Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Weihnachtlicher Schmunzelspaß

 

(ein nicht ganz ernst zu nehmender Teil)

 

When Snow is from the Himmel falling

and Jingle Bells from Kirchturm calling

then is it wieder mal soweit:

it comes the merry Chrismaszeit.

 

Much Kerzen in the windows brennen

and people durch the Kaufhaus rennen.

When „silent Night“ klingt everywhere

is big the boom of Stadtverkehr.

 

The Niklaus sitzt schon in the garden,

or hängt on many Hausfassaden.

Wenn Weihnachtsmarkt is in the town,

dann herrscht auch boom of Tännchen klaun.

 

The father fährt rasch in the Wald.

He find a Northmantanne bald.

But now the Schwierigkeit begun.

Can he auch transportiern the Tann?

 

He killes paar Äste from the tree

the Axt trifft deeply auch his Knie.

The Blut is spritzing on the Erd.

Das hat him’s Chriskind not beschert!

 

„Hilfe“ schreit er, „Missgeschick!”,

so dass a Forstman hört ihn quick

and minutes später ...shit, au wei,

two Greenrocks from the Polizei.

 

That is the Strafe on the Fuß!

Sie quetschen him in ihren Bus

and driven ihn zum Hospital

with Schmerzen much and more fatal.

 

Als man the Knie zurechtgeflickt,

wird er with Handschellen bestückt

Mit Tetanus and Tütataa

is Christmas hinter Gittern nah.

 

Das is in real not his Ding.

Man fuhr directly nach Sing Sing.

Now must he singen und zwar bald

zum Klagelied vom Staatsanwalt.

 

Indess, the Mother in the kitchen

kocht’s Christmasdinner wie Schneewittchen.

She waites auf ihren Ehemann,

damit the Fest beginnen kann.

 

She selbst kocht auch in Zwischentime:

„Wann comes the Oldie endlich heim?

Wie lange braucht er denn dafür?“,

and wütend knallt sie loud the Tür.


“Der konnt doch wenigstens mal callen,

was er now für ein‘ Baum gestohlen!

He nimmt doch sonst, on Schritt und Tritt

and overall the Handy mit.

 

Die kiddis looken auf the Uhr.

„Wo bleibt denn our Daddy nur?“

Sie jumpen out the Hauses door

and stellen sich vor‘s gardentor.

 

But in the street ist’s very still,

genauso wie it Christmas will.

The Weihnachtsgans im Ofen schmort,

klein Peter in the Nase bohrt.

 

Then endlich rings the Telefon,

sogar im Merry Christmaston

and one Policeman tellt der Frau:

ihr Older wär im Kittchen now.

 

Weil he a Tännchen hat geklaut

wird Fried and Freud now fallen out.

Und the Moral from this Geschicht’:

Klau never Tannenbäume nicht!

 

On this Example statuiert,

looks evrybody what passiert….

Will man the Presents not verpassen,

darf man sich nicht erwischen lassen.

 

 

 

Telefonterror

 

Verzweiflung im Herzen bringt langsam mich um.

Kein Telefon läutet - warum bleibt es stumm?

Seit Tagen erhoff ich, dass laut es ertönt

mit kräftigem Schrillen, so bin ich’s gewöhnt.

 

Kein Mensch will mich sprechen. Was ist nur gescheh’n?

Ich kann das letztendlich nicht wirklich versteh’n.

Sitz steif auf dem Sofa und starre es an:

„Jetzt klingel schon endlich, ich gehe auch ran.“

 

Doch scheint es, als würde es mich ignorier’n.

Bestimmt will’s mich ärgern, vielleicht provozier’n?

Soll ich es verschmähen, ist’s das, was es will?

Noch immer steht’s schweigend, verhält sich ganz still.

 

Jetzt lass ich‘s links liegen. Das hat’s nun davon!

Ich tu so, als wäre egal mir sein Ton.

Erheb mich vom Sofa, beachte es nicht,

interessenlos zeig ich ihm kurz mein Gesicht.

 

Laut sing ich ein Liedchen, wie einst die Marleen,

bleib trotzdem in Nähe des Telefons steh’n,

schiel lauernd hinüber, zum Sprunge bereit -

wenn’s plötzlich doch klingelt, hab ich es nicht weit.

 

Mich quälen schon Zweifel, erfassen mich kalt.

Hab ich meine Rechnung auch vollends bezahlt?

Doch bin ich mir sicher, die Mahnung blieb aus.

Weshalb nur erreicht mich kein Anruf im Haus?

 

 Auch diese Gedanken berühren es nicht.

Gleich werde ich wütend, weil’s nicht mit mir spricht.

Schon übernervös lauf ich hin und auch her.

Es gar nicht beachten, fällt sichtbar mir schwer.

 

1.Variante

 

Nun reicht es! Hab endlich die Nase jetzt voll

und geh zu ihm rüber mit wachsendem Groll.

Gezielt greif ich mir seinen Hörapparat

und halt ihn ans Ohr, wie ich‘s immer schon tat.

 

Ein Schrecken erfasst mich, ich werde ganz blass.

Auf einmal versickert mein tödlicher Hass.

Die Stille im Hörer, die schweigend mir droht,

lässt rasch mich erkennen: Die Leitung ist tot!

 

2. Variante

 

Nun reicht es! Hab endlich die Nase jetzt voll.

Ich werd es verachten mit wachsendem Groll.

Nie wieder mehr nehm‘ ich dies‘ Ding in die Hand,

werf weg es zum Abfall mit klarem Verstand.

 

Entschlossen dazu steh ich vor ihm ganz dicht.

Soll ich es vernichten  -  oder noch nicht?

Da schreck ich zusammen, es schrillt mir ins Ohr.

Werd‘s doch noch behalten, nehm ich mir nun vor.

 

 

 

 

Wortvorgaben:

 

Talsperre ; Solidarbeitrag ; Barock

  

Vor Wochen war ich im Konzert.

Im Nachhinein war’s `Geld nicht wert.

Auf Klänge Musik in Barock,

hab ich seitdem mehr keinen Bock.

 

So ging ich nach dem applaudieren

noch an der Talsperre spazieren

und nahm zum laufen Schritt für Schritt

natürlich meinen Hund auch mit.

 

Dort herrschte Publikumsverkehr.

Man lief am Rande hin und her

und lobte dieses Waldidyll

mit üppig, sattem Chlorophyll.

 

Doch sah man hier und da auch Dreck

man warf so allerlei dort weg,

was gar nicht zur Natur gehört

und so das Landschaftsbild zerstört.

 

Man muss ja die Gebiete schützen.

Sonst werden bald sie nicht mehr nützen

um dort zu wandern, aus zu ruhn,

auch engagiert etwas zu tun.

 

Ein Solidarbeitrag wär gut…

so sprach ein Mann mit Försterhut.

Darauf pinkelte mein Hund ins Gras

Solider Beitrag nennt man das.

 

 

 

Wortvorgabe:

 

Bananenschale; Jakobsmuschel; Infusion

 

 

Ne  Jakobsmuschel, kulinarisch

hatt‘ Herr Doktor sich bestellt,

weil er immer recht barbarisch

eine fleisch’ge Speise wählt.

 

Zudem noch von manchen Früchten,

die ihm vitaminreich sind.

Möcht auf diese Art sich züchten

das, was ihm Potenz erhält.

 

Als er schält sich die Banane,

hält die Schale in der Hand,

sieht er, allererster Sahne,

einen Vamp am Straßenrand.

 

Doch der stolpert, fällt zu Erde,

schreit um Hilfe nun im Schmerz.

Ungeschickt durch die Gebärde

rutscht der Mini hoch, kein Scherz.

 

Jetzt hat seine Stund geschlagen.

Heftig springt er auf vom Tisch.

Gleich, sofort würd er es wagen

ihr zu helfen frei und frisch.

 

Kniet sich nieder auf den Boden,

spricht zu ihr in leisem Ton.

„Möchten sie aus Männerhoden

für den Schmerz ne Infusion?“

 

 

 

 

Wie die Rotbuche zu ihrem Namen kam

 

Im Wald, so zwischen vielen Bäumen,

da steht doch zwischen Zwischenräumen

und ganz am Ende wie man meint,

`ne Buche mit ner Tann vereint.

 

Ach, seufzt die Tann, ich finds nicht toll!

Jetzt bist du ständig blättervoll.

Doch als im Winter standest‘ nackt

hat mich die Leidenschaft gepackt.

 

Die Buche neigte sacht den Wipfel

zum grünen Nadeltannenzipfel,

da flüstert leis die Tann im Wind:

Ich glaub, wir kriegen bald ein Kind.

 

„Oh Schreck“, entfuhr es jetzt der Buche,

das eine Mal ich nun verfluche.

Wie konnte das denn nur geschehn?“

und schamgerötet blieb sie stehn.

 

 

 

 

Undichte Dichtung

 

Ein Dichter sitzt im Lampenlicht,

poetisch möcht‘ er dichten.

Verzweiflung steht ihm im Gesicht,

kein Vers lässt sich berichten.

 

Sein Hirn ist dicht seit Tagen schon,

wo‘s fließen müsst aus Massen.

Für einen Dichter blanker Hohn,

der‘s dichten kann nicht lassen.

 

Im Rhythmus will von nebenan,

`s ist nicht zu überhören,

erneuerbar, ein Wasserhahn

den Dichter, undicht, stören.

 

Er hätt‘ den Klempner gern bestellt,

doch der wär nicht erschienen.

Dem Dichter fehlt zum Dichten Geld,

der‘s dichtend möcht‘ verdienen

 

und paradox kommt’s ihm nun vor.

Ein Loch zum dichtend‘ Fließen,

das er nicht hat, hatt‘s Wasserrohr,

was gern würd dicht er schließen.

 

Der Dichter, dessen Hirn nicht leckt,

die Verse nicht mal tropfen,

braucht Dichtung, die dann Dichtung weckt

um Löcher zuzustopfen.

 

 



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