Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Wiegenlied
 
In neblig’ graues Schweigen
hüllt sich der Mond heut Nacht,
als wolle er nicht zeigen,
wie man den Schlaf bewacht.
Von zartem Vlies verborgen,
bedeckt sein Angesicht,
erwartet er den Morgen
in mattem, gold’nen Licht.
 
Geformt zur feinen Sichel,
steht er am Himmel still,
schaut auf den kleinen Michel,
der noch nicht schlafen will.
Die Sterne winken müde
durch’s Schleierwolkenzelt
und blicken voller Güte,
herab auf unsre Welt.
 
Im großen Sterngetümmel
spricht jeder sein Gebet,
zu unsrem Gott im Himmel,
der über Welten steht.
Auch hegen sie die Bitte,
wie’s fromme Menschenkind:
„Herr bleib in unsrer Mitte,
dass wir geborgen sind“.
 
Ein Wiegenlied sie singen
dem kleinen Knaben, sacht.
Es wird ihn träumend bringen
durch's Dunkel dieser Nacht.
Der Tag ist eingeschlafen,
liegt nun in sel’ger Ruh
im fernen Himmelshafen,
drum schlaf mein Kind auch du.
 
 
 
 
Ein kleines Boot
 
Wie ein kleines Boot auf dem Ozean, treib ich durchs Lebensmeer
und ich frag mich: komm ich am Ziel je an? Der Weg dorthin ist schwer.
Denn mich schaukeln Wind und Wellen, mich trägt die Strömung fort.
Komm ich an Gefahrenstellen, hör ich leise dort dein Wort:
 
Refrain:
„ Ich will dich begleiten, wohin du auch gehst,
will gern für dich streiten, wenn der Mut dich verlässt.
In all deinen Tagen will ich zu dir stehn
und auf Händen dich tragen bis das Ziel zu wirst sehn.“
 
Drohen Stürme mir, und auch viel Gefahr, bin ich dem Kentern nah.
Lieg in Ketten ich schon gefangen da, ist keine Hilfe nah.
Lausch ich der Sirenen Lieder, die in den Abgrund ziehn
Und ich sinke hin und wieder, hältst du deine Hand mir hin.
 
Herr du willst für mich Rettungsanker sein auf meinem Lebensmeer.
Lauf ich einst im sicheren Hafen ein, dann freue ich mich sehr.
Denn du hast den Weg bereitet, hast manches Leck gestopft,
deine Hand hat mich geleitet, an mein Herz leis angeklopft.
 
Refrain:
Du hast mich begleitet, hast stets mich geführt,
mich aufs Ziel vorbereitet, ja ich hab es gespürt.
In all meinen Tagen war ich nie allein.
Herr, du hast mich getragen, ja ich bin jetzt ganz dein.
 
 
 
 
Vogelkonzert
 
Ein Vogelkonzert in den Bäumen
Verkündet der Morgen ist nah.
Hey Leute, erwacht aus den Träumen
und seht doch: der Tag ist schon da.
 
Nun streckt eure schlafenden Glieder,
erhebt euch mit fröhlichem Mut
und singt eure Morgenlieder
voll Hoffnung, der Tag wird heut gut.
 
Vergesst alles Mühen von gestern,
die Sorgen, die Angst und das Leid
und jubelt, ihr Brüder und Schwestern,
der Tag hält viel Freude bereit.
 
Lasst gern mit den Sonnenstrahlen
das Herz euch erwärmen recht fein,
dann schwinden bald Kummer und Qualen
und ihr werdet glücklicher sein.
 
Nun dankt eurem Gott für das Leben,
für alles, was er euch heut schenkt
und bittet mit ganzem Bestreben,
dass er diesen Tag für euch lenkt.
 
Refrain:
Kommt, lasset uns loben den Herrn für diesen herrlichen Tag.
Singet und danket ihm gern, er ist’s der das Leben uns gab.
Wir wollen den Tag neu begehen, nicht denken an Arbeit und Müh.
Lasset uns Schönes nur sehen, das er schon verteilt in der Früh.
 
 
 
Vater unser
 
Vater unser, der du bist im Himmel,
heilig ist dein Nam’ in Ewigkeit.
Der du schufst die Welt und ihr Getümmel,
voller Schönheit in Pracht und Herrlichkeit.
Dein Reich komme, dein Wille soll geschehen,
wie im Himmel also auch auf der Erd’.
Unser täglich’ Brot gib uns auch heute.
Hilf uns tragen die Last, die uns beschwert.
 
Schenk uns Mut und Kraft für alle Tage
in der Welt voll Sorgen, Müh‚ und Leid,
dass auch wir in jeder Lebenslage,
dir zu danken in Demut sind bereit.
Herr, wir bitten: schütz uns vor Satans Schlingen,
vor Versuchung , die ständig uns umgibt.
Durch dein Blut am Kreuz nur kann’s gelingen,
deine Liebe auch unsre Schuld vergibt.
 
Herr, wir flehen um die Segensfülle,
unsre Herzen mach für dich bereit.
Gib zum Beten uns die nöt’ge Stille,
offne Hände und Liebe jederzeit.
Du wirst kommen um Satans Werk zu richten,
das die Welt doch beherrscht in Dunkelheit.
Wirst mit deiner Macht ihn dann vernichten.
Du bist Sieger im letzen großen Streit.
 
Denn dein ist das Reich,
denn dein ist die Kraft
und auch dein ist die Herrlichkeit
in Ewigkeit, in Ewigkeit, AMEN
 
 
 
Verlorene Illusion
 
(Musik: Albano Carrisi; “ La mia Vita” )
 
Mitternacht – noch lieg ich träumend wach,
denke über manche Jahre nach.
Viele meiner Lebensstunden,
ohne Freude, voller Wunden,
ziehen durch die Stille im Gemach.
 
Tränen aus Erinnerung entsteh’n.
Oft hab ich die Hoffnung nicht geseh’n.
War vom Schicksal ich erkoren,
nicht zum Glücklichsein geboren?
Manchmal kann ich vieles nicht versteh’n.
 
Refrain
 
Sehr oft fühl ich alleine mich und kalt.
Mein Traum, der hoffnungslos zerfällt,
wird Staub und mit dem Morgenwind verwehn.
Wie schnell vergeht die Zeit, der Tag wird alt,
auch das, was uns zusammen hält            
in unsren Herzen, wird wie das Licht vergehn.
 
Barfuss schleiche ich mich in die Nacht,
weine in den Mond, der silbern lacht.
Spür den kalten Wind mich greifen,
Einsamkeit im Herzen reifen,
den Gedanken, der in mir erwacht.
 
Fliegend trägt das Leben mich davon.
Jung geblieb’nen Träumen fehlt der Lohn.
Sehe meine Zeit zerrinnen,
möchte wieder neu beginnen,
suchen nach verlor’ner Illusion.
 
Refrain
 
Auch  wenn die Nacht noch düster mir erscheint,
so will ich doch den Himmel  sehn
mit dem  ein junger Morgen sich umhüllt.
Auch das, was sich in Liebe scheu vereint,
wächst im Vertrauen und Verstehn -
und in die Dämm’rung wird neues Licht gefüllt.
 
den Text hatte ich Albano zukommen lassen, aber, wie berühmte Künstler nun mal sind,
kein Feedback dazu erhalten.
Ist der Text denn soooooooo schlecht?
 
 
 
 
Sommerabschiedslied
 
Letzte Sommersonnenlichter
tanzen warm durchs Landschaftsbild
und der Bäume Laubgesichter
hat noch sattes Grün gestillt.
Über festgebundnen Garben,
wachend sie auf Feldern steh’n,
kann man schon in vielen Farben
erste Drachen steigen seh’n.
 
Schleichend dringt in Sommerblüte
kühler Hauch des Herbstes ein.
Auch sein frostiges Gemüte
wird alsbald zu spüren sein.
Langen Sommers bunte Träume
trägt der Herbstwind leicht davon,
durch die Zweig gefüllten Räume
hoch hinauf in Baumeskron’.
 
Voller Wehmut formen Lippen
nun ein Sommerabschiedslied,
das, wie Schaum von Meeresklippen,
aufgelöst von dannen zieht.
Sommerzeit, die gern gewesen,
deckt schon bald Vergangenheit.
Seine leer geräumten Tresen
füllt der Herbst mit goldner Zeit.
 
 
 
 
Montag
(Musik: Udo Jürgens:  „Die Sonne und Du..“ )
 
Heut ist ein neuer Montag mit viel Stress und Hektik pur.
Ich weiß nicht, wo zuerst ich soll beginnen.
Mein Chef verlangt wie immer volle Leistung, er bleibt stur,
gibt mir nicht Zeit darüber nachzusinnen.
 
Die Arbeit, mein Chef und dies Haus, oh oh oh ohhh , sind mir ein Graus ohohoh
Ach käm ich, ach käme ich hier schnell wieder raus, ohohoh,
 
Jetzt läutet auf dem Schreibtisch wiederholt das Telefon.
Ein Kunde wollt‘ mit mir sich überwerfen.
Mitunter hass‘ ich richtig diesen Schreckensdauerton
und auch der Schreibkram geht mir auf die Nerven.
 
Die Arbeit, mein Chef und dies Haus…
 
Viel lieber bliebe ich daheim, bei dir im warmen Bett.
Dort könnte ich den Tag mit dir verbringen
und auch ein wenig länger schlafen, fänd‘ ich richtig nett,
dann würde dieser Montag Freude bringen.
 
Die Arbeit, mein Chef und dies Haus…
 
Zu Hause gäb’s  kein Mobbing, keinen Zeitdruck, kein‘ Termin.
Nur dich mein Schatz, ich würd dich lieber küssen.
Mit dir an meiner Seite gäb der Montag einen Sinn,
doch werd ich hier mein Pensum schaffen müssen.
 
Die Arbeit, mein Chef und dies Haus…
 
Nur wenn am Monatsende dann mein Konto zu mir spricht,
werd ich bestimmt an montags nicht mehr denken.
Obwohl ich glaub, für was ich leiste, zahlt genug man nicht,
muss ich viel Zeit und Kraft der Firma schenken.
 
Die Firma, die Arbeit, mein Chef, oh oh oh oh, sind mir ein Graus.
Drum geh ich, drum geh ich jetzt schnell hier wieder raus, zu dir nach Haus.
 
 
 
Lebe wohl
 
nach der Melodie: „Nun ruhen alle Wälder“
 
Nun muss ich dich vergessen.
Du hast mein Herz besessen.
Zerbrochen liegt es hier.
Werd ich auch dran verzagen,
so kann ich dennoch sagen:
Du bist und bleibst ein Teil von mir.
 
Was einst so süß begonnen,
ist bitter nun, zerronnen,
bedeckt von Traurigkeit.
Mich quält das kalte Schweigen,
muss dennoch mich dem beugen.
Erschreckend droht mir Einsamkeit.
 
Doch will ich dir vergeben.
Du warst und bist mein Leben,
mein einzig wahres Glück.
So wird’s auch sicher bleiben.
Die Zeit kann nichts vertreiben.
Erinn‘rung bleibt bei mir zurück.
 
Ich hoff in Zukunftsstunden
dass Schmerzen, meine Wunden
verheilen irgendwann.
Bist du mir jetzt auch ferne,
so leuchten doch die Sterne,
wenn ich sie auch nicht greifen kann.
 
Noch stocken meine Tränen,
die sich verborgen wähnen,
die ich nicht weinen soll.
Verloren, all mein Hoffen,
verstumm ich jetzt, betroffen
und sage nur noch: Lebe wohl.
 
 


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