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Reste müssen nicht weggeworfen werden.


Aus manchen Resten kann man sogar noch eine komplette Mahlzeit
 zaubern.


Manches läßt sich auch einfrieren und später neu verwenden.







Nudeln z.B. werden bei uns definitiv nicht weggeworfen.
Man kann in Verbindung mit anderen Resten z.B. Schinken, Salami, Käse, Paprika oder
andere Gemüßereste, leckere Aufläufe zaubern.
Mit etwas Kreativität und Mut zum ausprobieren kommen so manchmal die
tollsten und
leckersten  Kreationen zustande.







Rest von Nudeln oder Kartoffeln brate ich an, gebe dann
 Rührei darüber.
Dazu dann einen Blattsalat oder rote Beete und fertig ist
eine komplette Mahlzeit.







Nudelreste lassen sich auch zu einem schmackhaften
Sommersalat verarbeiten.
Dazu gebe ich die Nudeln in eine Schüssel, darüber eine ganz
normale Salatsoße (Salz, Pfeffer, Maggi, Öl, Muskat und Essig).
Dazu gebe ich dann eine ganze Menge frischen Schnittlauch.
Alles gut mischen, durchziehen lassen und fertig ist ein leckerer
und erfrischenden Salat.
Passt auch gut zu Bratwürstchen und Co.







Wurstreste von Aufschnitt, oder Fleischwurst, werfe ich nicht weg.
 Rechtzeitig in Streifen geschnitten und in einer Gefrierbox längere
Zeit in der Tiefkühltruhe gesammelt, ergibt dann einen guten Wurstsalat, dazu
dann Salzkartoffeln oder Weißbrot und wieder ist ein Essen fertig :-).







Reste von frischen Gemüße, dass nicht sofort verbraucht werden kann,
würfle ich, blanchiere kurz und friere diese ein, bis genügend
für eine Suppe zusammen ist.
Oder ich würfle Karotten und Lauch, Paprika etc.
gleich sehr klein und sammle dies in einer extra Gefrierbox als Suppenwürze.







Knödelreste verwende ich wie oben bei den Nudeln und
Kartoffeln beschrieben.
In Scheiben schneiden, cross anbraten und Rührei darüber.
Mann kann die Knödel auch mit  Rauschfleischwürfel anbraten.
Ein Salat oder rote Beete dazu.






Reste von Semmelknödeln ergeben einen guten Salat.
Knödel in dünne Scheiben schneiden, wie einen normalen Salat
würzen, darüber Schnittlauch geben.






Kartoffelknödel (oder Pellkartoffelreste) in Scheiben schneiden, mit
angebratenem Hackfleisch und Pizzatomaten, Paprikaschoten etc. und
Käse überstreut, einen Auflauf zubereiten.






Reste von rohen Kartoffeln, die wegmüssen, schälen, raspeln,
ausdrücken und in eine heiße Pfanne mit etwas Öl zu Rösti verarbeiten.
Etwas Salz und Pfeffer drüber geben. Von jeder Seite goldbraun braten.
Zum umdrehen für das Rösti, lege ich einen Pizzateller auf die
Pfanne und drehe diese so um, dass das Rösti auf dem
Teller zu liegen kommt, dann mit der ungebratenen Seite in die
 Pfanne zurückgeben. Solange wiederholen bis das Rösti durch ist.
Gut als Beilage oder einfach ein Spiegelei dazu reichen.







Kuchenreste aus trockenem Kuchen, oder Plätzchenreste,
werfe ich nicht weg.
Ich gebe diese zerbröselt in eine Schüssel und sammele
die Reste solange, bis genügend für die Herstellung
von Rumkugeln vorhanden sind.

Dazu gebe ich dann geschmolzene Schokolade
(auch hier tun sich Rest gut), etwas geschmolzene Butter,
etwas Sahne, ein Fläschchen Rumaroma, nach Belieben auch mehr,
Zucker oder Puderzucker.
Alles schön durchkneten und Kugeln formen.
Diese dann in Schokostreuseln wälzen, und
fertig sind wunderbare Rumkugeln.
Zuvor aber einige Zeit in den Kühlschrank stellen.
Die Rumkugeln sind einige Tage im Kühlschrank haltbar.
Bei uns halten sie leider nicht lange genug durch, um zu
testen, wieviele Tage sie haltbar sind.






Altbackene Brötchen, Brot und auch Brezeln zu
Paniermehl verarbeiten.






Aus altbackenen Brötchen kann man auch sehr gut eine Art
Milchsuppe kochen.
Brötchen in Würfel schneiden. In Margarine von allen Seiten
anrösten. Mit Milch auffüllen, etwas Salz dazu,
aufkochen lassen, fertig.







Übrig geblieben Chips von der Party etc. kommen wieder in die Packung
und werden dann eingefroren.
Vor dem Verzehr einige Minuten Auftauen lassen und kurz im Backofen cross backen.








Hat man alte Kartoffeln übrig, die eigentlich weg müssen.
Kartoffeln schälen, in feine Scheiben raspeln und ab damit in die Friteuse.
Nach dem fritieren mit einer Mischung aus Salz und Paprika bestreuen,
fertig sind leckere Kartoffelchips.







Ausgeschabte Vanillestange nicht wegwerfen.
In eine Dose mit Zucker geben, so bekomtm man einen sehr
intensiven und absolut billigen Vanillezucker.






Kaffeereste, von fertig gekochtem Kaffee, nicht wegwerfen.
In Eiswürfelbehälter einfrieren.
Bei Bedarf ein Glas mit kalter Milch füllen, Zucker nach Geschmack
dazu geben, kräftig umrühren bis der Zucker sich löst.
Man kann aber auch Flüßigsüßstoff nehmen.
In diese Mischung dann einfach die Kaffeeeiswürfel geben, nochmals
rühren bis die Würfel sich langsam auflösen,
fertig ist ein Eiskaffee. Schmeckt auch mit
etwas Vanillezucker sehr gut.







Apfelgeele

Wenn ich Apfelkuchen oder Apfelpfannkuchen backe, werfe ich
die Schalen nicht weg.
Ich setze die Schalen mit ca. 1 - 1 1/2 Liter Wasser auf und koche
diese ca. 30-40 Minuten gut aus (mit Deckel, damit nicht alles Wasser verdampft).
Dann das ganze durch ein großes Haarsieb abgießen und mit einem
Kartoffelstampfer noch etwas passieren.
Die so gewonnene Brühe  abmessen und mit der entsprechenden Menge
 Gelierzucker einfach zum Geele fertig kochen.
Gelierprobe nicht vergeßen.
Sofort in Schraubgläser abfüllen, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.
Man kann es auch mit Zimt oder Zitrone oder Vanillezucker etc.
geschmacklich noch verändern.
Auf die Art bekomme ich jedesmal ein paar Gläschen Apfelgeele extra.







Wenn ich Obst aus Dosen oder Gläsern brauche, kippe ich den Saft,
 in dem das Obst eingelegt war, nicht weg. Auffangen und evtl. noch
mit etwas Wasser verdünnen, dann jeweils 1/4 literweise in
Gefrierbeutel oder Dosen einfrieren.
Wenn ich Obstsaft brauche für z.B. Tortenguss,
Grütze etc. brauche ich nur kurz in den Gefrierschrank greifen.









Rauschfleisch (Dörrfleisch) wird ja öfter mal gebraucht.
ich kaufe das nie fertig gewürfelt, denn es ist dann viel teurer.
Einfach mal den Preis mit der Mengenangabe vergleichen.
Man bekommt das Rauchfleisch sehr billig im Pack mit zwei Scheiben.
Es dauert nur ein paar Minuten, das selbst in kleine Würfel zu schneiden, und
es spart doch einige Cent.
Die sogenannte Schwarte, werfe ich nicht weg. Diese wird von mir eingefroren.
Wenn ich dann deftige Suppen, z.B. Linsensuppe, Erbsensuppe,  oder
Eintöpfe koche, wird die Schwarte mitgekocht,
dass gibt der Suppe, oder dem Eintopf, noch einen
extra Geschmackskick.












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