Impressum
Home
Kontakt
Gästebuch
Über mich
Mein Mann
Privat
Meine Stadt
Hessenland
Farbenkunde
Freundschaft
Geschenke
Meine Eltern undmeine Got
Psp bestanden
Meine Bilder
ZumNachdenken
Schutzengel
Bärenbabys
Schokolade
Kalenderblatt
Gedichte
rePage
Bild Neu
KartenallerArt
Meine Letter
Feierabendww
Schöne Uhren
Pfingsten
Advarts
Rahmenbilder
Schlaganfall
Sprüche
Spiele
Danke
Stadtflicken
Unsere Hunde
Meine 2.Bilder Hp
Schöne Verlierer Urk
erinnerung musicel
Fotos
Meine Geschichten
Der Kuss
Witze
meine Hobbys
Meine Gedichte
Krankenschwester
Mein 60. Geburtstag

 

 

 

 

*
*
*
*
*
*
*
*
*
*

Kostenlose Tools für Deine Homepage
OnlineWebService.de - Kostenlose Homepage Tools seit 1999. Einfach mal reinschauen!

 

Gedichte

Das Samenkorn
Ein Samenkorn lag auf dem Rücken,
die Amsel wollte es zerpicken.

Aus Mitleid hat sie es verschont
und wurde dafür reich belohnt.

Das Korn, das auf der Erde lag,
das wuchs und wuchs von Tag zu Tag.

Jetzt ist es schon ein hoher Baum
und trägt ein Nest aus weichem Flaum.

Die Amsel hat das Nest erbaut;
dort sitzt sie nun und zwitschert laut.

von Joachim Ringelnatz

Und auf einmal steht es neben Dir ...



Und auf einmal merkst Du äußerlich:
Wieviel Kummer zu Dir kam,
Wieviel Freundschaft leise von Dir wich,
Alles Lachen von Dir nahm.

Fragst verwundert in die Tage.
Doch die Tage hallen leer.
Dann verkümmert Deine Klage.
Du fragst niemanden mehr.

Lernst es endlich, Dich fügen,
von den Sorgen gezähmt.
Willst Dich selber nicht belügen
und erstickst es, was Dich grämt.

Sinnlos, arm erscheint das Leben Dir,
längst zu lange ausgedehnt –
und auf einmal – Steht es neben Dir,
an Dich angelehnt –
das, was Du so lange ersehnt.

Joachim Ringelnatz, (1883 - 1934)
 



Nur eine Stunde im grünen Wald


Nur eine Stunde von Menschen fern,
Nur eine einzige Stunde!
Statt der tönenden Worte des Waldes Schweigen,
Statt des wirbelnden Tanzes der Elfen Reigen,
Statt der leuchtenden Kerzen den Abendstern,
Nur eine Stunde von Menschen fern!

Nur eine Stunde im grünen Wald,
Nur eine einzige Stunde!
Auf dem schwellenden Rasen umhaucht von Düften,
Gekühlt von den reinen balsamischen Lüften,
Wo von ferne leise das Echo schallt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!

Nur eine Stunde im grünen Wald,
Nur eine einzige Stunde!
Wo die Halme und Blumen sich flüsternd neigen,
Wo die Vögel sich wiegen auf schwankenden Zweigen,
Wo die Quelle rauscht aus dem Felsenspalt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!


(Gedicht von Auguste Kurs)
(1854)
 

 


        

Gedicht
Naher Tod



          Ich bin so fern von allem hier,
          was lieb mir war auf Erden.
          In meinem Herzen spüre ich,
          es wird früh Abend werden.

          Das Leben könnte gut und gern
          mir ein paar Jahre schenken.
          Es wär' zu schön, es soll nicht sein,
          mag gar nicht daran denken.

          Mir ist so wunderlich ums Herz
          und Schmerz verstärkt mein Sehnen.
          Gedanken drängen himmelwärts,
          muss schon bald Abschied nehmen.

          Wenn ich von euch gegangen bin,
          wischt eu're Tränen fort.
          Ich bleib' in euren Herzen drin,
          auch an dem fernen Ort.


von Annegret Kronenberg

 


 

Fortgehen
Wenn einer fortgeht, gibt man sich die Hände,
am Bahnhof lächelt man so gut es geht.
Wie oft sind unsrer Sehnsucht Außenstände
mit einem D-Zug schon davongeweht ….

Wenn einer fortfährt, steht man zwischen Zügen,
und drin sitzt der, um den sich alles dreht.
Man könnte dieses “alles” anders fügen
durch einen Blick, ein Wort vielleicht - zu spät.

Wenn einer fortfährt, geht das Herz auf Reisen
und treibt sich irgendwo allein herum.
Es ist schon manchmal schwer, nicht zu entgleisen:
Die klügste Art zu reden bleibt doch stumm.

Wenn einer fortging, kann man nichts vergessen,
und jeder Tag ist ein Erinnerungsblatt.
Wenn einer fortgeht, braucht man nichts zu essen,
man wird so leicht vom Tränenschlucken satt.

Wenn einer fort ist, gibt es Ansichtskarten
und ab und zu mal einen dicken Brief.
Ein schweres Verbum ist das Wörtchen “warten”
und “lebe wohl!” ein Schluß-Imperativ …

Mascha Kaléko

1907 -1975

 


Achte gut auf DIESEN Tag,

denn er ist das Leben -
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf
liegt alle Wirklichkeit
und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens,
die Herrlichkeit der Kraft

Denn das Gestern
ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.
Das heute jedoch - recht gelebt -
macht jedes Gestern
zu einem Traum voller Glück
und das Morgen
zu einer Vision voller Hoffnung.

Darum achte gut auf DIESEN Tag.



unbekannt

 


Neujahrsgebet

Herr, setze dem Überfluß Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden
Lasse die Leute kein falsches Geld machen
und auch das Geld keine falschen Leute
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Männer an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden gute Deutsche
und den Deutschen eine gute Regierung.
Herr, sorge dafür, daß wir alle
in den Himmel kommen
- aber bitte nicht sofort.

des Pfarrers von St. Lamberti zu Muenster
aus dem Jahre 1883

Engel sind ein Segen

Engel sind was wunderschönes,
denn sie sind ein Segen in unserem Leben.
Bist du mal traurig und allein,
werden sie in deinem Herzen sein.
Du musst es nur wollen und dran glauben,
dann wirst du sehn, das sie dich verstehn.
Hör auf dein Herz, und erst dann vielleicht,
ziehen sie in deinem Herzen ein.
Du wirst es erleben und verstehn,
warum so viele Menschen auf Engel stehn.
Sie machen dich glücklich und zufrieden,
und dann wirst du ihn finden,
deinen Seelenfrieden.


@conny

 



 

Ihr sagt, wir sind die besten Freunde...

Ihr sagt,
wir sind die besten Freunde...
doch so bald es Probleme gibt,
seid ihr nicht mehr da...
Ihr behauptet,
dass ihr immér für mich da seid...
doch wenn ich euch brauche,
habt ihr keine Zeit für mich...
Ihr wollt,
dass ich immer für euch da bin...
doch hab ich keine Zeit,
seid ihr sauer...
Ihr meckert,
wenn ich schlechte Laune hab...
doch habt ihr schlechte Laune,
ist alles in Butter...

ich hab das gedicht geschrieben
in einer zeit als ich nicht mehr weiter wusste...
seid es ne freundin gelesen hat
ist sie immer für mich da...

{ Zugesand im März´ 2007 von P üppi }

 


 Der Mensch

Empfangen und genähret
Vom Weibe wunderbar,
Kömmt er und sieht und höret
Und nimmt des Trugs nicht wahr;
Gelüstet und begehret
Und bringt sein Tränlein dar;
Verachtet und verehret,
Hat Freude und Gefahr;
Glaubt, zweifelt, wähnt und lehret,
Hält nichts und alles wahr;
Erbauet und zerstöret
Und quält sich immerdar;
Schläft, wachet, wächst und zehret;
Trägt braun und graues Haar.
Und alles dieses währet,
Wenn's hoch kömmt, achtzig Jahr.
Dann legt er sich zu seinen Vätern nieder,
Und er kömmt nimmer wieder.

@
Matthias Claudius (1740-1815)

 

 

APFEL-GLÜCK

Guter Rat !

Eines sollst Du Dir gut merken :
Wenn Du schwach bist, Äpfel stärken!
Äpfel sind die beste Speise,
für zu Hause, auf der Reise,
für die Alten, für die Kinder,
für den Sommer, für den Winter.
Für den Morgen, für den Abend,
Apfelessen ist stets labend.
Äpfel glätten Deine Stirn,
bringen Phosphor ins Gehirn.
Äpfel geben Kraft und Mut
und erneuern Dir Dein Blut.
Darum Freund, lass Dir doch raten,
esse frisch, gekocht, gebraten,
täglich ihrer fünf bis zehn,
wirst nicht dick, doch jung und schön,
und kriegst Nerven wie ein Strick:
Mensch, im Apfel liegt Dein Glück !


Aus „Das Apfelbuch“
von Cornelia Blume und Burkhard Steinmetz,

 


Herbstklang

Der Mittag ruht in sanftem, goldnem Schweigen;
und Sonnenlicht kost zärtlich Wald und Flur.
Nur hin und wieder flüstert ’s in den Zweigen,
die Blätter tänzeln mit dem Wind im Reigen,
ein letztes Ernte- Lied singt die Natur.

Ich liebe sie, des Herbstes Harfensaiten,
den leisen Ton, der zart im Abschied schwingt,
wenn sich des Phönix’ Flügel rötend breiten
und im Erglühen sterbend sich bereiten
für einen Tag, der neues Leben bringt.

Ingrid Herta Drewing

 

Wir von damals

Wir von damals waren Kinder,
manchmal durchaus Besenbinder,
recht gewitzt und auch nicht dumm,
haute uns so schnell nichts um.

Möhren aßen wir mit Dreck,
Schuhe putzten wir mit Speck,
Pfeil und Bogen selbst gebaut,
aus dem Garten Obst geklaut.

Blaue Flecken an den Beinen,
nicht nur prügeln - auch vereinen.
Lag der Ball in Nachbars Garten,
mussten wir oft Stunden warten.

Säge, Zange, Nägel, Hammer,
Bretter aus der Abstellkammer,
sorgten nie für Langeweile
und für Spaß in Windeseile.

Seifenkisten waren Renner,
Fußballstars die Supermänner,
Buden hoch im Baum gebaut,
ständig abgeschürfte Haut.

Mit dem Fahrrad langgelegt,
schmerzhaft in die Hand gesägt.
Barfuss über heiße Straßen,
rumgejammert wurd’ in Maßen.

Liebe Kinder, seid mal ehrlich:
Lebten wir nicht auch gefährlich?
Dennoch ist das eine klar -
unsre Zeit war wunderbar!

© Norbert van Tiggelen

 

 

Vergebung

Fehler machen wir alltäglich,
ganz egal ob Frau, ob Mann.
Keiner von uns ist vollkommen,
niemand dies bestreiten kann.

Oftmals gehen wir mit Menschen,
kalt und heftig ins Gericht.
Tief in unserer Enttäuschung,
wägen wir das Strafmaß nicht.

So entstehen häufig Kriege,
die nicht hätten müssen sein.
Darum sollte man dem Nächsten
einfach mal ganz lieb verzeih’n.

Doch zum Schluss noch einen Tadel,
dieser Satz hat oft Gewähr:
„Wenn sich Fehler wiederholen,
fällt auch das Vergeben schwer.“

©Norbert van Tiggelen

 

Mein bester Freund
Mein bester Freund hält mich in Schwung
und bin ich schon älter, er noch jung,
Komm ich in sein Zimmer so dann und wann,
steht er in der Ecke und strahlt mich an!
Ihm kann ich mitteilen, was ich will,
ihm kann ich vertrauen, er steht ganz still.
Mach ich einen Fehler, er lacht nicht, oh nein,
er setzt leise die richtigen Wörter ein.
Ich muss ihn nicht bitten, nein er ist nett
er verbindet mich sofort mit dem Internet.
Er streift mit mir durch alle Läden ganz still,
er zeigt mir alles, was ich will.
Er sucht meine Post, verschickt Grüße von mir
er macht es umsonst, will nicht mal ein Bier.
Mein bester Freund, ich gebe ihn nicht mehr ab,
der Computer - er hält mich auf Trapp

unbekannt





 




 




Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor der Homepage. Kontakt

Kostenlose Homepage von rePage.de


- w -    Flirten und Bilder bewerten - Lovemission.de