Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Wintermorgen

 

Eis‘ger Wind zieht durch die Heide,
hält den Frost an seiner Hand
und gemeinsam malen beide
der Natur ein weiß‘ Gewand.

Frierend liegen müde Wiesen,
glitzern bunt wie ein Kristall,
die der Himmel scheint zu gießen
zart mit Mondlicht aus dem All.

Selbst die Sterne sind verschwunden,
ruhen schon im Wolkenfell.
Langsam kriechen sich die Stunden
vorwärts bis zum frühen Grell.

Dämm‘rung drängt sich über Bäume,
lädt das Tagbeginnen ein,

dass verblassend schöneTräume
bald vergessen werden sein.

 

Wintereiseskälte

 

Glitzerschnee bedeckt den Rasen.

Schlummernd liegen Flur und Wald.

Auch so manchen Schnupfennasen

ist es draußen viel zu kalt.

 

Hochgezog‘ne Mantelkragen

kitzeln ständig das Genick,

halberfror‘ne Füße tragen

Schafwollsocken, warm und dick.

 

Hände stecken steifgefroren

tief in Taschen oder nicht.

Röte ziert die freien Ohren,

starre Züge trägts Gesicht.

 

Nachts beherrschen Minusgrade

unter zwanzig  das Ozon.

Eisgekühlte Limonade

lagert  sparsam der Balkon.

 

Lacht am Tag auch keck die Sonne,

ist die Luft sibirisch doch

und aus unsrer Wassertonne

ragt ein Zapfen aus dem Loch.

 

Mich kann all das nicht erschrecken,

nehm‘s gelassen wahr und hin,

denn ich sitz mit warmen Decken,

nah am Feuer vorm Kamin.

 

 

 

Frostnacht

 

Von drohendem Frost fühlt die Nacht sich umfangen.

Im Banne der Dunkelheit schleicht er. versteckt.

Der Himmel, der heute nicht wolkenverhangen,

ist über und über mit Sternen bedeckt.

 

Sie funkeln und glitzern, als wär’s eine Wette,

bemalen die Stunden wie dämmerndes Licht.

Der Mond lächelt gütig im himmlischen Bette

und schaut auf die Erde mit vollem Gesicht.

 

Begleitet den ziehenden Frost auf den Wegen,

läd’ zum Verweilen ihn hier und da ein,

lässt Blumen und Gräser mit kalter Hand segnen,

dass glitzernd sie spiegeln des Mondlichtes Schein.

 

Fern, in der Dunkelheit hört man ein Schwingen,

wie leises Geflüster durchdringt es den Wald.

Der Frost ist bemüht, diese Nacht zu bezwingen.

Er muss sich beeilen, der Morgen kommt bald.

 

 

 

Erster Nachtfrost

 

Der Garten, bizarr sein Gebilde, verharrt

erfroren im Nachtfrost, steht sichtlich erstarrt.

Im Schein der Laterne, befestigt am Haus,

sieht er im Lichte fast unheimlich aus.

 

An Blättern und Gräsern, die gestern noch grün,

kann man Kristalle und Eisblumen sehn.

Klirrende Kälte durchritt diese Nacht

und hat uns im Schlafe den Winter gebracht.

 

Auch Scheiben der Autos mit Eis dick bedeckt

haben heut morgen so manchen erschreckt.

Mein Mann hat in Eile nach „frostfrei“ gesucht,

leis hört’ ich ihn Kratzen, laut hat er geflucht.

 

Verschlossen die Türen, der Schlüssel steckt fest.

Es will sich nicht öffnen, das frostige Nest.

Ein Nachbar grüßt murrend aus wolligem Schal.

Das ist erst der Anfang von winterlich’ Qual.

 

Der Bus auf der Straße schleicht langsam voran,

- gefährliche Glätte für Fahrzeug und Mann -.

Bestimmt kommt heut mancher, der arbeiten muss,

in heftiges Rutschen, sowie in Verdruss.

 

 

 

 

Winterzauberwelt

 

Wie von Puderzucker überzogen

sind Wiesen, Wald und Feld.

Winter ist nun eingezogen,

die Zeit hat ihn bestellt.

 

Graue Tage sind vorbei,

schlummern unter’m Weiß.

Nebelschwadeneinerlei

versteckt sich nun mit Fleiß.

 

Frost schwang seinen Glitzerstab

in letzter Nacht mit viel Humor.

Wie weißes Diamantengrab

kommt die Welt mir vor.

 

Sie funkelt hell im Sonnenlicht,

kostbar und unberührt.

Von Winterzaubertraum man spricht,

der Herzen gern verführt.

 

Wie ein geheimnisvolles Märchen

liegt der Wald in weißer Pracht.

Fichten, Tannen, Kiefern, Lärchen,

von Winterzauberhand bewacht.

 

Sie laden zum Entdecken ein,

in Reih’ und Glied gestellt.

Was mag darin verborgen sein,

in dieser Winterzauberwelt?

 

 

 

 

         Winter

   

         Wenn... rot die Nasen, kalt die Ohren,

            See und Teich sind zugefroren,

            Bäume glitzern hell und rein,

            auf den Wiesen Schnee liegt fein,

 

            Autos auf den Straßen rutschen,

            Omas Hustenbonbons lutschen,

            Schneemänner im Garten wachen,

            Leute Schneeballschlachten machen,

 

            Eiszapfen die Häuser schmücken,

            Hunde sich vor’m „Gassi“ drücken,

            die Katze hinterm Ofen schnurrt,

            das Spinnrad in der Stube surrt,

 

            Hände sich in Taschen graben,

            Zwerge kalte Füße haben,         

            Kamine auf den Dächern rauchen,

            Glatzen Pudelmützen brauchen,

 

            Opas Schnupfennase tropft,

            Weihnachtsmann ans Fenster klopft,

            Schlittenfahren gehen die Kinder,

            glaubt es mir, dann ist es Winter.

 

 

                                                     



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