Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Gebet

 

In Ehrfurcht mich verneigend,

steh ich, oh Gott, vor dir.

Gedanken bringen schweigend,

mein Fehlen auf’s Papier.

Von Tränen, die mich quälen

mit Scham und Traurigkeit,

will, Herr, ich jetzt erzählen,

in Demut, Dankbarkeit.

 

Auf Wegen, weit gegangen

in meiner Lebenszeit,

nahm mich die Welt gefangen

mit falscher Kostbarkeit.

Ich ließ mich gern verführen,

zu vielem Tun bereit,

um hinterher zu spüren:

Ging wieder Mal zu weit.

 

An Grenzen ich mich wagte,

gefährlich und riskant,

wo deine Stimme sagte:

„Du stehst zu weit am Rand.

Gehst einen Schritt nun weiter,

greift meine Hand ins Leer‘

und als dein Schutz, Begleiter,

sorg ich mich um dich sehr!“

 

Mit Trotz und Eigenwillen

hab ich dich ignoriert.

Doch konnte nichts mich stillen,

was mir die Welt gebiert.

Das was mich lockte, bannte,

erfüllte nicht mein Sein,

als plötzlich ich erkannte:

Du ließt mich nicht allein.

 

Bist stets mir nachgegangen,

hast liebend mich gesucht.

Um Leben zu erlangen,

hast du‘s für mich gebucht.

Mit Blut steht unterschrieben:

„Ich nehm mich deiner an“.

Wie kannst du mich so lieben,

wo ich dir wehgetan!

  

 

 

  Neuanfang

 

Herr, ich teilte mir mein Leben

gut  in Dienst und Freizeit ein.

Hab mein Bestes stets gegeben,

war auch stolz aktiv zu sein.

Oft dacht‘ ich, mit meinen Stärken

wär‘ ich wichtig als Person

und Erfolg in meinen Werken,

glaubt ich, wär‘ mein eig‘ner Lohn.

 

Doch ich sah, in all dem Ringen

war mein Mühen wenig wert.

Vieles wollt‘ mir nicht gelingen,

manches schien auch grundverkehrt.

Häufig hinderten mich Schranken,

stoppten mich im Weitergeh‘n,

sodass Mut und Kraft versanken

willenlos im Unversteh‘n.

 

Da erschien mir all mein Sinnen

nutzlos und von Sorg‘ gequält.

Als ich suchte zu entrinnen,

hat man mir von dir erzählt.

Plötzlich glichen meine Zeiten,

die ich lebte ohne dich,

einem Buch mit vielen Seiten,

dessen Schrift im Licht verblich.

 

Nun erwies sich mein Bestreben,

perfektionserfüllte Pflicht,

auch die Last in meinem Leben,

die mir nahm das Gleichgewicht

und die Stunden voller Sorgen,

wie ein böser Traum der Nacht,

wenn ich jedesmal am Morgen

bin erschrocken aufgewacht.

 

 Herr, nun weiß ich: all mein Trachten

war nur haschen nach dem Wind

und ab heute will ich achten

deine Weisung, als dein Kind.

Als dein Bote will ich zeugen,

weil du mich als Sünder liebst,

dankend meine Knie beugen,

dass du meine Schuld vergibst.

 

Will den neuen Anfang wagen,

meine Wege mit dir geh’n,

denn du wirst mich weitertragen,

bleib ich kräftelos auch stehn.

Möcht‘ von deiner Gnade singen

und so leben wie du willst,

jetzt dir Herz und Hände bringen,

dass du sie mit Segen füllst.

 

 

 

 

Du hast es so gewollt

 

Nun stehst du am Ende der Strecke

und blickst auf dein Leben zurück,

gebettet in schneeweißer Decke,

die frei lässt von dir nur ein Stück.

 

Hast gern deine Arbeit verrichtet,

bekamst dafür stets guten Sold,

warst oft dem Gemeinwohl verpflichtet.

So hast du’s für dich ja gewollt.

 

Ganz steil stiegst du auf einer Leiter,

das Glück war dir meist dabei hold,

und Ansehen brachte dich weiter.

So hast du’s für dich ja gewollt.

 

Das Wohl der Familie im Kopfe,

die Dankbarkeit gerne dir zollt.

Mit Reichtum gefüllt war dein Topfe.

So hast du’s für dich auch gewollt.

 

Von Gott wolltest du gar nichts wissen,

für ihn fehlte dir ja die Zeit.

Jetzt liegst du auf ruhlosem Kissen,

der Tod steht schon wartend bereit.

 

Du dachtest, du schaffst es alleine,

hast nie auf den Schöpfer vertraut.

Doch er räumte weg dir die Steine,

hat glatt dir die Straße gebaut.

 

Erlischt bald der Docht deines Lebens,

stehst du vor dem Schöpfer der Welt,

war all dieses Mühen vergebens,

ein andres Bestreben dort zählt.

 

Dann wirst du es schmerzlich erkennen:

dein Leben war Haschen nach Wind.

Gott wird deinen Namen nicht nennen,

du sahst dich nicht an als sein Kind.

 

Den Lohn wirst du sicher bekommen.

Gott schließt vor dir Tore aus Gold.

Dir wird ew’ges Leben genommen.

Hast du es für dich so gewollt?

 

 

 

Herzensbekenntnis

 

Ich habe mein Leben geweiht

allein meinem Herrn, Jesus Christ,

weil Er in Freude und Leid

mein guter Begleiter ist.

 

Er führt mich, wohin ich auch gehe,

bewacht meinen kleinsten Schritt.

Auch wenn ich Ihn nicht vor mir sehe,

weiß ich, Er geht mit mir mit.

 

Er hält meine Hand stets fest,

nimmt mir die Angst vor Gefahr.

Wenn Kummer mich fallen lässt,

trägt Er mich auf Händen sogar.

 

Ich bin schon im Leben gegangen

durch Täler und über Höh’n.

Hielt mich die Sünde gefangen,

konnt’ ich im Dunkeln nichts sehn,

 

dann hörte ich leis’ Seine Worte:

„Mein Kind, ich verlasse dich nicht.

Denn auch am dunkelsten Orte

scheint dir mein wegweisend’ Licht.“

 

Und folgte ich andrem Bestreben,

hörte nicht mehr auf Sein Wort,

hat Er mir gerne vergeben,

an Seinem Kreuz trug Er’s fort.

 

Ihm will ich immer vertrauen

auf meinem Lebenspfad,

bis ich Ihn einmal darf schauen,

wenn Er sich vom Himmel her naht.

 

Ich möchte ihm heute schon danken

für alles, was Er für mich tut,

und wünsch mir: im Glauben nie wanken.

Ich weiß doch - Er führt mich gut.

 

  

 

Kind Gottes

 

Ich bin ein Mensch, beladen mit Sünd’,

werd’ dennoch geliebt als Gottes Kind.

Viel’ kleine Wunder schenkt er mir am Tag,

die ich mit wachen Augen zu sehen vermag.

 

Ich möcht’ auf sie achten wie auf ein Licht,

mit geschlossenen Augen seh’ ich es nicht.

Es scheint mir am Tag, weist mir den Weg,

und wacht über mir, wenn ich schlafen mich leg.

 

Ich spür Gottes Nähe, sie wird mir bewusst,

wenn angstvoll schlägt mein Herz in der Brust,

fühl mich geborgen, was  kommen auch mag,

Stunde um Stunde, jede Nacht, jeden Tag.

 

Wenn ich im Dunkeln den Weg nicht mehr seh’,

führt er mich sicher, dass weiter ich geh’.

Für ihn will ich leben, ihm reichen die Hand,

dass er mich hin führt ins verheißene Land.

 

 

 

 

 Dein Kleid

 

In deinem Leben wiegt sie schwer,

Sündenlast, beschämt dich sehr.

Dein schönes Kleid ist plötzlich schwarz,

die Flecken kleben fest wie Harz.

 

Weichst sie in scharfer Seife ein,

jedoch wird so dein Kleid nicht rein.

Sich deine Müh’ vergeblich fand,

es bleibt ein hässlich, dunkler Rand.

 

Umsonst versucht ihn zu verstecken,

damit ihn andre nicht entdecken.

Auf diese Art wird’s nicht gelingen,

du musst dein Kleid zu Jesus bringen.

 

In seinen Händen liegt bereit,

ein wunderschönes neues Kleid,

in einem strahlend hellen Weiß.

Sein Blut am Kreuz beglich den Preis.

 

Bist du mit ihm zu geh’n bereit,

wird es in deinem weit’ren Leben,

an deinem schönen weißen Kleid,

nie wieder dunkle Ränder geben.

 

 

 

 

Dein Beifahrer

 

Wenn deine Lebensuhr einst ab wird laufen,

ist es für alles viel zu spät.

Keine Stunde kannst’ hinzu dir kaufen,

die Reise dann zu Ende geht.

 

Du kannst nur noch Bilanz draus ziehen,

was du gemacht in deinem Leben.

Vor Jesus Christus kannst’ nicht fliehen,

der dir dein Leben hat gegeben.

 

Er legte dir, in jungen Jahren,

als noch die Welt dir offen stand,

damit du selber konntest fahren,

das Lebenssteuer in die Hand.

 

Durch Berg und Tal ging deine Reise,

durch Dunkel und durch Sonnenschein.

Gott führte dich auf seine Weise,

ließt du Begleiter ihn dir sein.

 

 An jeder Kreuzung deiner Strecke

stand er als Wegweiser bereit.

Er schützte dich vor dorn’ger Hecke

und bremste die Geschwindigkeit,

 

wenn du aus lauter Übermut,

hattest zu viel Gas gegeben.

Gefährlich war’s, du weißt das gut,

oft genug in deinem Leben.

 

Die Richtung, die du eingeschlagen,

hast ganz alleine du gewählt.

Doch dass zuletzt in deinem Wagen

das Ziel erreichst, allein das zählt.

 

Wenn du am Ziel dann angekommen

bemerkst, dass du nie warst allein,

weil Jesus du hast mitgenommen,

weißt du ganz sicher:

bist daheim.

 

 

 

Mein Schöpfer

 

Wunderbar sind Deine Werke,

alles kommt aus deiner Hand.

Deine Liebe, Allmacht, Stärke,

machst du uns durch sie bekannt.

 

Unser Leben, Denken, Handeln,

stehen unter Deiner Führung gut.

Jedoch die Welt, in der wir wandeln,

trübt oftmals uns’ren Lebensmut.

 

Überall das Böse lauert,

wenn auch wir merken’s meist zu spät.

Glücklich ist, wer das bedauert

und in die andre Richtung geht.

 

Durch Deinen Geist erkennen

wir was gut und böse ist.

Er allein kann uns benennen,

was Satan freut und er genießt.

 

Viel zu oft ist unser Blick

recht trübe und verschleiert fein,

doch schauen wir auf Dich zurück,

wird alles wieder klar und rein.

 

Niemals wollen wir verzagen,

wenn Unglück bricht für uns herein.

Mit Dir wir wollen neu es wagen

um immer wieder froh zu sein.

 

*

 

Nie, oh Herr, ging ich im Leben

alleine, keinen einz’gen Schritt.

Du hast für mich Dein Blut gegeben

und gingst immer mit mir mit.

 

Dein Versprechen gilt auch mir:

In allen schweren, schlechten Tagen,

und dafür will ich danken dir,

auf deinen Händen willst mich tragen.

 

  

 

Trost

 

Bricht Nacht herein in liebend’ Herz,

leidet still die Seele.

Sorgen und den größten Schmerz

in Gottes Hand befehle.

 

Er hilft doch tragen dem, der glaubt,

hält seine Hand bereit,

wenn Schicksal uns das Liebste raubt

zu lindern alles Leid.

 

Wenn wir auch manchmal nicht versteh’n

warum die Sonn’ nicht lacht,

weshalb er manches lässt gescheh’n

was uns viel Kummer macht.

 

Doch gehen wir niemals allein

durch unser ganzes Leben.

Er will für uns der Führer sein

und seine Hilf’ uns geben.

 

Sicher ist, dass er uns liebt

und jeden Schritt bewacht,

dass er uns seinen Segen gibt

auch in der dunklen Nacht.

 

 

Zur rechten Zeit

 

Wenn dich auch Tränen übermannen,

der Schmerz dich still und heimlich quält,

wenn dir die Freude schleicht von dannen

und sich in dir Verzweiflung stählt,

 

wenngleich dich Trauer will umfangen,

dich Gegenwärtiges bedrückt,

du deinen Frieden willst erlangen,

der immer weiter von dir rückt,

 

wenn doch die Kraft will dir entweichen,

die du dir immer neu erflehst,

du endlich Ruhe willst erreichen,

und denkst, dass du darüber stehst,

 

wenn dich so viele Fragen drücken,

du keine Antwort finden kannst,

weil weiter will Warum bestücken

was du im Stillen nicht nur ahnst,

 

auch wenn Gefahren um dich lauern,

dein Schritt ins Wanken mal gerät,

stehst du vor dicken, hohen Mauern,

Gewitter sich im Sturm entlädt,

 

und wenn du glaubst du stünd‘st alleine

und niemand wüsste um dein Leid,

dann haben Engel Menschenbeine,

und stehen gern für dich bereit,

 

weil einer, dem du nicht egal bist,

in Lieb‘ dein Herz und Weg bewacht,

auch dessen Treue ewig wahr ist,

und dir versprach: Ich gebe Acht,

 

sie ausschickt stets zur rechten Zeit.

Vertrau ihm nur,  ER weiß Bescheid.

Und wenn du stürzt‘ vom Abgrundrand,

dann fällst du nur in Seine Hand.

 

 

 

Neue Ufer

 

Nach fernen Ufern Ausschau halten

mit klaren Blicken und Verstand,

das Ziel erkennen und verwalten,

dich auch mal lehnen über‘n Rand,

 

Gewohnheit hinter dir zu lassen,

die dich nicht weiter vorwärts bringt,

die ausgestreckte Hand zu fassen,

die liebend dir herüber winkt.

 

Um dorthin schließlich aufzubrechen,

erfordert es ein wenig Mut

und keiner kann dir hier versprechen,

ob drüben lebst dein Leben gut.

 

Dein Zögern heißt: Werd ich bereuen?

Die Wahl liegt nun in deiner Hand.

Wirst du vor weit’ren Schritten scheuen,

bleibt mit dir Sehnsucht stehn am Rand.

 

Zu neuen Ufern hin dich wagen,

entscheidest du für dich allein.

Lässt‘ dich von Gottes Händen tragen,

wird’s spannend, Abenteuer sein.

 

Dann öffnen sich dir Horizonte,

von denen du bisher nicht weißt.

Denn was dich hier erfreuen konnte,

ist lange vor dir abgereist.

 

Vertrau auf deines Schöpfers Treue.

Er will für dich der Fährmann sein.

Brichst auf mit ihm zu Ufern, neue,

läufst du in sich‘re Häfen ein.

 

 

 

MaranAtha

  

 

 



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