Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Ich bin bereit

 

Ich bin bereit, das Gestern zu entsorgen.

Mein Tag wird alt, verrinnend mahnt die Zeit.

Zwar liegt im Jenseits mir noch froher Morgen,

der mich empfängt und strahlend steht bereit.

 

Vergessen möcht ich all das Böse, Schlechte,

das prägend mich vom Schicksal ich empfing,

was ohne Wahl auf gute Lebensrechte

mich degradiert zum mehr, als nur gering.

 

Mein Stolz, dahin, man hat ihn mir zerbrochen

und Bitterkeit verbündet sich mit Wut.

Enttäuschung, Leid hat mir ins Herz gestochen.

Aus Wunden quillt mir heiß ein Rinnsal Blut.

 

Doch bin bereit, entgegen dem zu treten,

was sich vermischt mit Unverständlichkeit

und tief verletzt will heimlich still ich beten,

dass Hass zerfällt durch Demut, Dankbarkeit.

 

So leg ich mich in deine Vaterhände.

Mit deinem Schutz und Segen bin gefeit.

Du Herr mein Gott, kennst Wege, Ziel und Ende.

Mit dir bin ich zu noch viel mehr bereit.

 

Wie jeder Tag zum Abend will sich neigen,

folgt jeder Nacht ein neues Morgenlicht

und was es bringt, wird sich im Später zeigen.

Ich bin bereit - wie könnte ich auch nicht?

 

 

 

 

Bumerang

 

Mein Hass ist verschwunden,

die Wut ist verraucht.

Wo Seele geschunden,

wird Hilfe gebraucht

 

Kann Böses gewinnen,

wo Wahrheit laut spricht?

Gerechtigkeitssinnen

will leuchten im Licht.

 

Mein Mitleid darf reifen.

Das Umfeld, empört,

und alle begreifen:

Familien, zerstört.

 

Der Hass, der vernichten

wollt Leben und Ruf,

so hört man‘s berichten,

den Bumerang schuf.

 

Mit Schmach und der Schande

muss täglich man gehn.

Die Kinder am Rande,

einst werden verstehn.

 

Der Täter, alleine,

dem keiner mehr traut.

Die Zukunft voll Steine,

sein Leben, verbaut.

 

 

 

 

Bilanz

 

Zeitlich früh, so scheint es mir,

steht der Herbst vor unsrer Tür.

Dort, wo gestern Sonnenstrahlen

sich durch weiße Wolken stahlen,

flechtet sich im Luftgewand

kalt bereits das Winterband.

 

Sommerwochen waren lau.

Oft der Himmel wenig blau.

Wetterkapriolen, eigen,

tanzten ihren Regenreigen,

der uns wenig hat beglückt,

viel der Tage nass bestückt.

 

Zieht man daraus nun Bilanz:

Winter folgt dem Mummenschanz

eines Sommers, der recht bieder,

letzten Jahres, nun schon wieder,

bald von Narrenkapp' gekrönt,

und uns nicht mit Schnee verwöhnt.

 

Freude trotzdem auf Advent.

Kerzen, Lichter, Duft man kennt.

So man sich besinnend frage,

wie viel Rest noch, meiner Tage?

Rasch vergeht ein Jahr, im Nu!

Worauf noch, was erwartest du?

 

 

 

 

 

Hormonenblues

 

So mancher kann ein Liedchen davon singen,

was vielerlei Hormone mit sich bringen.

Für alles stehn im Körper sie parat.

Wohl dem, der doch sie gleichgewichtig hat.

 

Bei Mädchen, sind sie zehn  und schon mal jünger,

da spinnen sie schon rum die kleinen  Dinger

und pubertätsgeprägt ist Frau bedauernswert,

denn die Hormone ticken ständig doch verkehrt.

 

Was später - nun wird‘s sicher interessanter,

Hormonausschüttung pur und  provokanter,

verliebt, stellt sich  `ne Schwangerschaft rasch ein.

Schuld werden wohl Hormone daran sein.

 

Ein Wechselbad, mal heiß und mal im Kühlen,

schwankt  nun die Frau oft zwischen den Gefühlen.

Nicht immer ist darüber man beglückt,

denn wieder spielen sie total verrückt.

 

Als Ehefrau kann sie damit wohl werben.

Doch ihrem Mann  die Laune auch verderben:

„Ach Schatz, du wirst mich sicher gut verstehn,

für Sex hab ich zu wenig Östrogen.“

 

Die Wechseljahre wären noch zu nennen

um hormonellgesteuert selbst sich nicht zu kennen.

Und noch viel später kommt’s, wie‘s kommen muss,

dann fehlt es am Hormonenüberschuss.

 

Oft zählt die Frau zum Opfer der Hormone,

doch darin ist der Mann auch nicht ganz ohne.

Vom Östrogen hat er soeben eine Spur.

Doch prahlt er gern mit männlicher Natur.

 

Testosteron,  in Massenproduktionen,

lässt überall im Körper er gern wohnen.

Da überfüllt ist meistens auch sein Kopf,

ist er homonbelastet doch ein armer Tropf.

 

So könnte man  aus diesen Zeilen lesen:

wir wären glücklich ohne sie gewesen.

Es gäbe sicher weniger Tumult,

denn meistens sind Hormone daran Schuld.

 

 



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