Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Schneeflocken im Advent

 

Von Wäldern und Fluren weht eisiger Duft,

wo Schneeflocken schweben durch winterlich’ Luft.

Mit tanzendem Reigen, den jedermann kennt,

eröffnen sie festlich die Tür zum Advent.

 

Sie gleiten geräuschlos zur Erde hinab

und ruhen sich schweigend auf irdischem Grab.

Ganz dicht aneinander, dass niemand sie trennt,

bedecken sie glitzernd den Weg im Advent.

 

Sind liebend vereint sie mit Väterchen Frost,

verwandeln sich Tage in schneeweißen Trost.

Auch strahlen und funkeln sie kostbar im Trend

und spiegeln den Mondschein, als Licht zum Advent.

 

Verknüpft ineinander als knirschendes Band,

wird Erde bedeckt nun von weißem Gewand.

Zusammen mit Sehnsucht, in Herzen sie brennt,

begleiten sie uns durch die Zeit im Advent.

 

 

 

 

 

Bitter geht das Jahr zu Ende.

Kummer, Leiden hat's gebracht.

Jung noch hielt es meine Hände,

hat im Glück mich angelacht.

 

Falsch jedoch erklang sein Lachen.

Schmerzvoll, schwer Erkennen lag.

Schicksalsschläge mich zerbrachen,

immer neue, Schlag auf Schlag.

 

Krank mein Körper samt der Seele,

glücklich - mir ein fremdes Wort.

Frohmomente, die ich stehle,

laufen nacheinander fort.

 

Ach, wie gern würd ich gesunden.

Viel zu lang schon bin ich krank.

Medizin dreht viele Runden

in dem Venennachfülltank.

 

Dieses Jahr möcht ich vergessen!

Schreckgespenst und Horror gleich.

Hoffnung, die ich einst besessen

schwimmt verloren noch im Teich.

 

 

 

 

Resignation

Monate schwiegen

ohne einen Hoffnungsfunken

verbannte Liebe will erwachen

Unerwartet

~

Unerwartet

Gedanken, verwirrt,

Verzweiflung im Herzen

ohne Möglichkeit der Konversation

Resignation

 

 

*

 

 

Unfair

Eisige Stille
und fast für ein Jahr
in rosa, die Brille
zerbrochen doch war

Gehofft und gewartet
enttäuscht resigniert
Gefühl, das entartet
im Kummer krepiert

Die Ruhe, gefunden,
der Schmerz fast verblasst
schlugst wieder du Wunden
drum‘s Leben man hasst

Dein Funke der Liebe
flog plötzlich mir zu
versetzte mir Hiebe
wie unfair bist du!

Verzweifelt voll Fragen
- du hast mich verbannt -
will Sehnsucht nun jagen
erneut den Verstand.
 
 
 

Deine Schuld

 

Es ist zu spät! Du hast zu lang gewartet.

Das Jahr verging und dunkel war sein Schein.

Was Anfangs noch zum Glück sich hat entartet,

zerbrach schon bald darauf. Es konnt‘ nicht sein.

 

Gehofft, geweint, enttäuscht von vielen Tagen,

so trug ich bitter, schweigend dieses Joch.

Nie hörte man mich über jenes klagen,

obwohl - nur manchmal tat ich‘s heimlich doch.

 

Nun ist‘s zu spät. Das Schicksal hat‘s gewendet.

Von Illusion des Glück’s bin ich beraubt.

Verstand hat Sehnen, Hoffen nun beendet,

weil er nicht mehr an wahre Liebe glaubt.

 

Im Mechanismus Schutz, der mich verwaltet,

lass‘ an Gefühlen ich nur wenig zu.

Erstarrt fühl ich mich, fast schon tot, erkaltet.

Die Schuld daran trägst ganz alleine DU.

 

Jetzt steht ein Andrer hier und will mich lieben.

Er ist nicht Du - und seelenunverwandt.

Ach hättest du mir nur ein Wort geschrieben,

wär nun ich frei, könnt lieben ungebrannt.

 

 

 

 

Wieder

 

Bereit warst du die Altlast zu entsorgen,

stand'st dann vor neuer Liebe, neuem Glück.

Nun wiederum erwacht für dich kein Morgen

und wiedermal stirbst du erneut ein Stück.

 

Verängstigt waren deine ersten Schritte,

auch zögernd gingst du vorwärts, Fuß um Fuß,

Ein kurzes Stück flogst du mit leiser Bitte:

Verletz mich nicht, dass ich nicht fallen muss.

 

Doch wiedermal hat man dich nun betrogen,

 gespielt mit dir, dich schamlos nur benutzt.

Erneut hat man dir Lebensmut entzogen

und wiedermal die Flügel dir gestutzt.

 

 

 

 

Gefecht

 

Quälend schlängeln sich Gedanken,

Skepsis stellt sich gegen‘s Wort

und im Herzen stechend ranken

Dornenzweige  immerfort.

 

Wo mit wachsendem Verlangen

Herz und Herz sich fest verband,

hat durch Zwiespalt angefangen,

Kampf von Liebe und Verstand.

 

Scharfe Schwerter, lange Klingen,

wählen sie für ihr Gefecht.

Um den Gegner zu bezwingen

ist nun jedes Mittel recht.

 

Hin und her die Waffen keilen

mit Gejaule und Gebell.

Ohne Zögern und Verweilen

kreuzen sie sich im Duell.

 

Wer den Kampf am End verloren,

steht im Grund nur scheinbar fest,

weil voll Blutes er geschworen,

dass sich‘s wieder ändern  lässt.

 

 

 

 

Ich möchte…

 

… keinen schnellen Wagen,

auch kein Konto dick und fett,

keine Perlen tragen,

die manch andre gerne hätt.

 

… weder oft verreisen

über Meer und Kontinent,

was nur würd‘ beweisen,

dass man mich `ne Reiche nennt.

 

…auch kein Schloss mit Räumen,

die mit Luxus prall gefüllt.

Etwas Zeit zum träumen,

nicht in Gold und Schmuck gehüllt,

 

… deine Liebe spüren,

die mich wärmt wie edler Nerz,

weder Starallüren,

sondern nur dein liebend‘Herz.

 

… einen Ring zum Tragen

schlicht und einfach, ohne Stein,

der soll stets mir sagen:

Lieber Schatz ich bin ganz dein.

 

 

 

 

 

Leer

 

Wie quälen mich die Stunden

der Sehnsucht, unerfüllt,

und bohren tiefe Wunden

voll Blutes, ungestillt.

 

Zuweilen schien‘s mir Eigen,

dass es viel mehr doch gibt.

Erdrückend wirkte Schweigen,

das mir Erkenntnis siebt.

 

Einst glaubte ich und lebte.

War damals ich naiv?

Denn mein Empfinden schwebte

vom Hoch hinab ins Tief.

 

Der Himmel schien mir blauer

da ich an Lieb‘ geleckt.

Drum weiß ich jetzt genauer,

wie sie in Wahrheit schmeckt.

 

Nun quält mich kalte Leere.

Enttäuschung macht sich breit,

Zu dem, was ich entbehre

gesellt sich Traurigkeit.

 

Wenn Tränen nicht mehr fließen,

die Quelle scheint versiegt,

wird sich der Brunnen schließen,

in dem noch Liebe liegt.

 

 

 

 

Zerplatzter Traum

 

Leicht, wie eine Seifenblase,
flog ein schöner Traum mir zu,
als ich war in einer Phase
mit viel Leid auf Du und Du.

Schillerte in bunten Farben,
die das Leben oft bedeckt
und auch ich trag viele Narben,
von Enttäuschungen befleckt.

Immer schneller, um mich werbend,
schwebte er in meinen Tag.
Von mir wich die Trauer sterbend,
die auf meiner Seele lag.

Wünschte mir, den Traum zu fangen,
dass real er würde mir.
Oh, wie füllte mich Verlangen,
das mich drängte hin zu dir.

Als ich zärtlich ihn berührte,
da zerplatzte er geschwind,
was mich zur Erkenntnis führte:
Träume fängt man nur als Kind

 

 

 

 

Jahresbilanz

 

Ein Jahr dahin - Kaum hat‘s begonnen,

ist’s schon vorbei, zu Staub zerronnen.

 

Und dieses würd‘ ich ohn‘ Vermessen,

am liebsten streichen und vergessen.

Voll Sorgen, Kummer und mir Plage

war jeder einzelne der Tage.

Behördenkriege, die ich führte,

die ich dann als verloren kürte,

zertört, mein‘ Glaube an die Rechte,

war sicher nicht das einzig Schlechte.

Familieneinigkeit, zerbrochen.

Mit Messer hat man zugestochen

und unsre Ehre, Menschenwürde,

infam beschmutzt, zerstört, mir Bürde.

Dies' alles fraß im großen Ganzen

ein Riesenloch in die Finanzen.

Dann kam Oktober und November.

Wurd krank bis spät in den Dezember.

Erholung, Urlaub scheint das Beste

nach alledem plus dieser Feste.

Doch solches muss ich leider streichen,

denn Rechnungen sind zu begleichen.

 

Der einz`ge Lichtblick in den Wochen,

der wärmend mir ins Herz gestochen,

warst DU - ein Highlight der Gefühle -

ummantelt nun jedoch von Kühle.

Vorbei sind jene schönen Zeiten

voll Liebe, Sehnsucht in uns beiden.

Erinn'rung steht, drin fett geschrieben:

"Ohn' Reue"  - Sie ist mir geblieben.

 

 

 

 

 



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