Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Es war einmal…

 

Mit Frühlingswind entfloh auch dein Gesicht

und was geschah weiß ich bis heut noch nicht.

Geblieben ist ein Schatten nur vom Bild,

das wonnevoll mir Liebe gab gewillt.

 

Du warst für mich wie Balsam auf der Haut.

Mit dir hab ich dem Schicksal gern vertraut.

Doch zogs mir dann den Boden grausam fort

und warf das Märchen von uns über Bord.

 

Noch immer hallt dein Schwur in meinem Ohr.

Zu glauben dran, kommt heut mir töricht vor.

An deinem Platz stünd‘ gern ein andrer Mann,

der dich jedoch niemals ersetzen kann.

 

Ruinen findet man von kaltem Stein,

blickt heute man ins Herz mir tief hinein.

Gefühle, die einst blühten durch dein Licht,

sind tot geweint, vergessen aber nicht.

 

Geglaubt, geliebt, gehofft, gelebt für dich.

Verloren hab mit dir ich nun auch mich.

Wo du jetzt bist, will ich auch nicht mehr hin.

Einst war ich mal, was heut ich nicht mehr bin.

 

 

 

 

 

Abschiedsbrief

 

Ich werd’ dich jetzt verlassen.

Mein Koffer steht im Flur.

Will geh’n nun neue Straßen,

ohne deine Spur.

 

Gefühle sind gestorben,

die ich für dich empfand.

Mein Leben hast’ verdorben,

gezielt und mit Verstand.

 

Du hast dich oft vergessen,

im Wort und in der Tat,

hast Liebe nicht besessen,

die stets gefehlt mir hat.

 

Auch hast du mich betrogen,

mit nicht nur einer Frau,

hast oftmals mich belogen,

geglaubt du wärest schlau.

 

Nun ist’s soweit gekommen

- zuviel ist doch zuviel -

hab mir nun vorgenommen,

ein neues Lebensziel.

 

Die Welt steht mir jetzt offen,

ich hab nichts zu verlier’n.

Doch will für dich ich hoffen:

mög das auch dir passier’n.

 

 

 

 

Liebeskummer

 

Nun muss ich dich vergessen,

fällt’s mir auch noch so schwer.

Ich hab dein Herz besessen,

jetzt fühle ich mich leer.

 

Von Traurigkeit umgeben,

bleib ich allein zurück.

Du gingst in meinem Leben

mit mir ein langes Stück.

 

Enttäuscht sitz ich hier drinnen,

schau sehnend dir noch nach.

Ganz leise Tränen rinnen

und füllen einen Bach.

 

Du bist davongegangen,

hast dich erneut verliebt.

Ich spür mit wehem Bangen

wie sich die Welt verschiebt.

 

Die Tür hat sich geschlossen,

fast lautlos hinter dir,

und ich… ich spür verdrossen

die Einsamkeit in mir.

 

 

 

 

Verletztes Herz

 

Im Herzen keimt erneutes Leben,

nach nächtlich’ Trübsal müdem Hass.

Von zarter Lieb’ lässt sich’s umweben,

mit Fäden, wie zerbrechlich’ Glas.

 

Verblasst erscheinen schwere Stunden,

doch wuchert weiter dunkler Schein.

Noch schmerzen blutgeschlag’ne Wunden

verletzten Fleisches am Gebein.

 

Die leisen Seufzer matt verstummen

im Strom von Zeit, der weiterfließt

und münden schwach in heilend Summen,

das  über’s  kranke Herz sich gießt.

 

Mit Zögern wächst verbanntes Hoffen.

 - Erinnerung schweigt lang nicht still -

Vom Todesstachel tief getroffen

das wunde Herz genesen will.

 

Die Liebe baut an jungen Garben.

Vertrauen liegt auf dünnem Eis.

Verletztes Herz trägt sichtbar Narben,

benetzt von angstdurchtränktem Schweiß.

 

 

 

 

Seelenqualen

 

Oh Schmerzensring, du hältst mich stumm gefangen,

verblichen ist der Hoffnung heller Schein.

Noch keimet still der Seele heiß’ Verlangen,

doch nährt sie sich von Kummer nur allein.

 

Bedrückend schweigt der Zukunft blauer Himmel,

es lauscht das Ohr vergebens in die Still’,

wo düst’rer Wolken modrig grüner Schimmel,

den letzten Sonnenstrahl ersticken will.

 

Tief nagt der Qualen Dolch sich ins Gebein,

gibt lüstern frei des Fleisches leis’ Gewimmer.

Erschütternd bebt die Brust im Mondenschein,

wo grauer Schleier birgt den zarten Schimmer.

 

Traurig winken mir die sich verzehrend’ Sterne,

die müd’ und hoffnungslos erscheinen in der Nacht.

Geblieben ist Erinn’rung nur, in weiter Ferne,

die sich davonschleicht heimlich, still und sacht.

 

Verstummt ist längst des Herzens fröhlich’ Lachen,

der Sonnentage langer Docht verbrannt.

Doch werd’ nach dunkler Nacht ich hoffnungsvoll erwachen,

sind Angst und Schmerz der Seelenqual gebannt.

 

 

 

 

 

…morgens warst du fort

 

Letzten Sommer, hier am Strand,

ein Jahr ist’s nun schon her,

das Meer im abendlich’ Gewand

gefiel uns beiden sehr.

 

Dort hast du mich nur angeschaut

und sprachst zu mir kein Wort.

Der warme Sand auf unsrer Haut

zog mit den Wellen fort.

 

Heiß’ Begehren und Verlangen

umwarb uns beide sacht.

Zauber hielt uns zart umfangen

in dieser Sommernacht.

 

Du küsstest meine feuchten Lippen

voll süßer Leidenschaft

und über dunklen Felsenklippen

hat stumm der Mond gelacht.

 

Noch heute spüre ich das Beben,

es lässt mich nicht mehr los,

als du erfülltest lustvoll’ Streben

im aufgewühlten Schoß.

 

Nun kehr ich jeden Abend wieder

zurück an diesen Ort

und singe traurig meine Lieder -

denn morgens warst du fort.

 

 

 

 

 

Gebrochene Herzen

 

Kannst du mir jemals verzeihen,

dass ich das Herz dir einst brach?

Ich werde es immer bereuen

und schäme mich längst für die Schmach.

 

Du legtest doch voller Vertrauen

dein Glück in meine Hand:

„Du bist nicht wie andere Frauen,

die mir noch sonst sind bekannt“.

 

So waren damals die Worte,

die oft ich und gern hab gehört.

Ich war nicht von „billiger Sorte“,

die bewusst dein Leben zerstört.

 

Ich weiß nicht, wie’s plötzlich geschah.

Vielleicht war nicht alles mehr Gold.

Ich fühlte mich dir nicht mehr nah,

doch hatt’ ich das niemals gewollt.

 

Verbotene Früchte mich lockten.

Ich wurde von ihnen verführt

und meine Gefühle, sie bockten -

der Fehltritt war vorprogrammiert.

 

Es folgten Kummer und Schmerzen.

Verletzt bist du tief, bis ins Blut.

Gebrochen sind unsere Herzen.

Zum Kitten fehlt uns der Mut.

 

 

 

 

Aus und vorbei

 

Längst sind Gefühle erkaltet,

gelöscht das Feuer der Liebe,

der Bund, der geschlossen, veraltet,

vergraben die Wollust der Triebe.

 

Worte verklingen im Raum,

man lebt aneinander vorbei,

wann’s anfing, bemerkte man kaum

und nun scheint es einerlei.

 

Vergessen sind Tage voll Glück,

vorbei die Zeit bunter Träume.

Gleichgültigkeit steht im Blick,

leer erscheinen die Räume.

 

Gemeinsamkeit gibt es nicht mehr,

allein geht nun jeder voran.

Ein neuer Anfang fällt schwer,

man will auch nicht mehr, irgendwann.

 

Müde wird man vom Streiten,

tötet den Partner ein Stück,

blickt auf die alten Zeiten

mit brennenden Augen zurück.

 

 

 

 

 

Trauerfrack

 

Lässt du eine Liebe sterben,

weil der Sinn es so diktiert,

liegt die Seele bald in Scherben,

die sich haltlos selbst fixiert.

 

Auch dein Herz verhält sich schweigend,

kraftlos stockt sein Schrei im Leer.

Vor Erkenntnis dich verneigend,

trägst du an „betrogen“ schwer.

 

Blindheit ließ dich Liebe sehen,

wo im Grunde keine war.

Schien sie doch mit dir zu gehen

auch durch Täler offenbar.

 

Worte, die man vor Fassade,

dir als Wahrheit hat serviert,

wurden dir wie Heilpomade

um den Bart herum geschmiert.

 

Bitter ist dir das das Erwachen,

galleähnlich sein Geschmack.

Schmücktest du dich einst mit Lachen,

trägt nun Mimik Trauerfrack.

 

Dunkelheit ertränkt die Tage,

ohne Hoffnung Leben, Sein.

Tränenkrug beschwert die Waage,

Kenntnisreich bist, doch  allein.

 

 

 

 

 

Scherbenhaufen

 

Noch steh ich hier und warte auf ein Zeichen.

Ein einz‘ges Wort schon reichte aus von dir.

Es brächte neue Kraft zum Leben mir

und stellte für die Zukunft neue Weichen.

 

Wenn ich auch noch nicht weiß, wie es passierte,

weshalb das Gute, Schöne sich verbog,

warum das Schicksal mich um das betrog,

was in mir lebensfroh im Glück regierte.

 

Seh nun mein Dasein ausweglos verstreichen,

wo gestern mir noch alles sinnvoll schien.

Gemeinsam wollten wir durch Zeiten ziehn

und irgendwann das Irgendwo erreichen.

 

Wie eine schillernd bunte Seifenblase

flog unser Traum vom Glück mit uns dahin.

Wo soll ich suchen nach der Worte Sinn?

Zerbrechlich scheint auch er, wie eine Vase.

 

Ein Scherbenhaufen ist nur noch geblieben,

an scharfen Klippen unser Traum zerschellt.

Wenn Härte sich dem Herz entgegenstellt,

wird auch der Funke Hoffnung bald vertrieben.

 

Verzweiflung füllt mir nun die leeren Stunden,

in denen sich die bittre Wahrheit wiegt,

die mich erstarren lässt und kalt besiegt,

und vehement mein‘ Irrtum will bekunden.

 

Versprachst du einst, du würd‘st mich nicht verletzen,

hast du es zweifelsohne jetzt getan.

Nehm‘ unverbittert die Entscheidung an

voll stummen Tränen, die mein Seufzen netzen.

 

Scheinst du für mich auch gänzlich jetzt verloren,

sollst du doch wissen, dass mein Herz dich liebt.

Auch wenn das Deine keine Antwort gibt,

halt ich die Treue, die ich dir geschworen.

 

Es kann und wird für mich nichts Bess‘res kommen.

Du warst‘s und bist‘s und wirst es immer sein.

Der Schmerz drückt schwer auf mir wie Felsgestein,

hat mir die Luft zum Atmen fast genommen.

 

Was weiter wird mit mir kann ich nicht sagen.

Dich zu vergessen, sicher nicht gescheh‘n .

Werd eines Tages ich es ganz versteh’n?

Bis dahin werd ich bleiern daran tragen.

 

Noch steh ich wartend auf ein sich’res Zeichen.

Doch morgen ist’s vielleicht dafür zu spät.

Zu welchem Weg das Schicksal mir dann rät,

bin ich für dich dort nimmer zu erreichen.

 

 

 

 

Schlussakkord

 

Es ist vorbei! Ich hab genug gelitten

und deinen Worten viel zu lange schon vertraut!

Mir einerlei, kämst‘  nun mit Flehen, Bitten.

Hab um mein Herz  mir einen Schutz gebaut.

 

„Ich kann heut nicht! Doch ganz bestimmt dann morgen.“

Noch rauschen mir die Worte, die du sprachst im Ohr.

Ich ließ dir Zeit. Allein mit allen Sorgen,

komm‘ jetzt ich mir so töricht dabei vor.

 

Wie dumm von mir!  Du tat’st doch  Lügen weben,

in denen du dich oftmals selber hast verstrickt.

Verständnisvoll hab ich mich stets gegeben,

Enttäuschung nicht gezeigt, nur stumm genickt.

 

Gemeinsam wollten wir so vieles machen.

Doch wird‘s auch ohne dich in Zukunft weitergehn.

Ich schaff das schon. Es wäre ja zum Lachen,

ließ ich mich fallen jetzt im Nicht Verstehn.

 

Wie viele Tode bin ich doch gestorben,

von denen ich alleine  nur im Stillen weiß.

Auch mancher Mann hat mich so oft umworben,

doch keinem gab ich mich zu lieben Preiß.

 

Ich war dir treu! Mir ist’s nicht schwer gefallen.

Du warst es ganz allein, der mich besessen hat.

Jetzt sitz ich hier, die Wut lässt sich nun ballen,

genügend mir. Ich hab dich gründlich satt!

 

Wenn sich in mir Gedanken an dich regen,

jag  ich sie sicher nun in Zukunft in den Wind.

Der Schmerz in mir wird irgendwann sich legen

und Tränen fließen nicht, wo keine sind.

 

Wo Wille ist, da kann man Wege finden!

Sind voll Gefahren sie und oft nur schmal der Steg.

Es ist vorbei! Ich will mich nicht mehr binden.

Kein Platz für dich - Du stehst mir nur im Weg.

 

Hast es geschafft - zwar bitter das Erkennen.

Es war ein Spiel für dich, nur hat es mich verletzt.

Ich will jedoch es Neuerfahrung nennen.

Hab drunter nun den Schlussakkord gesetzt.

 

 



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