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Foundations

KMSHA Grundlagen:

Einflussreiche Züchter der Rasse
von Mary Marshall

Die bescheidenen Anfänge des Kentucky Mountain Saddle Horse und des Spotted Mountain Horse entwickelten gleichzeitig mit dem reichen appalachischen Erbe der Bevölkerung, die sich in diesem Bereich niederließ. Als grundsätzliches Ziel verfolgten sie die Zucht eines Vielzweckpferdes, mit dem sie das Land bearbeiten konnten, aber ebenso wollte man über ein Reitpferd mit Stil und Komfort verfügen, welches überdies ein wirtschaftliches Kapital darstellte. Die Pferde mussten robust genug sein, die schroffen Haltungsbedingungen in den Bergen zu überleben, vielseitig begabt genug, um mannigfaltige Aufgaben im Stall zu erfüllen und sie mussten lernwilliger Natur sein.


Hervorgegangen aus dem Narragansett Pacer, aus dem spanischen Jennet und aus den passgehenden Galloways aus Kolonialzeiten, führte der Weg der Vorfahren des modernen Mountain Horses gemeinsam mit den Pionieren in die unbekannten Gegenden eines feindlichen neuen Landes. Die oben erwähnten Rassen waren für ihre bequemen Gangarten und ihr lernwilliges Verhalten weithin bekannt. Diese Eigenschaften waren eine absolute Notwendigkeit, wenn man unzählige Stunden im Sattel verbringen musste, was damals die vorherrschende Beförderungsart war.


Als die Nation anfing, sich vermehrt des motorisierten Transports zu bedienen und sich lukrativere Berufe auch jenseits der Farm zu entwickeln begannen, verlor das Pferd seine Position als Bindeglied des täglichen Lebens. Trotz dieses Wechsels waren frühe Foundation-Züchter und Bürger Kentuckies, wie Sam Clemons und Junior Robinson fest entschlossen, das Kentucky Mountain Saddle Horse zu züchten und Aufzeichnungen darüber kontinuierlich zu führen. Die einzigartige Viertakt-Gangart, das freundliche Temperament und die aufsehenerregende Schönheit des Mountain Horse wäre für immer in den Ausläufern der Appalachen verborgen geblieben, hätte es nicht die Vision dieser beiden hilfreichen Züchter gegeben.


Die Wiege des Mountain Horse war die Grafschaft Estill in Kentucky. Um 1890 herum machte eine Familie auf ihrer Reise zurück nach Virginia, einen Zwischenstop in Log Lick, Kentucky, um die Tuttles zu besuchen. Am folgenden Morgen verkaufte diese Familie den Tuttles ein Hengstfohlen, das neben ihrer Stute mitgereist war. Der Hengst nahm bedeutenden Einfluss auf die Rasse der Mountain Horses und brachte zwei einflussreiche Söhne hervor, die in den Grafschaften Estill und in Clark in Kentucky verblieben.


Der genaue Ursprung der Mountain Horses ist spekulativ. Jedoch kaufte Züchter Sam Tuttle 1918 eine Stute namens Lucy und verpaarte sie mit einem der Nachkommen des ursprünglichen Hengstes, den er von der Familie aus Virginia gekauft hatte. Die Stute wurde schließlich mit einem Hinz Hengst gedeckt, der auf der Hinz-Farm stand und das daraus resultierende Fohlen war Tobe. Wie die Geschichte zu berichten weiß, war Tobe der Vater von Old Tobe, geboren 1927. Old Tobe war ein zeugungskräftiger und herausragender Hengst, der die Rasse der Mountain Horses geprägt hat: Ein Foundation-Hengst par excellence.


Old Tobe drückte der Rasse durch seine Chocolate-Farbe und Flachsmähne sowie –schweif seinen Stempel auf. Der großartige Hengst erreichte das hohe Alter von 37 Jahren und starb 1964. Einer seiner Söhne, auch Tobe genannt, wurde ein einflussreicher Foundation-Hengst des modernen Typs.


Ein wichtiges Bindeglied zur Entstehung der Rasse trat zwischen Tuttle und Züchter Sam Clemons auf. Der moderne Foundation-Hengst, Clemons Tim, wurde 1970 geboren. Hervorgebracht durch Tobe aus einer Stute heraus, die als Tuttle-Stock (= aus dem Tuttle-Bestand) verzeichnet wurde, wurde der chocolate-farbene Hengst ein geschätzter Deckhengst der begehrten Mountain Horses.


1958 kaufte ein Pferdemann namens Charles Kilburn die Tobe Stute Nance von Tuttle. Kilburn  freundete sich mit Tuttle an und kaufte von diesem den Hengst Major und die Stuten Tillie, Nellie und Bird. Der einflussreiche Deckhengst Kilburn’s Chocolate Sundown, ein direkter Nachkomme von Old Tobe und Nance, wurden 1970 geboren.


Tuttle, ein erfahrener Züchter und Pferdemann, war sehr von Kilburn’s Chocolate Sundown -mit Spitznamen „Chocolate“- beeindruckt und brachte ihn auf seine Farm. Unter Tuttles wachsamem Auge wurde „Chocolate“ mit Hunderten von guten Mountain Horse Stuten verpaart.
Kilburn sagte, dass sich Tuttles Zuchtziele hauptsächlich auf das produzieren eines Pferdebestandes mit einer weichen Viertakt-Gangart und einem kürzeren Raumgriff konzentrierten. „Chocolate“ vererbte durchweg eine kurze Viertakt-Gangart und eine Vielzahl von Farben an seine Nachkommen, einschließlich Schwarz und Fuchsfarben. Tobe wurde bekannt dafür, dass er verschiedene Schattierungen der Chocolate-Farbe mit einer Flachsmähne und -schweif an seine Nachkommen weitergab. „Tobe’s“ hervorragende Söhne schließen „Sewell’s Sam“, „Maples Squirrel“ und „Yankee“, den letzten Hengst, der bei Tuttle im Deckeinsatz stand, mit ein.


Die Nachkommen, die durch die oben erwähnten Hengste hervorgebracht wurden, waren gleichbleibend gut im Typ, in der Gangart, im Temperament und in der Qualität. Es lag auf der Hand, dass es den Bedarf nach einem Zuchtbuch gab, um die Rasse auf Shows vorzustellen.
Das Mountain Horse war Junior Robinson so vertraut wie seine Westentasche. Sein wichtigstes und vorherrschendes Ziel war es, ein Pferd zu züchten, das für sein freundliches Temperament und seinen weichen Viertakt-Gang bekannt ist. Obgleich die meisten Berichte mündlich von den Leuten der Appalachen weitergegeben worden waren, gab es vereinzelte schriftliche Nachweise von Pedigrees. Robinson entschloss sich dazu, dass das Kentucky Mountain Horse ein Zuchtbuch haben sollte, damit man in der Zukunft die Abstammung feststellen und bestätigen konnte und somit Pferde mit weichem Gang und freundlichem Temperament selektiv züchten konnte.


Behilflich bei der Gründerung der verschiedenen Mountain Horse Zuchtbücher, war es Robinsons Interesse, dass gute Pferde unter 1,44 m, die einen natürlichen Viertakt-Gang hatten ebenso registriert werden konnten wie ihre größeren Gegenstücke. Das Unterfangen, ein Zuchtbuch zu begründen war eine monumentale Aufgabe, aber das Kentucky Mountain Saddle Horse Zuchtbuch wurde von Robinson als Gründer 1989 eröffnet. Das erste darin aufgenommene Pferd war „General Jackson“, gezüchtet durch Robinson und zu diesem Zeitpunkt Eigentum der bekannten Autorin und Züchterin Barbara Weatherwax. „General Jackson“, 1,35 m groß, war die Verkörperung des idealen Kentucky Mountain Saddle Horse und hat Weatherwax Stunden des Vergnügens im Sattel geschenkt.


Viele Pferde, kleiner als 1,35 m zeigten den klassischen Viertakt-Gang und Gebäudeeigenschaften der Rasse. Daher eröffnete die KMSHA 1992 ein „Klasse-B-Zuchtverzeichnis“, damit Pferde zwischen 1,12 m und 1,35 m auch aufgenommen werden konnten. Das Zuchtverzeichnis der „Kategorie A“ besteht aus den Pferden mit einer Widerristhöhe ab 1,35 und größer. Beide Zuchtverzeichnisse erfordern identische Standards der Kennzeichnung.
Das Kentucky Mountain Saddle Horse hat Heerscharen von Fans weltweit gewonnen und nimmt weiter an Popularität zu. Die KMSHA registrierte 2007 das 20,000. Pferd. Die Foundation-Blutlinien, so penibel und selektiv gezüchtet, haben der Welt eine Rasse geschenkt, die für Freundlichkeit, vielseitige Verwendbarkeit, Schönheit und Intelligenz bekannt ist.


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