Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Vorösterliches

 

So mancher lässt nun Hof und Garten

erstrahlen in viel Blumenbunt.

Wenn auch das Wetter mischt die Karten,

vorbei ist lange Winterstund.

 

Mit Krokus, Primeln, Hyazinthen,

wird reich geschmückt auch der Balkon

und auf den Wiesen kann man finden,

moosgeformte Nester schon.

 

Aus emsig kleinen Kinderhänden

entstanden sie mit viel Geschick,

in Hoffnung, dass sie darin fänden,

am Ostermorgen, süßes Glück.

 

An Zweigen, die im Winde taumeln,

im Nachbarhof, am kahlen Strauch,

sieht man gefärbte Eier baumeln,

in traditionsbewusstem Brauch.

 

Wenn dann die Kirchturmglocken klingen,

zum nahen Fest, in vollem Ton,

dann feiert man mit frohem Singen,

die Auferstehung Gottes’ Sohn.

 

 

 

 

Ei ei ei

 

Laut hört man die Kinder beim Rennen durchs Gras.

Sie blicken zu Boden, als suchten sie `was.

Wo hat nur der Hase die Eier versteckt?

Wer ist wohl der Erste, der bald sie entdeckt?

 

Dort, zwischen Narzissen und spärlichem Grün,

kann irgendein Etwas schwach leuchten man sehn.

In blasslila Farbe versteckt liegt ein Ei

und unter der Hecke, seht nur, gleich zwei.

 

Verdeckt hinter Blättern, in saftigem Moos,

steht, aus Schokolade, ein Hase, recht groß.

Am Hals hängt ein Glöckchen, das läutet ganz zart,

daneben ein Ei, marzipanischer Art.

 

Ein eifriges Spähen in Busch und Geäst.

Bald findet mit Leichtigkeit jedes sein Nest.

Das Suchen nach Eiern in farbigem Stil,

beliebt bei den Kindern, ein fröhliches Spiel.

 

Die Kinder bejubeln den österlich’ Fund

und eins steckt die Ohren sofort in den Mund.

Doch hat es im Finderglück nicht dran gedacht,

dass erst man, vorm Naschen, die Folie abmacht.

 

Sie lachen und tanzen vergnügt laut umher,

die Körbchen, gefüllt mit den Eiern, sind schwer.

Doch eines der Kinder rutscht aus im Spagat

und nun ist die Wiese voll Eiersalat.

 

 

 

 

 

 

Passionsblume

 

Du standest einst am Wegesrand

im Staub, auf stein’gem Thron,

als vor dir kurz, im Blutgewand,

verharrte Gottes Sohn.

 

Gebückt trug er, von Pein geplagt,

sein Kreuz nach Golgatha.

Du hast ihn nach dem Sinn gefragt,

als er dich stehen sah.

 

Sein Blick erschien dir gnadenreich

und liebevoll im Schmerz.

Mit seinem Lächeln traf sogleich

ein Lebensstrom dein Herz.

 

Du hobst den Kopf zu ihm empor

und öffnetest dich sacht.

Aus deinem Innern trat hervor,

der Schönheit stolze Pracht.

 

Und auf das offne Blütenrund

fiel etwas Blut, am Rand.

Seitdem wirst du, im Volkesmund,

Passionsblume genannt.

 

 

 

 

Die Ostergeschichte

 

So eilten die Frauen am Morgen

zum Grabe, voll Trauer und Sorgen.

Ihr Heiland und Herr war nun tot,

der ewiges Leben doch bot.

 

Man hatte ihn grausam beseitigt,

er hatte sich nicht mal verteidigt.

Starb, wie ein unschuldig’ Lamm,

dort an dem Holzkreuzesstamm.

 

Ein Grab hatte schnell man gefunden,

wohin man den Herrn, der geschunden,

verspottet, verhöhnt und verlacht,

zur Ruh über Sabbat gebracht.

 

Man wälzte davor einen Stein,

dass niemand konnte hinein

und stellte die Wächter davor,

die sollten gut hüten das Tor.

 

Am Sabbattag ruhte man aus,

ging auch zum Grab nicht hinaus.

Es sollte am Sonntag passieren,

dass man ihn wollt` einbalsamieren.

 

Nun standen die Frauen mit Trauer

vor offener Grabesmauer,

verstanden nicht was hier geschah;

ihr Heiland war nämlich nicht da.

 

Im Innern des Grab’s saß ein Mann.

Er redete freundlich sie an:

„Ihr Frauen, trauert nicht mehr,

denn auferstanden ist Er.

 

Jetzt sollt zu den Jüngern ihr geh’n.

Dort werdet ihr Ihn auch bald sehn.

Er hat euch solches versprochen,

vor etlichen Tagen und Wochen.“

 

Die Frauen, voll Angst und vor Schreck,

liefen sofort eilig weg.

Entsetzen in jedem Gesicht,

erzählten’s vorerst jedoch nicht ….

 

Nun endet hier nicht die Geschichte,

und wahr ist, was ich euch berichte.

Jesus, mein Herr und mein Gott,

ist Sieger über den Tod.

 

Er lebt! Er kommt auch bald wieder

auf diese Erde hernieder.

Den Tod wird`s dann nicht mehr geben.

Er schenkt uns dann ewiges Leben.

 

 

 



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