Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Lebenskonsum

 

Was will man denn? Nur leben um zu leben?

Gefächert tun und lassen, was man mag?

Besteht nur Sinn im Nehmen  und im Geben,

sich abzurackern, mühen Tag für Tag?

 

Sieht man die Zeit, sein Leben vorwärts schreiten

und rasch an sich vorbei ziehn Jahr für Jahr,

erkennt man schnell, dass nichts für Ewigkeiten

Bestand behalten hat, und einmal war.

 

Liegt dort der Sinn, sein Leben zu erleben

als wenn’s auf einem Teller würd‘ gereicht

und beim Konsum so manches Stück daneben

bedeutungslos herabfällt,  Abfall gleicht?

 

Die kleinen Brocken doch sind voll Aroma,

gewürzt, geschmackvoll, oftmals Rarität.

Nimm nicht dein Leben hin als wär’s wie Koma,

denn irgendwann ist alles mal zu spät.

 

Nicht konsumieren, doch bewusst genießen.

Denn jeder Tag schmeckt anders, keinem gleich.

Dein Leben kannst versalzen und versüßen

mit Auswahl an Gewürzen, gut und reich.

 

Vereinsamt

 

Alleine und einsam, gefangen

fühl leer mich, umgeben vom Schein.

Spürt niemand mein Sehnen, Verlangen?

Warum  nur, wie kann es so sein?

 

Hier sitz ich auf samtweichen Kissen

im Käfig aus Gold und aus Glas.

Nur Träume noch lassen mich wissen

von dem, was ich einmal besaß.

 

Umgeben von eisigem Schweigen

schnürt‘s zu mir die Kehle, fast ganz.

Ich kann nicht, doch würd es gern zeigen.

Wie hass ich den trugreichen Glanz.

 

Kein Wort mehr voll Zärtlichkeit, Liebe,

noch Blick oder Geste man schenkt.

Gewohnheit, die ich gern vertriebe,

den Alltag im Grunde nur lenkt.

 

Wie fehlen mir all diese Zeichen.

Die Kälte im Raum macht mich krank.

Es wär doch so leicht zu erreichen,

dass voll wieder würde mein Tank.

 

Mein qualvolles Herz will zerreißen,

weil Tränen versickern im Stumm.

Die Zeit läuft auf Sohlen, den leisen,

Der Tag ist auch bald wieder um.

 

So träum ich und hoffe auf Morgen,

dass Glück mich und Wärme umgibt.

Doch möcht ich‘s von niemand nur borgen.

Ach, fühlt ich mich wieder geliebt.

 

 



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