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Perle mit Schmuckkästchen

Feierlicher, aber nicht bierernster Festakt für neuen Ortsmittelpunkt

Mit einer Feierstunde haben die Helmerkämper am Sonnabend ihr neues Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht. In knapp einem Jahr Bauzeit haben die Bewohner des Dorfes in der Gemeinde Hohne den schmucken Anbau ans Feuerwehrgerätehaus mit viel Eigenleistung hochgezogen.

HELMERKAMP. Wenn Klaus Wiswe nach Helmerkamp kommt, dann meistens aus einem freudigen Anlass. So auch dieses Mal. Am Sonnabend war Celles Landrat dabei, als die außerordentlich aktive und rührige Dorfgemeinschaft ihr gleichnamiges Haus einweihte. Feierlich und gleichzeitig locker ging’s zu in dem schmucken Anbau an das Feuerwehrgerätehaus. Nicht einmal ein Jahr ist zwischen Baubeginn und Einweihung des neuen Domizils des dörflichen Lebens verstrichen, hob Christoph Bräuer hervor. Der Vorsitzende des Heimatvereins wurde als Vorsitzender des „Arbeitskreises Dorfgemeinschaftshaus“ während der Feierstunde genauso geehrt wie acht andere Männer vom Fach, die beim Bau kräftig Hirn und Muskeln angestrengt haben.
52 Namen las Bräuer langsam vor. Alle diese Männer hatten zusammen 4250 ehrenamtliche Stunden in den Bau investiert. Das macht eine Eigenleistung von 85000 Euro, hatte Bräuer errechnet. Außerdem dankte er den Wegbereitern, den Spendern und den 49 Helmerkämperinnen, die die Bauarbeiter verköstigt hatten. Die Materialkosten bleiben mit gut 68000 Euro gut 1700 Euro unter denen der zweiten Kostenschätzung.
„Ihre Dorfgemeinschaft ist eine Perle und diese Perle hat ein Schmuckkästchen bekommen“, sagte Samtgemeindebürgermeister Hartmut Ostermann. Er bezeichnete die Helmerkämper Dorfgemeinschaft als „die aktivste, die harmonischste“. Dem pflichtete auch Hohnes Gemeindebürgermeister Heiner Brammer bei. Er wünschte sich, dass das Haus ein offenes sein möge – „besonders für die Jugend“, setzte er hinzu.
Das hatte auch Hohnes Pastor Matthias Freiknecht angemahnt: „Wenn wir die Jugend nicht ansprechen können, stehen diese Häuser vielleicht eines Tages leer“, sagte der Geistliche, der selbst am Tenorhorn mit dem Posaunenchor Hohne die Feier musikalisch mitgestaltete und eigens seinen „Lutherrock“ angezogen hatte. Er verwies darauf, dass „Gott möchte, dass wir neben dem Beten auch Hand anlegen“.
Celles Landrat Klaus Wiswe fühlte sich sichtlich wohl in der „lebendigen Gemeinschaft, wo man sich kennt, gemeinsam feiert und gemeinsam arbeitet“, wie er sagte. Er forderte die Helmerkämper auf, dafür zu sorgen, dass ihre Gemeinschaft intakt bleibt und dass sie keinen Ärger mit Randalierern bekommen. Da habe er aber keine Sorge, so Wiswe.

Andreas Babel CZ    http://www.cellesche-zeitung.de/

09.10.2005

 



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