung um solche Weltraumangelegenheiten unterschätzt hatten. Diese angebliche Verschwörung wird als der wahre Grund betrachtet, warum es in den 30 Jahren, die seitdem vergangen sind, keine nachfolgenden Reisen zum Mond gab. Verschwörungstheoretiker glauben, daß es den NASA-Autoritäten plötzlich schmerzhaft bewußt wurde, daß ihre angebliche „unzulässige Filmerei" auf schlimme Weise kompromittiert wurde, und sie mußten sich bemühen, etwas zu finden, was die Aufmerksamkeit ablenken würde – etwas wie Skylab.

Es gab also die Viking- und Voyager-Programme und andere gleicher Art einschließlich der MOLA-Marsmissionen, von denen keine einzige eine Besatzung erforderte. Ich persönlich finde jedoch, daß alle diese Missionen, bemannt und unbemannt, völlig glaubhaft sind, da sie sich sehr wohl im Möglichkeitsbereich der modernen Weltraumtechnologie befinden.

Dennoch sind die Van-Allen-Gürtel noch immer ein großer Stolperstein für die bemannte Raumfahrt, da weder die Russen noch die Europäer versucht haben oder planen, ein bemanntes Raumfahrzeug zum Mond zu schicken. Warum man nicht die Nordpol-Öffnung benutzen könnte, wie die NASA es bei den Apollo-Missionen getan haben muß, ist schwer zu begreifen. Vielleicht ist sogar das recht riskant, obwohl ich nicht annehme, daß es noch lange eine unüberwindliche Gefahr darstellt. Ich glaube, die NASA wird bald einen hocheffektiven, leichtgewichtigen Strahlenschild für Raumschiffe und Astronauten entwickeln, vielleicht sogar ein magnetisches Abstoßungsfeld gegen Strahlung und die hüllendurchdringenden Mikrometeoriten – eine große, aber stark heruntergespielte Bedrohung weit jenseits des Bereichs der Van-Allen-Magnetosphäre.

Soviel zu meiner schlecht zusammengefaßten Studie menschlicher Fehlbarkeit! (Selbst unter den olympischen, gottgleichen NASA-Wissenschaftlern!) Kommen wir nach dieser Diskussion über die Natur von Beweisen zu einer anderen damit im Zusammenhang stehenden Frage bzw. kehren wir zu einer solchen zurück: die interessante Sache mit dem klaren wissenschaftlichen Beweis für Teeds Konkave-Welt-Theorie.

Die seltsame Sache mit den Pendelgewichten

Als etwa um 1901 der Versuch gemacht wurde, die Größe der Erde mit höherer Genauigkeit festzustellen, damit man unsere Entfernung von der Sonne besser berechnen könnte, kamen die Geologiespezialisten der französischen Regierung auf eine neue Idee. Sie fanden eine Methode, um die Distanz (an beiden Enden) von zwei stark verlängerten vertikalen parallelen Linien zu messen. Da keine Struktur in der benötigten Länge auf der Erdoberfläche errichtet werden konnte, hatte ein heller gallischer Kopf den brillanten Gedanken, einen eine Meile tiefen Minenschacht zu benutzen, in den zwei lange Pendelgewichte gehängt werden konnte, und zwar Seite an Seite in geringer Entfernung voneinander. So konnten sie die Differenz der Distanz zwischen beiden Enden der Pendel messen, und zwar sowohl an der Erdoberfläche als auch eine Meile darunter.

Man hatte erwartet, daß die Pendelgewichte unten etwas näher zusammenstehen würden als oben, und aus der Differenz wollten sie die Linien geometrisch ins Erdinnere projizieren und den exakten Punkt errechnen, an dem die Linien zusammentreffen würden. Auf diese Weise wollte man das Gravitationszentrum entdecken und einen ziemlich akkuraten Radius für unseren Planeten errechnen. Das Experiment zeitigte jedoch sehr seltsame Ergebnisse. Man entdeckte, daß die Pendelgewichte unten in der Mine weiter auseinander waren als oben.

Erneute Versuche führten zu den gleichen Resultaten, also setzten sie sich in ihrer Verzweiflung mit einem berühmten Physikprofessor in Verbindung, Dr. MacNair vom Michigan College in Mines, USA. McNair wiederholte das Experiment, und als er dasselbe Ergebnis bekam, überlegte er, ob die Pendelgewichte sich nicht magnetisch abstoßen würden und doch besser Bleigewichte verwendet werden sollten. Dies brachte jedoch auch keine Veränderung – die Resultate waren noch immer genau dieselben.

Ein anderer amerikanischer Professor an der Columbia University war mittlerweile auf die Sache aufmerksam geworden, und zwar Professor Hallock. Er glaubte, es seien die beiden aus Klavierdraht bestehenden Schnüre, die sich gegenseitig anziehen würden, und ließ ein neues Experiment in den Tamarack-Minen bei Calumet, Michigan, durchführen. Natürlich brachte das nicht den leisesten Unterschied, und obwohl die Gewichte in zwei weit auseinanderliegenden, eine Meile tiefen Minenschächten, die miteinander durch einen vollkommen horizontalen Tunnel unten verbunden waren, gehängt wurden, kam es wiederum zu dem gleichen unglaublichen, unlogischen und unbegreiflichen Resultat. Die Pendelgewichte standen unten weiter auseinander als oben und zeigten an, daß sich die geometrisch verlängerten Linien in 6.500 Kilometern Höhe im Weltall treffen würden, würde man sie in Gedanken nach oben hin verlängern statt nach unten.

Eine verrückt machende Folgerung

Man folgerte daraus, daß das Gravitationszentrum der Erde nicht an einem einzelnen Punkt 6.500 Kilometer tief im Innern der Erde war, sondern an jedem Punkt 6.500 Kilometer weit oben im Himmel. Dies bedeutet, das irdische Gravitationszentrum müsse in Wirklichkeit in kugelförmiger Konfiguration von etwa 26.000 Kilometer Durchmesser existieren und die Erde wie ein unsichtbarer Gravitationsschild umgeben.

Die ganze Sache brachte viel Unruhe in geophysikalische Kreise, und das amerikanische Geodätik-Forschungsteam brachte weitere zwei Jahre mit Experimenten zu, von denen eines die Oberflächenmessung eines großen Sees in Florida umfaßte. Man nahm an, sein stilles, flaches Wasser müsse mit der Krümmung der Erde übereinstimmen und ihr demnach folgen. Man nahm eine sehr lange, schnurgerade Art von Wasserwaage, um eine echte Sichtlinie zu projizieren. Doch auch das führte zu einem erstaunlichen Ergebnis: Die unbewegte Oberfläche des Sees schien sich in allen Richtungen nach oben zu biegen statt wie erwartet nach unten! Die Wissenschaftler scheinen sich völlig verblüfft zurückgezogen zu haben; vielleicht haben sie versucht, die ganze Sache einfach zu vergessen.

Koreshs Auftritt

An diesem Punkt erschien Cyrus Teed, der nun seine Rolle als religiöser Mystiker angenommen hatte, unter dem Namen Koresh (die hebräische Version seines Vornamens). Trotz seines Mystik-Deckmantels ging Koresh sehr praktisch an dieselben Experimente heran, die die Akademiker so stutzig gemacht hatten. Er wiederholte sie in wahrer Ingenieursmanier und errichtete auf den Ergebnissen ein völlig neues religiöses Konzept von der Erde, welches die wissenschaftlich nicht erklärbaren Resultate umfaßte. Tatsächlich verwandte er sie in ausgezeichneter Weise, indem er die Erde wissenschaftlich als konkave Sphäre bewies, in deren Inneren sich die ganze Menschheit – und alles andere, einschließlich Sonne, Mond und Sterne – befand. Damit widersprach er dem alten Weltbild einer konvexen Erde, wo alle Geschöpfe und Pflanzen auf der äußeren Oberfläche zu leben scheinen und wo der Himmel und die Himmelskörper hoch droben und darum herum zu sein scheinen, draußen in der Unendlichkeit des Universums.

Von da an konnte Teed eine große Anhängerschaft überzeugter Schüler anziehen und eine brandneue Koresh-Religion gründen, die völlig auf seiner unglaublichen neuen Theorie beruhte. Teed/Koresh hätte mit seiner völlig neuen Weltsicht sehr viel weitergehen können, begann sich jedoch leider als der wiedergekehrte Christus zu sehen, und während seine Gemeinde diese Blasphemie akzeptierte und ihrem neugegründeten „Glauben" treu blieb, entschied Koresh, nur ein echtes Zölibat würde sie in den Himmel bringen. Ohne die späteren Auswirkungen seiner Tat in Betracht zu ziehen, brachte Koresh/Teed somit unabsichtlich eine natürliche „Selbstzerstörungs"-Periode in seine Organisation ein, und im Laufe der Zeit starben seine glühenden Anhänger einfach, und die Bewegung verging. Und nun möchte ich dieses interessante Fragment der Hintergrundgeschichte zu dieser dritten und extrem seltsamen Variante einer hohlen Erde, der celestozentrischen, inversen Erde, zu einem Ende bringen.

Schlußfolgerungen

Was kann man schlußfolgern?

Was kann als Entkräftung dieser scheinbar unwiderlegbaren Theorie vorgebracht werden, wenn es überhaupt etwas gibt? Leider nicht viel außer Beobachtung und gesundem Menschenverstand. Eine Überlegung wäre die, daß die Zentrifugalkraft, würden wir von ihr auf der Innenfläche einer rotierenden Sphäre gehalten werden, sicherlich an den Achsenpolen ihrer Rotation nicht vorhanden wäre, was jeden in Polnähe in einen Schwebezustand versetzen würde. Bislang scheint es keine derartigen Berichte gegeben zu haben, weder von den Eskimos noch von den Erforschern der Arktisregion noch von den Wetterwissenschaftlern am und um den antarktischen Pol!

Wenn sich dieser Erden-Kosmos jedoch dreht, so gebieten es die Gesetze der Mechanik (wenn sie auch in einer solchen Erde wirken), daß er sich um eine Achse dreht. Warum aber müßte er sich überhaupt drehen, wenn sich das gesamte Universum bereits hier drin bei uns befindet? Und worin dreht er sich? Wenn es nichts außerhalb der Kruste gibt, auf der wir leben, was bringt ihn dann zum Drehen – und wozu? Nur um uns auf der Innenseite der Kruste zu halten? Vielleicht sind das Fragen, die wir dem Einen stellen sollten, der es angeblich so eingerichtet hat.

Einer der interessantesten und vielsagendsten Punkte jedoch, von dem ich bisher nichts gesagt habe, ist die einfache Tatsache, daß man am Meer zuerst die Spitze des Vordermastes eines sich nähernden Schiffes am Horizont sieht, dann den Schornstein, dann nach und nach den Überbau und die Hülle – alles scheint sich vom Rand des Ozeans emporzuheben. Das ist sicherlich ein kristallklarer Beweis, daß sich das Meer nach oben über die Horizontlinie krümmt und sich dann nach unten auf den Beobachter zubewegt – auf konvexe Weise.

Aus dem Teed-Modell einer konkaven Erde erkenne ich auch, daß das fokale Zentrum des Globus angeblich von einer dunklen, tintenschwarzen Masse besetzt ist, die ein Einsteinsches „relatives Universum" birgt, in dem sich jeder Himmelskörper, den wir im Weltraum erkennen können, finden läßt, sei es mittels unserer Augen oder durch die Teleskope unserer Astronomen. Sonne und Mond sollen zwischen der Innenoberfläche und der Wolke sterndurchsetzter Dunkelheit um diese Masse kreisen, und wenn sie hinter ihrem Rand vergehen, fort von unserer Position, scheinen sie zu vergehen und wiederzukommen. Doch auch wie im Fall des sich nähernden Schiffes zeigt uns einfache Beobachtung, daß wir Sonne und Mond immer am westlichen Horizont herabsinken sehen, um am östlichen Horizont wieder aufzugehen. Welche Beweise brauchen wir noch, um wirklich zu wissen, daß die Erdoberfläche, auf der wir leben, konvex ist?

Warum aber sollten Sonne und Mond in einer Umlaufbahn kreisen, wenn sich die Erdkruste selbst dreht? Moderne Koresh-Anhänger würden diese Frage mit der kategorischen Behauptung beantworten, die Erde würde sich überhaupt nicht bewegen. Sie ist, wie sie sagen, vollkommen statisch und wird von einem dichten Plasma Styx-hafter äußerer Dunkelheit umgeben (auf die die Bibel einige rätselhafte Hinweise gibt, wie wir gesehen haben). Würde die Erde ohne jede Gravitation in ihrer kugelförmigen Schale (was von dem Wolkenuniversum im Zentrum impliziert wird, welches – quod erat demonstrandum – sicherlich eine fantastisch große Masse haben sollte) jedoch nicht rotieren, so könnte die einzige andere Kraft, die uns an der Oberfläche halten könnte – die Zentripedalkraft – nicht existieren. Nach einer recht oberflächlichen Untersuchung durch selbst den bescheidensten wissenschaftlichen Laien fällt die ganze Zellenkosmogonie-Theorie Koreshs somit zusammen wie ein Kartenhaus.

Die religiöse Komponente

Man könnte sich fragen, wie so viele Millionen von Menschen so mühelos davon überzeugt werden können, solche oft recht lächerlichen Vorstellungen im Namen Gottes anzunehmen. Die Antwort ist einfach, daß praktisch alle empfindenden menschlichen Wesen eine Art äußeres wohlmeinendes Wesen brauchen, an das sie sich klammern und ihre Hoffnungen hängen können. Sei es eine übernatürliche Gott-Gestalt, menschlich oder animistisch, ein magischer Talisman oder auch nur die Glücksgöttin - die große Mehrheit unserer Spezies spürt dieses starke Bedürfnis nach einer Art übernatürlichem Wächter und Beschützer.

Fehlte uns wie den meisten Tieren der kluge Intellekt, so machten wir uns keine Gedanken über etwas jenseits des unmittelbaren Hier und Jetzt. Als rein instinktgesteuerte Geschöpfe würden wir uns nicht darum sorgen, welcher Schaden uns heimsuchen könnte, oder über spirituelle Dinge oder ein mögliches Danach. Doch wir Menschen sind kluge Geschöpfe mit aktiven, lebendigen Vorstellungen, und deshalb fühlen wir uns oft schutzlos und verletzbar angesichts eines erschreckenden Unbekannten – besonders angesichts des Todes. Daher dürfte das treibende Bedürfnis nach Religion in irgendeiner Form unter den meisten Vertretern unserer Spezies kommen.

Ein relativer Kosmos?

Um auf das Konzept des Kosmos in relativistischer Form um das irdische Fokalzentrum herum zurückzukommen: Wäre dies so, so könnten wir (sofern ein geeignetes Raumschiff verfügbar wäre) durch den oben genannten Unendlichkeitspunkt hindurchfliegen und auf der anderen Seite herauskommen, wieder auf die Erde zufliegen und auf dem Weg wieder an Größe und Masse zunehmen. Oder würden Raumschiff und Besatzung einfach weiter an Größe abnehmen, gemäß Einsteins Gesetz der Relativität, bis sie völlig in der Unendlichkeit verschwinden würden?

Oder könnte es dort vielleicht eine Art Wurmloch geben, das mit der Unendlichkeit des Himmels selbst verbunden ist? Wie es der unsterbliche Barde von Avon (Shakespeare) in seiner gewöhnlichen poetischen Art beschrieb: „Das unentdeckte Land, von dessen Grenze kein Reisender wiederkehrt." Vielleicht führen ja beide Szenarien am Schluß zum gleichen Ergebnis! Und vielleicht kann nur ein großes Genie von der intellektuellen Statur Isaac Newtons, Albert Einsteins oder Stephen Hawkings eines Tages eine vernünftige Antwort auf dieses Rätsel geben.

Ich kann jedoch keine geben, obwohl mich das nicht davon abhält, mein eigenes instinktives und völlig unwissenschaftliches Bauchgefühl über die Richtigkeit oder Falschheit dieser Theorie zu haben - oder von der unangenehmen, unheilverkündenden Erkenntnis, daß Koreshs konkave Erde anfangs vermutlich als aufrichtige Theorie wahrgenommen, später jedoch angepaßt und bearbeitet wurde, um einen weiteren quasiwissenschaftlichen, religiösen Betrug zu kreieren, dazu ausgelegt, große Summen Geldes von einer Menge ernsthafter, aber leichtgläubiger Anhänger zu schröpfen. Leider werden wir das niemals herausfinden, und an diesem Punkt, lieber geduldiger Leser, muß ich diese weitschweifige Diskussion über etwas, das – nachdem alles gesagt ist – keinerlei greifbaren Unterschied für unser Alltagsleben bedeutet, zu einem Ende bringen.

Eine letzte Frage

Sollte sich einer dieser drei theoretischen Fälle durch einen seltsamen Zufall als wahr erweisen, so gibt es eine letzte Frage, die wir uns alle stellen sollten. Was wäre wohl die Reaktion der Regierungen der mächtigen Nationen? Wie würden sie an eine solche Entdeckung herangehen? Würden sie sich sputen, ihren Bürgern die aufregende Nachricht der Entdeckung einer anderen Welt – oder anderer Welten – innerhalb des Globus, auf dem wir leben, mitzuteilen? Oder fände im Verborgenen ein Wettbewerb statt, die erste Nation zu sein, die in die versteckte Welt eindringt und ihre Nationalflagge auf deren Boden aufstellt, um das neue Gebiet als Lebensraum für ihre überzählige Bevölkerung zu beanspruchen?

Oder noch schlimmer – würde man entdecken, daß diese Welt bereits bewohnt ist, würde man einen gnadenlosen Krieg anzetteln, um sie auszurotten, um die geheimgehaltene innere Welt für eigene ruchlose Zwecke zu gebrauchen? Und würde man entdecken, daß diese innere Welt reich an wertvollen Mineralien und Erzen ist (was wahrscheinlich ist), würde man sie dann gnadenlos ausbeuten und von einem scheinbar endlosen Vorrat an Öl oder Gold oder anderen seltenen Rohstoffen auf den Weltmärkten profitieren?

Bei der erschreckenden Chronologie der reicheren und mächtigeren Nationen wie den USA, der Europäischen Gemeinschaft und China in solchen Bereichen glaube ich, daß wir alle diese Frage für uns selbst beantworten können. Wird je eine solche Entdeckung gemacht, und eine mächtige Regierung kriegt Wind davon, so können wir sicher sein, daß wir, die bescheidenen Bürger der Oberflächenwelt, vielleicht niemals davon hören werden. Und das, liebe Leser, sollen die letzten Worte in diesem Werk sein.

 

Ende

Ó Gerry Forster, 2001

 

 

 

Weiterführende Literatur

"Hollow Planets" von Jan Lamprecht. Im Internet zum Kauf angeboten unter

http://www.worldwidemagazines.com

"The Land of No Horizon" von Kevin und Matthew Taylor. Im Internet zum Kauf angeboten unter

http://www.tlonh.com

"Mysteries of the Inner Earth" von David Pratt. Frei im Internet erhältlich unter

http://ourworld.compuserve.com/homepages/dp5/inner1.htm

 

(Im Internet gibt es viele ausgezeichnete Websites zu den Themen „Hohle Erde und hohle Planeten" und „Inverse Erde")



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