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Fine Tuning
Auf dieser Seite möchte ich euch ein paar Tipps geben die ggf. für Einsteiger hilfreich sein könnten. (Natürlich kann man über Sinn und Unsinn der Arbeiten sicherlich diskutieren … dazu habt ihr im Forum reichlich Gelegenheit!) |
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Bevor mein „Veltins“ Porsche das erste Mal seine Runden auf dem Stenden-Raceway drehen durfte ging´s erst einmal ab in die Werkstatt zum Fine-Tuning. Dort sind die folgenden Arbeiten zu erledigen:
Als erstes Karosserie abschrauben und Motor ausbauen. Den Motor an ein regelbares Netzgerät anschließen und dort mit 3V Spannung ein paar Stunden einlaufen lassen.
Dann Reifen runter und Felgen vom Grad befreien damit die Räder später möglichst schön rund laufen. |
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Leitkiel ausbauen und mit Leitkieldistanzringen (z.B. von Umpfi) unterlegen. Beim Ninco Porsche sollten es 4 – 6 Ringe sein. Dann springt der Porsche später nicht so schnell aus der Bahn. Anschließend folgt die „Leitkielprogrammierung“.Wir setzen zur Rundenzählung die Rennsoftware Cockpit XP ein. Die Fahrzeugerkennung funktioniert hier über die in den Schienen eingebauten Lichtschranken die anhand der Anzahl der Schlitze im Leitkiel das jeweilige Fahrzeug identifiziert. |
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Nun bauen wir noch den Magnet aus. Ja wir fahren mittlerweile ohne Magnet !! Macht einfach viel mehr Spaß! Geht mit Ninco Digital, aber man sollte die Spannung auf ca. 12V reduzieren (regelbares Netzgerät). Als Ausgleich für den fehlenden Magneten habe ich etwa 4g Blei am Veltins Porsche in der Nähe des Leitkiels platziert. Alternativ kann man das Blei auch vor oder hinter dem Motor anbringen. Jeder so wie er mag. Anschließend werden Achsen und Lager geölt und die Zahnräder eingefettet. |

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Da wir Ninco Digital fahren muss nun noch ein Ninco Digitaldekoder eingebaut werden. Der Einbau ist sehr einfach und schnell erledigt. Im den meisten Ninco Fahrzeugen ist ausreichend Platz vorhanden. Auf eine sorgfältige Verlegung der Kabel achten! Die Kabel sollten nicht an der Vorderachse – oder anderswo – schleifen. Die selbständige Rückstellung des Leitkiels sollte beibehalten werden. |

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Motor wieder einbauen und mit Heißkleber an der Bodenplatte fixieren. Motor und Getriebe nochmals an Netzgerät bei 3V einlaufen lassen. Achtung: Auf ausreichende Schmierung achten!
Nun noch die Reifen schleifen … anstelle einer teueren Reifenschleifmaschine setzten wir auf Low Cost: Glasplatte und Schleifpapier reichen uns ( noch ). |

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Danach wieder alles schön zusammenbauen und auf geht´s zur ersten Probefahrt …. |

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Erster Fahrbericht: |
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Mein „Veltins“ Porsche dreht zuverlässig seine ersten Runden. Er liegt satt auf der Strecke. Der NC-5 Motor zieht gut durch. Die Drifts sind jederzeit kontrollierbar. Der tiefer gelegte Leitkiel hält den Porsche gut im Slot. Die Rundenzeiten werden von Runde zu Runde besser. Ich taste mich immer weiter an den Grenzbereich heran. In Runde 9 meldet der Renncomputer „schnellste Runde“ und dann passiert es … |

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In der kleinen Schikane an der Westtribüne kommt der Porsche rechts von der Strecke ab, knallt gegen die Leitplanke, steigt hoch und kracht mit dem rechten Hinterrad wieder auf die Fahrbahn. Ein Abflug wie wir ihn schon viele Male erlebt haben, nur dieses Mal sind die Folgen fatal! Eine der hinteren Achsaufnahmen ist gebrochen!! Sch…!!! Das Achslager schlabbert in seiner, nicht mehr vorhandenen, Führung. |

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Umpfi warnt auf seiner Seite vor diesem Ninco Problem aber bei uns ist es in einen Jahr intensivem Rennbetrieb noch nie vorgekommen – bis Heute ! Und nu ?? Also wieder zurück in die Werkstatt. Ein neues Chassis wäre sicherlich eine Lösung aber erstens kostet es wieder Geld (und das ist immer knapp) und zweitens ist das Chassis des Veltins Porsche vorne am Spoiler gold lackiert und mit Sponsorenaufdruck versehen. Ninco´s Eratzchassis sind kpl. schwarz. |
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Ich entschließe mich die Achslager mit dem Chassis fest zu verkleben (Sekundenkleber). Oben auf die Achslager befestige ich zur zusätzlichen Stabilisierung der Schwachstelle noch je einen Stahlstift. Jetzt kann ich die Achse zwar nicht mehr ausbauen aber was soll´s ? Ob diese Reparatur längerfristig hält wird sich im Rennbetrieb zeigen … |

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