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Foundations -

Richard Palmer und

seine goldenen Palominos

von Mary Marshall

 

Die goldene Palomino-Färbung des Kentucky Mountain Saddle Horse ist seit Generationen von den Pferdeleuten von gestern und heute erhalten worden, die dieses begehrte goldene Pferd verehrten, nicht nur aufgrund seiner spektakulären Farbe, sondern wegen seiner weichen Gänge und ererbten Fähigkeit, jede ihm gestellte Aufgabe im Show-Ring, auf der Farm, auf dem Feld und im Gelände zu erfüllen

Richard Palmer, der zur Zeit in Sadieville, Kentucky, lebt, ist bestens für die Bewahrung des "goldenen Pferdes" der KMSHA bekannt. Dies ergab sich durch seinen einflussreichen Foundation-Hengst Major I (circa 1957), einen leuchtenden Palomino mit vier weiß gestiefelten Beinen, dessen Vater der legendäre Gründerhengst Tobe ist. Charlie Brown und Major II, beide Söhne von Major I, waren ebenfalls Palominos mit bemerkenswerten weißen Abzeichen. Major I erreichte das fortgeschrittene Alter von wenigstens 30 Jahren, was typisch für seine Blutlinie ist. Der „Palmer-Stock“ (Palmer-Zuchtpferde), gebrannt mit einer Nummer, um ihre Abstammung zu kennzeichnen, wurden sehr berühmt für ihre bestechende Farbe, ihre freundliche Intelligenz, Vielseitigkeit und weichen und eleganten Gänge.

Die moderne Foundation-Stute „Hope Spring’s Blossom“, gezüchtet von Palmer, wurde von einem namenlosen Hengst und einer namenlosen Stute gezeugt, welche heute als „Palmer-Stock“ gelistet werden. Die Eltern der Stute, wiederum, kamen anerkannterweise aus Sam Tuttles Foundation-Stock (Gründungszucht).

Als einflussreiche Zuchtstute, wird Blossom ein dauerhaftes Vermächtnis als Mutter der Grand Champion Hengste Joe Banjo, J. Lee’s Rockit, Cotton Eyed Joe, Black Jack Cowboy und Stoney B Walker hinterlassen.

Richard, ein Sohn der Stadt Beattyville, Kentucky, begann im Alter von 11 Jahren mit Pferden zu handeln, da der Vater gestorben war und die Familie zusätzliches Einkommen benötigte. Er fand heraus, dass er ein Händchen für den Pferdehandel hatte und so wurde er eine gute Quelle für Pferdeleute, die weichgängige Saddle-Horses in vielfältigen Farben suchten. Palomino, die meistgesuchte Farbe in einer Vielzahl von Rassen, wurde zum Charakteristikum von Richards Zuchtherde.

Als Erwachsener konzentrierte sich Richard darauf, die Palomino-Färbung in seine Fohlen zu züchten, die er für das Ammen-Stuten-Geschäft heranzog. Für jene, die den Begriff nicht kennen: Ammen-Stuten sind Stuten, die gerade gefohlt haben und Ersatzmütter für verwaiste und abgelehnte Fohlen werden. In Kentucky besteht eine hohe Nachfrage nach dieser Geshäftsart, aufgrund der großen Zahl von Thoroughbred-Aufzuchtstationen. Die Aufzuchtfohlen werden normalerweise mit Flasche oder Eimer – gefüllt mit Milchersatz – aufgezogen und dann als Reitpferde verkauft. Hinsichtlich Blutlinien und Farben waren Richards Hengste immer Palominos, die Stuten jedoch immer „ein bischen von jedem“, laut Richard selbst. „Man muss eine gute Stute haben, um ein gutes Fohlen zu bekommen“, sagte Richard. „Die Stuten, die mit Major (I, II und III), Charlie Brown und ähnlichen verpaart wurden, waren keiner bestimmten dokumentierten Zucht zuzuordnen. Ein bischen von diesem und jenen. Jedoch hatten die meisten von ihnen Gang und sie hatten immer ein gutes Gebäude. Wir zogen die Fohlen, nachdem die Mütter nicht mehr da waren, mit dem Eimer auf und das klappte bei allen sehr gut. Die Leute waren an ihnen als Reit- und Show-Pferde interessiert. Eine schlugen sich als Racking-Horses im Ring wirklich gut, denn die Mutter von Major II war eine Standardbred-Stute. Wenn man diese Rasse mit dieser (Hengst-) Linie, bekommen die Fohlen weiten Raumgriff und herausragende Gänge.“

„Heutzutage sieht man das Mountain Horse nicht mehr mit dem Kopf nicken“, fährt er fort. „Damals nickten Major und der Rest mit dem Kopf, als würden sie dafür bezahlt“.

Richard ist auf die Tatsache stolz, dass Major I – obwohl er ein kleines Pferd von 1,44 Meter war – ein Großer im Show-Ring war. Palmer gewann viele blaue Schleifen im Sattel des „großen kleinen Pferdes“, dass er als „ein Speed-Racking-Horse, wie man es noch nie gesehen hat“ beschreibt.

Major II mit einer Größe von etwas über 1,52 Meter, eine größere Ausgabe seines spektakulären Vaters, war mehr ein „stylisches“ Racking-Horse, sammelte aber trotzdem einige Schleifen und Trophäen in ganz Kentucky.

Eine 25-jährige Freundschaft mit dem prominenten Thoroughbred-Transporteur und –züchter Joe Taylor – dem Gründer der Taylor Made Farm bei Lexington – brachte Richard eine florierende Unternehmung als Manager dessen Heu- und Tabak-Gesellschaft ein. Richard arbeitete auch für John Gaines, den Gründer von Gainesway Farm in Lexington. „Joe Tayler managte damals noch Gainesway, bevor er Taylor Made aufbaute und so kam es, als der alte Major (II) einmal bei Gainesway stand, dass Joe Taylor ein guter Freund wurde. Ich habe niemals jemanden etwas schlechtes über ihn sagen hören.“

Die Tochter, Kim Palmer, auch aus Georgetown, ist die stolze Mutter von Sara Palmer Moberly, geboren YJOD am 5. Dezember. Sie hofft, dass ihre Tochter die Palmer-Tradition weiterführen wird. „Papa (Richard) hat ihr schon eine Stute gegeben, Old Sally“, erzählt Kim. „Ich habe schon als Kind die Pferde geritten, habe jetzt aber nicht mehr so viel Zeit. Hoffentlich führt Sara die Tradition fort.“

Palmer züchtet weiterhin die berühmten Palomino-Nachkommen von Major und Charlie Brown auf seiner ländlichen Farm in Sadieville nahe Georgetown.

„Wir züchten nicht mehr so viele wie vormals“, erklärt Palmer. „Das war so in den guten alen Tagen. Allerdings haben zur Zeit wir immer noch einige gute Hengstfohlen hier bei uns, die immer nach einem guten Zuhause suchen.“

Obwohl die Pioniere den Zucht-Verlauf mündlich weitergaben, da viele nicht lesen und schreiben konnten, nimmt man an, dass die Palomino-Färbung aus dem Narragansett Pacer und dem Scottish-Galloway entstanden ist, dessen Vorfahren abstammungsmäßig Iberer waren, nämlich der gebrochen Pass gehenden spanischen Jennet der spanischen Aristokratie.

Laut Frank Foresters Ausgabe II der „The Horse in America“, herausgegeben 1857, beshreibt ein Dr. Anderson das Galloway als eine „Rasse von schmalen, eleganten Pferden in Schottland, ähnlich denen in Island und Schweden, die als Galloway bekannt waren. Ihren Ursprung fanden sie vermutlich mit den Jennets, die von der Spanischen Armada an die Küste (der Britischen Inseln) geschwommen sind. Ich hatte ein kleines golden-gefärbtes Tier, dass ich 25 Jahre lang ritt. Der ging über 240 Kilometer am Stück ausschließlich im gebrochenen Pass oder Pass, außer in Hetze. Ihre Geschwindigkeit war normalerweise die des Schritts oder Canters, war aber mehr schlurfender Art. Einer, den ich ritt, namens Old Sage ging so schnell im gebrochenen Pass, dass mit einer Thoroughbred-Stute im Galopp mithalten konnte. Er wurde immer mit ihr zusammen geritten. Ein wirklich edler Kerl, dessen goldene Farbe ihn zum herausragenden Pferd seiner Zeit machte.“


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