Mythologischer Hintergrund
Mondkalender / Hintergrundwissen Der Mond - die Mondin galt seit jeher als Symbol der Großen Göttin und findet seine Entsprechung in der Rune Perdhro. Einer der ältesten Namen Ägyptens ist Al Khemeia - (Alchemie) was nichts anderes heißt als Land des Mondes. Die ersten astrologischen Systeme (Chaldäer) fußten auf dem Kreislauf der regelmäßigen Mondphasen (erste Mondkalender) und Plutarch wußte zu berichten: "Die ägyptischen Priester bezeichnen den Mond als Mutter des Universums" In den meisten älteren Kulturen wird dem Mond eine weibliche Rolle zugeteilt Die Maya sahen den Mond als Großen Spiegel der Geschehnisse des Universums an, die Naassianer glaubten an "das himmlische Horn des Mondes", die Sioux sprachen vom Mond als von "der Alten Frau, die niemals stirbt", die Irokesinnen von der "Ewigen", von den PerserInnen wurde der Mond verehrt als "Mutter, deren Liebe alles durchdringt". Als die Schöpferin Hina galt der Mond den PolynesierInnen als heilig und wurde von den Maori als "Menschenfresserin" geehrt und gefürchtet. Die Isle of Man (Mond) wurde nach nordeuropäischer Vorstellung von Mana, der Mondgöttin regiert, die von den Teutonen unter dem Namen Manavegr "Der Weg des Mondes" verehrt wurde. Die von den Christinnen verehrte Jungfrau Maria ist ein Aspekt der dreifachen Göttin. Im Alt-Buruk waren der Name der Großen Göttin und des Mondes gleichgesetzt: Nana. Beten die Französinnen Nortre Dame an, so sprechen sie zu der Mondin. Viele Priesterinnen ältester Kulturen schmückten sich mit Nachbildungen der Mondphasen. Der druidischen Diana, so wie der Kore ist der zunehmende Halbmond zugeordnet. Viele Kulturen beteten mit den drei sichtbaren Phasen des Mondes die drei Erscheinungsformen der Großen Göttin an. Vergangenheit · Gegenwart · Zukunft - Jungfrau · Mutter · Greisin. Der Mond verkörperte die Dreifaltigkeit der Großen Mutter, die wir unter anderem wiederfinden in den in der Edda erwähnten Nornen Urd, Verdandi, Skuld, dem dreifachen Aspekt der Moira u.a.. Das Stammwort -> mana, (wo-)men ist indoeuropäischen Ursprunges und umschreibt das Weise Blut der Großen Mutter. Da die Umlaufzeit des Mondes dieselbe Anzahl an Tagen wie der Menstruationszyklus der Frauen beträgt, galt der Mond, die Mondin, die Große Mutter als Herrin über das Blut und mit diesem Blut als Herrin über die Fruchtbarkeit, die Empfängnis, das Werden, sowie das Vergehen. Um dieses Weise Blut der Großen Mutter ranken sich viele Legenden und Mythen. Einer südamerikanischen Legende zufolge wurde die Menschheit durch Mondblut geschaffen, so wie in Mesopotamien Nemhursag verehrt wurde als Schöpferin, die die Menschen aus Lehm schuf und mit ihrem Blut Leben schenkte. Dieser Gedanke findet sich gar in der Bibel, denn Adam meint blutiger Lehm (adamah). Der Gott Thor erreicht den Mythen zufolge das Land der Erkenntnis dadurch, dass er den blutigen Fluß durchschwommen ist. Es hieß, dass Blut der Göttin verleihe Unsterblichkeit und mache aus Königen Götter. (In Anlehnung an diesen Glauben entstand die legendäre purpurrote Königsrobe!) Der aus der katholischen Messe bekannte Satz "Das ist mein Blut" wurde übernommen aus den alten Eleysinischen Mysterien, früher war dies der Satz der Großen Mutter, die mit ihrem Blut Leben und Unsterblichkeit schenkte. Aus diesen alten Mythen entstanden in der Neuzeit die Legenden um die Vampire, die nur des nächtens mit Vorliebe zur Vollmondzeit durch das Trinken von Blut Unsterblich-Keit erlangen. Auch der Werwolf ist eine Gestalt ältester Legenden. Der Mythos von Endymion erzählt die Geschichte des verführten Mondmannes, welcher am Tage der Göttin an einem Freitag in einer Vollmondnacht auf einem der Göttin geweihten Hügel einschlief . Darauf verwandelte die dreifache Wölfin, die Große Mutter, die Mondin ihn in einen Werwolf und erkor ihn somit zum Gatten. Doch, so wie die Große Mutter, die Mondin als Schenkerin der Unsterblichkeit verehrt wurde, so galt sie - bzw ein Teilaspekt ihre dreifachen Erscheinung -auch als Herrin über den Tod. In den Veden ist nachzulesen, dass alle Seelen nach dem Tod zurückkehren zu der Mondin. Römische Adelige trugen als Halsschmuck einen Halbmond, der ihnen den Schutz verleihen sollte, nach ihrem Tod zurück in den Schoß der großen Göttin zu kehren. Nur die Seelen der Erleuchteten durften dorthin zurück laut Gnostikern, die der Verblendeten hieß es, würden in Tieren wiedergeboren Die -s.v.- von Mana regierte Isle of Man war die Mondinsel und gleichzeitig die Toteninsel, so glaubten die Nordeurpäer. Das uns bekannte Wort Manie wurde von den Kirchenväter für die Anhängerinnen Manas verwendet... sie schienen ihnen nicht zurechnungsfähig. Die Ägypter glaubten, dass die Hunde und Schakale, so, wie der Schakalgott Anubis Begleiter der Großen Göttin seien. Der Wächter der Persephone war ebenfalls ein Hund mit Namen Cerberus. Die Hunde, die uns auf der Karte der Großen Arkana begegnen, Schakale, aber auch Wölfe galten als Todesboten. Die bis in unsere Zeit hin bekannteste und gefürchtetste Erscheinungsform der Großen Mutter, der Mondin ist Hekate, die Alte, die Königin der Hexen. Ihre Priesterinnen behaupen seit jeher, dass sie es vermögen, die Mondin an- und vom Himmel her herabzurufen. Das Herunterziehen der Mondgöttin auf die Erde findet sich in der christlichen Anrufung des Heiligen Geistes wieder. Auch ist es umgangsprachlich gebräuchlich, von Hunden, die den Mond anheulen zu sprechen. Dieser Mythos leitet sich ab von Anubis, dem Schakalgott, der als Begleiterin der Großen Göttin galt.
Zyklen nach Mondkalender Rituale im Einklang mit den MondphasenNeumondDer Neumond gilt als "der tote Mond", denn am Himmel ist er nur schwer zu sehen. In dieser Phase befindet sich der Mond etwa zwischen der Sonne und der Erde und somit kann die der Erde zugewendete Seite nicht durch das Sonnenlicht erhellt werden. Liegen Sonne, Mond und Erde genau auf einer gedachten Geraden, so beobachten wir eine Sonnenfinsternis. Die Kraft des Toten Mondes nutzen wir, wenn auch wir Dinge zum Schwinden bringen, uns verabschieden, etwas vergessen wollen. Diäten, Suchtentwöhnungen in dieser Zeit bieten sich ebenso an, wie das Entfernen kranken Gewebes aus Mensch, Pflanze, Tier. Die Entgiftungsbereitschaft des menschlichen Körpers, aber auch der Seele und des Geistes sind in dieser Phase sehr hoch. Wir sollten ihn nutzen, uns von Vergiftendem zu befreien. Zunehmender MondWir sprechen von dem ersten Viertel des Mondes, wenn die Sonne über den Mond gleitet und eine kleine Sichel für uns sichtbar wird. VollmondNach dreizehn Tagen ist der Mond fast um die halbe Erde gewandert und die Sonne erhellt vollständig die uns zugewendete Hälfte, wir haben Vollmond. Wärend des Vollmondes bekommen wir die ganze Kraft der Mondin zu spüren, Statistiken beweisen: die Kriminalitäts-, wie auch die Geburtenrate steigt an. Auch von Operationen zu Vollmond ist abzuraten, da Wunden stärker bluten. Die Kraft des Vollmondes bietet sich an, sich selber, Steine, Amulette zu reinigen und aufzuladen. Doch ist psychisch Instabilen davon abzuraten, während dieser Zeit zu ritualisieren. Abnehmender MondUnd weiter geht der Mond seinen rechtsläufigen Kreis um die Erde, dreizehn Tage nun sehen wir den abnehmenden Mond. Alle Themen, die für uns Kraft verlieren sollen, können nun im Ritual verarbeitet werden. Ob es gilt, schlechte Charaktereigenschaften, ein paar Pfunde zu verlieren, negative Energien zu besänftigen und abzuschwächen... oder jemand aus unserem Sichtfeld zu vertreiben... der abnehmende Mond unterstützt unser Vorhaben.
Mondkalender Mondkalender und Hintergrundwissen Wie wir den Mond, die Mond-in (Mondin), in unser Selbst integrierenUnbestritten ist die Kraft der Mond-in auf Lebewesen und Natur. Land- und Forstwirtschaft richten sich nach dem Mondkalender und machen sich seit vielen hundert von Jahren die bewährte Kraft der Mond-in zunutze. Laut Mondkalender richten sie ihre Tätigkeiten nach den Mondphasen aus. Welchen Einfluss aber hat die Mond-in auf unser Seelenleben, welchen Seelenanteil bringt sie zum Schwingen? Wenn wir ritualisieren, dann bündeln wir unser gesamtes Selbst, unser gesamte Konzentration. Die Mond-in in das Selbst zu integrieren erleichtert uns den Zugang, fördert die Kraft unserer Rituale. Übungen aus dem Mondkalender der HexenFragenkatalog, Einfluss des Mondes auf mein BefindenMondkalender - Allgemeine Grundlage aller Übungen 1. Was assoziiere ich mit Mond? Übungen mit der Mond-in (Mondin)Mondkalender der Hexen - Mondkalender / Übungen 1 Wir können arbeiten mit den Mondphasen an sich, sie auf uns wirken lassen und unsere Assoziationen niederschreiben, oder künstlerisch in Form einer Skulptur, eines Bildes festhalten. Was sagt diese Mondphase, wie fühlt sie sich an? Spüre ich eine Schwingung? Was würde passieren, wenn ICH diese Mondphase? Welche Kräfte, welche Macht verbinde ich damit? Übungen mit der Großen Arkana XVIIIMondkalender der Hexen - Mondkalender / Übung 2 Eine Möglichkeit besteht darin, sich mit der Karte XVIII des Tarot ausein-anderzusetzen. Was sehe ich in dieser Karte? Wie fühlt sie sich an? Welche Empfindungen durchströhmen mich? Welche Botschaft erreicht mich? Verändert sich die Botschaft mit den Mondphasen? Gibt es eventuell andere Tarotkarten, in denen die Mond-in (Mondin) uns ihr Wissen enthüllt? Übungen mit der Mysterien-Rune PerdhroMondkalender der Hexen - Mondkalender / Übung 3 Die Rune Perdhro ist der Mond-in zugeordnet. Sie ist die Rune des Erinnerns, sie bringt das Un(ter)bewußte zum Vorschein, sie lehrt uns Werte zu erkennen und sie ist der Schlüssel zu dem Wissen der Mond-in, zu ihrem geheimnisvollen Wirkungen auf unser Inneres, wie Äußeres. Übungen mit dem LebensbaumMondkalender der Hexen - Mondkalender / Übung 4 Welchen Pfad beschreibt der Mond / die Mond-in in der Kabbalah? Es ist der Pfad der instinktgebundenen Kraft von Netzach hin zu der physischen Materialisation Malkuths, und umschreibt die Materialisation aller höheren Ausformungen, es ist der Weg der Kraft, die jedem Körper Gestalt verleiht, der Pfad der körperlichen Intelligenz. Mond-RäucherungMondräucherungen erwecken tiefere Schichten des Bewusstseins, aktivieren übersinnliche Fähigkeiten, Heilkräfte können mobilisiert werden, magische Träume werden gefördert. Mond-Räucherung nach Scott Cunningham 2 Teile Myrrhe Ritual In diesem Kreisritual verkörpert sich die Mondgöttin in der Hohepriesterin. Die Hohepriesterin steht vor dem Altar, welchem sie den Rücken zuwendet. Sie hält den Stab in der rechten und die Geißel in der linken Hand. Sie kreuzt ihre Fäuste und somit auch Stab und Geißel, welche sie dicht über ihrer Brust hält. Der Hohepriester steht vor ihr und sagt
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