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Unter der so genannten Schadenszauberei versteht man alle Arten von "Zaubereien", die dem Menschen oder der Umwelt Schaden zufügen sollen. Oftmals spricht man auch von schwarzer Magie. Beispiele sind etwa Vorstellungen, durch "Zauberei" Unwetter (Blitze, Hagel, Stürme), Impotenz auslösen zu können oder allgemein das Erzeugen von Krankheiten bei Mensch (z.B. sog. Hexenschuss) und Vieh oder das Herbeiführen von Ernteschäden, was dann nicht selten zu Hungerskatastrophen führe. Im Rahmen der frühneuzeitlichen christlichen Hexenlehre galt die mit Hilfe des Teufels verursachte Schadenszauberei als eine Fähigkeit von vermeintlichen Hexen oder Hexenmeistern. In der einschlägigen Literatur sind Schadenszauber zumeist durch Menschen, die glauben, sie seien Opfer von Zauberei geworden, dokumentiert. Bücher, die Magie aus der Perspektive des Anwenders zum Inhalt haben, zeigen hingegen meist nur "Zauber" mit positiver Wirkung (Schutz-, Liebes-, Potenzzauber). |