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01.04.11
"Das Messie Haus"
Donnerstag Abend (31.03.11) machten wir uns wieder auf den Weg nach Ungarn. Schon auf der Hinfahrt überlegten wir welchen "Namen" unsere Fahrt diesmal erhalten könnte, ob uns wieder ein Abenteuer erwartet. Was dann schließlich auf uns zukam, damit hätte niemand gerechnet.
Planmäßig erreichten wir am Freitag Mittag die kleine Auffangstation in Veszprém. Bei Sonnenschein wurden wir wieder herzlich von Zsuzsa und dem gesamten Team begrüßt. Noch bevor wir uns in der Auffangstation umsehen konnten, klingelte Zsuzsas Handy - ein Anruf der Polizei. Das Vackoló Team sollte schnell zu einem Einsatz kommen, um beschlagnahmte Tiere aufzunehmen. Wieviele es sein würden war noch unklar, es war nur von kleinen Hunden die Rede.
Wir durften das Vackoló-Team begleiten und waren bereits um 12:30 Uhr in einem kleinen Dorf ca. 20 Minuten von Veszprém entfernt. Zwei ungarische Tierschützerinnen sowie ein Herr von der Presse und ein junger Polizist warteten bereits. Leider konnte erst einmal niemand tätig werden. Die "Hundebesitzerin" - eine ältere, ungepflegte Frau - ließ niemanden auf ihr Grundstück. Es hieß, wir müssten erst noch auf jemanden warten, der dazu befugt ist, das Haus sozusagen frei zu geben.
Das Messie-Haus

Endlich kam ein Tierarzt, wir vermuteten der Amtsveterinär, aber auch er konnte die Frau nicht überreden uns zu den Tieren zu lassen und er durfte auch nichts gegen ihren Willen tun. Dann kam ein zweiter Polizist, auch er sprach auf die Frau ein und schaffte es sogar bis ans Haus - dadurch löste er ein wildes Gebell im "Vorgarten" der alten Dame aus. Von weitem konnten wir leider nicht sehen wie viele Hunde es waren.
Warten, warten ...

Der Polizist kam schließlich zurück und informierte die Feuerwehr. Er meinte aus dem Haus käme ein so schlimmer Gestank, die Feuerwehr müsste erst einmal mit ihren Schutzanzügen dort rein, bevor jemand von uns das Haus betritt. Die Feuerwehr kam auch schnell - nur von der Person, die das Betreten des Hauses anordnen durfte, fehlte jede Spur. So musste die Feuerwehr nach langem Warten schließlich unverrichteter Dinge wieder abfahren.
... und warten und warten

Wieder lange Zeit später kam ein zweiter Tierarzt, diesmal der Chef des bereits anwesenden - er war der Amtsveterinär. Aber auch er schaffte es nicht weiter als der Polizist und auch er durfte nicht gegen den Willen der Frau handeln.
Die ganze Situation war sehr nervenaufreibend. Das Warten machte langsam alle aggressiv. Die beiden Tierschützerinnen, die die Frau angezeigt hatten, wurden immer unruhiger und schimpften laut. Auch Zsuzsa wurde immer aufgeregter, sie redete wütend auf die beiden Polizisten ein, dass sie nicht ohne die Hunde abfahren würde. Aber beiden waren die Hände gebunden, doch sie wollten wirklich helfen. Es war ein großes Glück, dass die beiden Polizisten auf unserer Seite waren und alles versuchten, um die befugte Person zu erreichen.
Es war bereits nach 15 Uhr als endlich eine vornehm gekleidete Dame angefahren kam. Sie machte einen sehr ärgerlichen Eindruck, unser erster Gedanke war, dass sie eher uns vertreiben wird. Ohne Gruß ging sie auf die alte Dame zu und redete mit ihr. Wir verstanden zwar kein Wort, erkannten aber sofort, dass es nun endlich soweit sein musste. Ja, endlich die Genehmigung! Wir bekamen übersetzt, dass die alte Frau schon mehrfach aufgefordert worden war, die Situation in ihrem Haus und mit den Tieren zu ändern. Nun bekam sie keine Chance mehr.
Der "Vorgarten"

Die Polizisten begleiteten die Beamtin und die alte Frau zum Haus. Wir folgten ihnen gemeinsam mit Zsuzsa und den anderen Tierschützern. Im "Vorgarten" befanden sich 5 Hunde - 4 Pinscher-Mischlinge und ein großer Junghund. Sie waren mit sehr kurzen Ketten an kleine Hütten gebunden und kläfften uns aggressiv an. Der Boden bestand aus zerbrochenen Dachziegeln - kein Wasser, kein Futter.


Das Haus selber war in einem furchtbar maroden Zustand. Die Fenster waren mit Folien zugeklebt. Zwischen den einzelnen Lagen steckten tote Kakerlaken. Wie schlimm muss es da drinnen sein, dass selbst die Kakerlaken versuchen zu flüchten? Und dann dieser schreckliche Gestank.....
Vor dem Haus regte die alte Frau sich dann plötzlich so sehr auf, dass die Polizisten den Rettungsdienst anfordern mussten. Wieder warten.... Als die Notärzte schließlich kamen und versuchten die Frau zu beruhigen, zückte diese ein Messer und fuchtelte wild damit um sich und drohte mit Selbstmord. Die Notärzte überwältigten die Frau und sie wurde mit Handschellen abgeführt.
Jetzt wollten wir endlich loslegen, wurden aber wieder aufgehalten. Durch die Messerattacke mussten nun Polizisten der Kripo angefordert werden. Die beiden jungen Polizisten durften jetzt nicht mehr handeln. Unverständlich für uns alle! Es dauerte wieder gefühlte Ewigkeiten bis endlich die Kripo kam.
nochmal warten ...

Mit Schutzanzug und Mundschutz begab sich endlich einer der Kripobeamten mit dem Tierarzt ins Haus. Diesmal dauerte es nur wenige Minuten und Zsuzsa durfte mit Gabor das Haus betreten. Es hieß nur, mehr Leute können nicht rein, es wäre kein Platz.
Die Nerven von allen Wartenden waren zum zerreißen gespannt, als endlich Gabor als erster aus dem Haus kam. Er hatte irgendetwas Felliges im Nacken gepackt und beförderte es in die erste Box. Von uns Wartenden konnte sich im ersten Augenblick niemand bewegen, alle überlegten was das gewesen sein könnte - es sah so gar nicht nach Hund aus. Noch völlig geschockt und unbeweglich standen wir da, als Zsuzsa raus kam, wieder mit einem Haufen Fell in der Hand. Erst dann waren wir in der Lage uns anzusehen, was da gerade das Haus verlassen hatte.
Die ersten beiden geretteten ...

Es waren zwei sehr kleine Pekingesen - in einem erbärmlichen Zustand. Wir hatten keine Zeit weiter zu denken, da kam bereits Gabor mit dem Nächsten und Zuszsa ebenfalls, "Wir brauchen mehr Boxen!" und die beiden verschwanden wieder im Haus. Schnell waren es 5 Pekingesen, eine kleine Pinscherdame, ein kleiner brauner Mischling und zwei kleine Dackelwelpen. Dann kamen zwei Cockerspaniel dazu und dann noch einmal 3 Pekingesen. Einer sah schlimmer aus als der andere. Nur die beiden Dackelwelpen waren in einem akzeptablen Zustand.

und dann mehr und mehr Hunde


Zwei Cocker Spaniel mit riesigen Kotklumpen an den Ohren, Pfoten usw.

8 Pekinesen


Schließlich kamen Zsuzsa und Gabor noch mit zwei größeren Kartons aus dem Haus. In jedem Karton befand sich ein großer Hahn. Sie hatten gerade mal soviel Platz um aufrecht stehen zu können und standen einige Zentimeter hoch in ihrem eigenen Kot. Sie stanken bestialisch.
Auch 2 Hähne gehörten in die "Sammlung"

Dann war endlich Schluß. 14 Hunde und zwei Hähne, die meisten wahrscheinlich das erste Mal draußen an der Luft und im Licht. Zsuzsa und Gabor atmeten erleichtert auf. Dann fragten sie, ob wir jetzt auch ins Haus wollten um ein paar Fotos zu machen.
Sandra überlegte nicht lange und folgte Zsuzsa ins Haus. Es stank und es war sehr dunkel. Nur dank Zsuzsas kleiner Taschenlampe und dem Blitz der Kamera konnte man in etwa erkennen wohin man treten konnte. Sandra knipste einfach drauf los, ohne wirklich sehen zu können was dort alles herum lag. Es gab nur einen kleinen Gang in dem man sich etwas bewegen konnte. Erst zurück in Deutschland konnten wir am PC sehen wie es tatsächlich im Haus ausgesehen hat:
Der Horror!

Müll, Müll, Müll!

Hier waren einige der Hunde festgekettet, bitte Vergrößerung ansehen!



Es stank erbärmlich im Haus, man versuchte nicht zu atmen.


Besser man denkt nicht darüber nach,
was noch alles unter den Müllbergen liegen könnte...



Wie konnte jemand hier leben? Es gab keinen Strom und kein Wasser, kein Bad und keine Küche. Nirgends ein Bett oder wenigstens eine Couch - na ja, unter dem ganzen Müll vielleicht schon....
Nun mussten auch noch die 5 Hunde aus dem "Vorgarten" gerettet werden. Die vier Pinscher waren jedoch so aggressiv, dass Zsuzsa sie ersteinmal mit einem Beruhigungsmittel in einer Hundewurst ruhig stellen musste. Erst dann konnten sie mit einem Seitenschneider von ihren Ketten befreit und in einer Transportbox untergebracht werden.







Es war schon fast 19 Uhr als wir schließlich alle Hunde sicher verladen hatten und wir uns endlich auf den Weg zurück nach Veszprém machen konnten.
Doch hier war die Arbeit noch längst nicht vorbei. Die kleine Auffangstation ist mit gut 100 Hunden bereits überbelegt. Wohin mit weiteren 19 Hunden? Es gibt kein Quarantänegebäude oder einen Raum, in dem man die Tiere behandeln könnte. Alles musste improvisiert werden. Zsuzsa suchte Boxen und andere Unterbringungsmöglichkeiten zusammen. Gott sei dank waren es viele kleine Hunde, so dass wir auch die großen Hasenkäfige benutzen konnten die wir aus Deutschland mitgebracht hatten.
Alles wurde mit dicken Decken ausgepolstert und die Hunde notdürftig versorgt. Als wir endlich mit dem Wichtigsten fertig waren, war es bereits weit nach 20 Uhr und dunkel.



Völlig erschöpft fiel uns dann auf, dass wir Hunger hatten. Aber wir hatten ja noch gar kein Geld gewechselt, hoffentlich würden wir noch ein Restaurant finden, in dem wir in Euro bezahlen können! Und wann waren wir eigentlich zuletzt auf Klo? Heute morgen irgendwo in Österreich! Und wir haben unserer Bekannten noch gar nicht Bescheid gesagt, wann wir zum Schlafen kommen.... Na ja, heute ist eh alles egal, es gibt wirklich Schlimmeres.....
Diese menschliche Tragödie und das damit verbunden Leid der Tiere wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben. Die alte Frau benötigt dringend professionelle Hilfe. Hoffentlich hat sie nicht schon bald wieder ihr Haus voller Hunde.
Für die geretteten Hunde wünschen wir uns, dass sie überleben und soweit sozialisiert werden können, dass sie eine Chance auf Vermittlung in ein schönes Zuhause bekommen können. Die Chancen stehen für einige von ihnen allerdings sehr schlecht. Sie leiden unter Mangelernährung und waren teilweise kurz vor der Austrocknung. Aber Zsuzsa wird alles tun und für jeden einzelnen Hund kämpfen, da sind wir uns sicher.
Und dabei wollen wir ihr natürlich auch hier von Deutschland aus helfen - zusammen mit Ihnen! Zsuzsa braucht dringend Geld für Desinfektionsmittel, Spezialnahrung, tierärztliche Versorgung und Medikamente. Außerdem hat diese Aktion gezeigt, wie wichtig eine Quarantänestation und ein Behandlungsraum sind. Leider gibt es keine geeigneten Gebäude dafür auf Zsuzsas Grundstück.
Bereits seit längerem sind wir auf der Suche nach Wohncontainern, die wir für solche Zwecke einrichten wollen. Dem Vackoló-Team liegt nun ein Angebot für einen solchen Container vor - dieser soll 2.200 Euro kosten. Geld, das Vackoló zur Zeit nicht hat. Deshalb möchten wir Sie bitten, uns bei der Anschaffung des Containers zu unterstützen. Bitte helfen Sie mit einer Geldspende bei der Realisierung einer Quarantänestation und eines Behandlungsraumes. Die Geschichte vom letzten Wochenende hat mehr als deutlich gezeigt, wie wichtig dies ist.
Jeder Euro zählt!
Bitte helfen Sie mit einer Geldspende!

Bankverbindung:
Kreissparkasse Altenkirchen
BLZ 573 510 30
Kto 500 330 67
IBAN: DE97 5735 1030 0050 033067
BIC: MALADE51AKI
Verwendungszweck: Auffangstation Vackolo
- Spendenquittungen können ausgestellt werden,
dafür aber bitte Ihren Namen und die vollständige Adresse
auf dem Überweisungsträger angeben! -
04.04.11
Endlich Neuigkeiten über die geretteten Messie-Hunde!
Zsuzsa kämpft für die 19 Hunde aus dem Messie-Haus, so gut sie kann und ist dabei furchtbar enttäuscht und wütend, dass die Behörden so lange (11 ! Jahre) nichts unternommen haben.
Fast alle 19 Hunde sind in einem furchtbaren Zustand. Sie können nicht fressen bzw. verdauen, in regelmäßigen Abständen füttert Zsuzsa sie mit winzigen Portionen, die fast umgehend wieder erbrochen werden. Alle Hunde sind total verwurmt. Bei einigen Pekinesen scheint das Gewebe im Mäulchen bzw. am Zahnfleisch abgestorben.
Und fast alle Hunde haben schreckliche Angst.
06.04.11
Heute gab es im ungarischen Fernsehen einen Bericht zum Messie-Haus:
07.04.11
Es ist unfassbar!
Die Tochter der Messie-Oma hat unter fremdem Namen versucht, an die geretteten Hunde zu kommen. Als sie enttarnt wurde, rastete sie aus und schrie um sich, dass sie schon innerhalb der nächsten Woche wieder viele, neue Hunde haben würde. Zudem erhielt Zsuzsa heftige Drohungen von ihr. Zsuzsa wandte sich hilfesuchend an die Polizei, diese kann jedoch nichts tun, solange es bei Drohungen bleibt......
Die Messie-Oma selbst ist mittlerweile wieder auf freiem Fuss. Wo sie sich aufhält weiß niemand.
11.03.11
Heute erreichte uns die Nachricht, dass ein Pekinese den Kampf ums Überleben verloren hat. Eine Magenblutung war nicht zu stoppen. Leider geht es fast allen Hunden immer noch sehr schlecht. Laut Tierarzt fehlen vielen der armen Wesen die Verdauungsenzyme, sie haben wohl nur sehr selten etwas zu fressen bekommen.
Die beiden Dackelwelpen sind zudem schrecklich verwurmt und durch die Wurmbehandlungen sehr geschwächt.
Aber Zsuzsa gibt nicht auf!
13.04.11
Endlich auch mal positive Nachrichten
Der kleinen, schwarzen Hündin mit dem grauen Mäulchen - Maggie - geht es schon sehr gut. Sie ist sehr lieb und freundlich und blüht von Tag zu Tag mehr auf.
Wellnessbehandlung für Maggie

Die beiden Cocker Spaniel fühlen sich auch viel besser und waren mittlerweile beim Friseur. Dort wurden sie von ihrem verfilzten und mit Kot und Urin verklebten Fell befreit. Der schwarz-weiße Cocker hat sich schon mit Zsuzsa angefreundet und freut sich über Streicheleinheiten von ihr.
Die beiden Dackelwelpen sind auch auf dem Weg der Besserung. Würmer ade!
Auch bei der großen Mischlingshündin - von Zsuzsa Chance getauft - geht es weiter bergauf.
16.04.11
Heute haben wir die kleine Auffangstation Vackoló besucht. Dabei konnten wir uns von den positiven Fortschritten der Messie-Hunde persönlich überzeugen. Sehr aufbauend war die Nachricht, dass seit dem Vortag kein Hund mehr erbrochen hat.
Maggie
Der kleinen Dame geht es wirklich sehr gut und mit ihrer
freundlichen Art erobert sie im nu jedes Herz.

Chance
Chance ist sehr ruhig und zurückhaltend, sucht aber die Nähe zu Menschen.

Die beiden Dackelwelpen tauen nach und nach auf und erkunden
neugierig Zsuzsas Gelände. Innen toben die beiden manchmal so wild herum,
das man glauben könnte ein Erdbeben erschüttert das Haus :-)

Auf eigenen Füßen stehen ist doch noch so schwer..

Auch der schwarz-weiße Cocker verliert langsam seine Angst, bewegt sich
neugierig auf dem Gelände und geht dabei schon sehr freundlich auch auf
fremde Menschen zu. Der braune Cocker möchte leider noch nicht das
Haus verlassen.

Zwei Pinscher, die im Vorgarten des Messie-Hauses gelebt haben, flitzten auch auf Zsuzsas Gelände herum. Ihnen geht es körperlich auch schon besser aber sie sind noch furchtbar ängstlich, wobei in Kürze sicher ihre Neugier über die Angst siegen wird. Die beiden anderen Pinscher sind leider gesundheitlich noch nicht so weit, dass sie nach draußen können.
Der kleine, braune Pinschermix aus dem Messie-Haus ist noch sehr unsicher, er versucht ersteinmal jeden zu verbellen. Versteckt sich aber, wenn man ihm zu nahe kommt.
Von den 7 Pekinesen wuselte einer in recht gutem Zustand zwischen den anderen Hunden der Auffangstation umher. Alle anderen werden noch im Haus gepflegt. Dem kleinen "Affenköpfchen" geht es schon besser. Zsuzsa zeigte uns einen Pekinesen, dessen Beinchen sehr verformt waren. Sie vermutet, dass dies das Ergebnis von Inzucht ist.
Heike mit "Affenköpfchen"
Insgesamt gesehen also überwiegend positive Nachrichten.
Negativ muss man allerdings erwähnen, dass Zsuzsa die Hunde, die bereits gesundheitlich soweit in der Lage wären, in ein neues Zuhause zu ziehen, vorerst nicht in die Vermittlung aufnehmen darf. Da es sich um beschlagnahmte Tiere handelt, muss sie darauf warten, bis es einen gerichtlichen Beschluss dazu gibt.
Erst vor kurzem gab es im Tierheim Siófok einen ähnlichen Fall, das Tierheim musste eine beschlagnahmte Hündin 1,5 Jahre pflegen und versorgen, bis sie endlich in die Vermittlung durfte. Ob die Behörden sich schon überlegt haben, wer die Kosten für die Versorgung der 18 Messie-Hunde übernehmen wird???
21.05.11
Der "Fluch" der Messie-Hunde
Knapp zwei Monate nach Aufnahme der Hunde aus dem Messie-Haus macht sich bei Zsuzsa pure Verzweiflung breit. Nicht nur, dass sie ständig den Anfeindungen der Messie-Hexe ausgeliefert ist, auch die Behörden machen ihr das Leben schwer. Regelmäßig wird sie vom Amtsveterinär kontrolliert und neben ihrer Arbeit in der Tierklinik und der Arbeit in der Auffangstation führt sie bis tief in die Nacht Protokolle für die Krankenakten der einzelnen Messie-Hunde.
Csenge und Nugat

Csipke

Anfang dieser Woche musste sie wieder zur Polizeiwache, die Protokolle vom Einsatz am Messie-Haus mussten besprochen und von ihr unterzeichnet werden. Somit befinden sich die Hunde jetzt ganz offiziell in Zsuzsas Obhut. Wer aber denkt, dass damit endlich ein Ende in Sicht wäre, hat sich schwer getäuscht.
Pisze

Sansz
