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Auffangstation Vackoló
Nur wenige Kilometer nördlich des Plattensees liegt eine der ältesten Städte Ungarns - Veszprém. Veszprém ist eine bedeutende Universitätsstadt und ein beliebtes Fremdenverkehrszentrum.
Hier ist auch der kleine Tierschutzverein Vackoló ansässig. Er besteht nur aus wenigen Mitgliedern und nimmt sich verstoßenen Hunden von der Straße an, holt Tiere aus der örtlichen Tötung oder befreit sie aus schlechter Haltung.
Bis 2009 wurden gerettete Hunde und auch Katzen noch in den eigenen privaten Haushalten untergebracht. Ende 2009 konnte dann ein Grundstück mit Haus und Nebengebäude erworben werden - der Grundstein für die Auffangstation Vackoló.
Wir möchten Sie auf dieser Seite über die Arbeit des Vackoló-Teams und die Fortschritte beim Ausbau der Auffangstation informieren. Die Seite befindet sich allerdings noch im Aufbau, wir werden nach und nach Bilder und Informationen einfügen. Bitte haben Sie ein wenig Geduld!
25.02.2012
Das kleine Messie-Baby hat es leider nicht geschafft, der winzige, schwache Körper konnte einer Lungenentzündung nichts entgegen setzen :-(

Doch für Trauer bleibt keine Zeit, denn schon der nächste Notfall erfordert alle Zeit und Kraft

05.02.2012
Neues Jahr - Neues Glück ?!
Wie am Jahresende so üblich haben auch wir noch vor ein paar Wochen darüber philosophiert, was unsere Tierschutzfreunde in Ungarn so im neuen Jahr erwarten könnte und die Aussichten waren eher weniger rosig.
In Ungarn wurde zum 01.01.12 die Hundesteuer eingeführt. Und solange Zsuzsa´s kleine Auffangstation nicht als Tierheim anerkannt wird, muss auch sie für jeden ihrer Hunde Steuern zahlen und die Anzahl der Tiere radikal reduzieren - jeder Hund zuviel bedeutet ab sofort ein hohes Strafgeld. Entsprechende Aufforderungen und Bescheide dazu lagen ihr bereits vor. Zsuzsa war verzweifelt, immerhin versorgte sie Ende letzten Jahres über 150 Hunde - eigentlich schon ohne Steuern oder Strafzahlungen unbezahlbar.
Vackoló - endlich ein Tierheim!
Gute Bekannte versprachen zu helfen und beauftragten einen Anwalt. Auch wenn Tierschutz nicht gerade sein Fachgebiet ist und er zwischenzeitlich selbst begann zu verzweifeln, so hat er es letztendlich doch geschafft. Zsuzsa hat die mündliche Genehmigung der zuständigen Richterin erhalten!!! Eine unendliche Last ist von ihren Schultern gefallen und auch wir freuen uns wahnsinnig über diesen Erfolg. Natürlich bedeutet dies noch eine Menge Papierkram und es werden neue Auflagen und Bestimmungen dazu kommen, aber sie kann weiter machen!

Denn das ist auch dringend nötig. Sind doch alleine im Januar diesen Jahres weitere 30 arme Seelen bei Zsusza untergekommen. Zsuzsas deutschsprachiger Engel Gabi kommt gar nicht nach, uns mit den neuen Profilen zu versorgen. Immer wieder gibt es neue Notfälle. Immer öfter werden Hunde in der Tierarztpraxis von Zsusza Chef einfach für sie abgegeben, weil deren Besitzer für die Kosten der medizinischen Behandlungen nicht aufkommen wollen. Manche wollen auch einfach nicht die neue Hundesteuer zahlen. Und auch die Zahl der vernachlässigten Tiere nimmt zu.
Neuer Messie-Fall
Ganz schlimm ein neuer Messie-Fall. Ein geistig verwirrter Mann hat in seinem vermüllten Haus 7 Hunde gehalten - 4 erwachsene Tiere und 3 Welpen. Nachbarn wollten helfen und brachten ihm immer wieder Futter für die Tiere. Der Mann wusste damit jedoch nichts anzufangen. Bis schließlich Zszusa und ihr Team gerufen wurde, kam für 2 Welpen und 1 erwachsenen Hund die Hilfe zu spät.
4 Hunde konnte Zsuzsa retten. Einige davon befinden sich aber noch in einem kritischen Zustand, unterernährt und nicht in der Lage Futter aufzunehmen, ähnlich wie bei den Messie-Hunden vom letzten Jahr.
Hier die Mutter (ca. 2 Jahre alt) mit ihrem kleinen Welpen (ca. 2 Monate alt)
 (vorher) (nachher)
und die beiden tricolor Rüden (vermutlich Brüder, ca. 1,5 Jahre alt)
  (vorher) (nachher)
Alle vier kommen langsam zur Ruhe, sind lieb und wahnsinnig schmusebedürftig. Wir hoffen, dass sie schnell gesund sind und bald ein liebevolles Zuhause finden.
Winter 2012
Neben den vernachlässigten Hunden erschwert die aktuelle Wetterlage die Arbeit in der Auffangstation enorm. Nach dem schlimmen Winter 2010/2011 hofften wir doch alle, dass unsere Tierschutzkollegen in diesem Jahr verschont werden. Die milden Monate Dezember und Januar ließen uns tatsächlich diese Sorgen vergessen. Umso schlimmer trifft uns nun der eisige Februar. Können wir uns hier in unsere geheizten Häuser und Wohnungen zurückziehen und den Temperaturen entfliehen, Zsuzsa und Gabor ist das leider nicht möglich, sie müssen ständig draußen sein, um die Hunde zu versorgen.
Unsere Bemühungen vom letzten Jahr machen sich aber nun wirklich bezahlt. Die neue Überdachung der alten Zwingeranlage und der neue Zwinger sorgen dafür, dass viele Hunde trocken und geschützt untergebracht sind. Um alle wenigstens mit ein wenig Wärme zu versorgen, erhitzt Gabor mehrmals täglich dicke Backsteine, die er dann in Decken gewickelt als Heizung in die Zwinger legt.
Die alte Zwingeranlage mit neuem, weit vorgezogenem Dach, wichtiger Wind- und Regenschutz

und der neue Zwinger, ebenfalls mit langem Vordach

Auch unsere Gulaschkanone ist im Dauereinsatz. Fast ununterbrochen wird darin Wasser erwärmt und Reis und Fleisch gekocht. Zur Zeit ist sie einfach nur Gold wert!
Zwei stolze Gulaschkanonen-Besitzer :-)

Das alles haben wir Ihrer großzügigen Unterstützung zu verdanken! Sie haben mit ihren Geldspenden geholfen, all diese großartigen Dinge zu realisieren.
Aber nicht nur den Geldspendern ein riesiges Lob, auch den vielen Menschen, die uns Sachspenden in Form von Futter, Decken, medizinischem Bedarf und Hundezubehör für unsere Freunde in Ungarn zur Verfügung gestellt haben, ein herzliches Dankeschön.
Spendenladung von Dezember 2011

Nur das alles zusammen macht es möglich, das Leben unserer vierbeinigen Schützlinge in Ungarn Stück für Stück zu verbessern. Und wir hoffen sehr, dass Sie uns weiterhin bei der Versorgung der Hunde und dem Auf-/Ausbau des Tierheims unterstützen. Es gibt noch viel zu tun!
Projekt 2012 - Tierheimausbau?

Ganz aktuell wird für die schwachen Hunde und auch wegen der eisigen Temperaturen besonders hochwertiges Futter benötigt, da die Tiere unbedingt ausreichend mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden müssen. So kurzfristig können wir leider keinen Spendentransport mehr organisieren, deshalb würden wir uns sehr über Geldspenden für Futter freuen, welches wir dann schnell an Zsuzsa überweisen könnten.
Ebenso stehen einige wichtige Operationen an, so wurde z.B. bei Pászka Knochenkrebs festgestellt, die Amputation einer Zehe könnte ihr Leben retten. Außerdem müssen viele der neuen Hunde noch kastriert werden. Auch hierfür wird dringend Geld benötigt.
Und für die nächste Spendenfahrt suchen wir natürlich weiterhin Sachspenden. Wie uns heute von Gabi erzählt wurde, braucht Zsuzsa unbedingt neue Futternäpfe. Der Frost hat mittlerweile viele der vorhandenen Näpfe zerstört.
Viele Möglichkeiten zu helfen - bitte helfen auch Sie! Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.
Geldspenden bitte mit Verwendungszweck "Vackolo" an die folgende Bankverbindung:
Hundehilfe Phoenix e.V. Kreissparkasse Altenkirchen BLZ 573 510 30 Kto 500 330 67
und für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: DE97 5735 1030 0050 033067
BIC: MALADE51AKI
Benötigen Sie ein Spendenquittung? Dann ergänzen Sie bitte im Verwendungszweck auch ihren Namen und ihre Adresse.
VIELEN DANK!
Vackoló 2010/2011
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