Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Jahreswechsel

 

Das Rad des Jahres zu Ende sich dreht.

Ein Jahr ist vergangen, vom Winde verweht.

Das Rad dreht sich tagaus und tagein.

Was wird es bringen, was für mich sein?

 

Es läuft immer vorwärts, niemals zurück.

Oft stellt sich die Frage: Ist das nun Glück?

Ganz leise vernehm’ ich die Stimme im Ohr:

„Was machtest du falsch, was nimmst du dir vor?“

 

Das alte Jahr, mal schlecht und mal gut,

es hat mich erfreut, mal fehlte der Mut.

Sorgen und Krankheiten hat es gebracht,

doch ab und zu mich auch glücklich gemacht.

 

Es liegt jetzt dahinten, es fehlen nur

ein paar Minuten, dann schlägt die Uhr.

Zwölf Glockenschläge tönen vom Kirchturm her,

sie läuten wie schon lange nicht mehr.

 

Feuerwerk jetzt vom Himmel fällt,

wurde entfacht fast überall auf der Welt.

Altes vertreiben, ihm geben den Rest,

Neues begrüßen, mit ihm feiern ein Fest.

 

Man prostet sich zu und wünscht sich Glück,

dass keinem passieren soll  Missgeschick.

Ich zieh mich zurück, heimlich und leise,

beginne das Jahr auf andere Weise.

 

Ich falte die Hände, werde ganz still

und frage den Vater was ER von mir will.

Ich danke IHM für Gesundheit und Brot,

dass meine Familie nicht leidet an Not.

 

Mein Leben leg’ ich  in SEINE Hand,

und all meine Lieben, die mir sind verwandt.

Um Segen bitt’ ich für jeden Tag,

dass Er mich immer behüten mag,

 

um Weisheit, Verstand, Entscheidungen zu fällen,

auch für die Armen, die leben an anderen Stellen,

für die Regierung, dass sie unser Land gut lenkt

und auch immer an Notleidende denkt,

 

dass ER immer da ist, mich immer liebt

und mir auch meine Schuld vergibt.

Ich spreche mein AMEN, hab frohen Mut,

ich weiß dass ER immer das Richtige tut.

 

Vertrauensvoll blick ich ins neue Jahr.

„Es wird so werden wie das alte schon war“,

denke ich jetzt, mit frohem Gesicht.

Was es wirklich bringt…

weiß ich nicht.

 

 

 

 

 

Rückblick

 

Bald haucht auch dieses alte Jahr

mit Seufzen leis’ sein Leben aus.

Vergangen ist was einmal war,

vereist dir Tropfen seines Taus.

 

Mit Hoffnung hat es einst benetzt

die ersten Tage seines Lebens.

Dann und wann hat sich’s verschätzt

und all sein Mühen war vergebens.

 

Viel Gutes hatte es im Sinn

am Anfang seiner Herrschaft.

Doch ab und an, so mittendrin,

nagte der Krebs an seiner Kraft.

 

Er hat es langsam aufgefressen,

fügte ihm Leid und Schmerzen zu

und seinen Glanz, den es besessen,

decken dunkle Flecken zu.

 

Traurig leckt es seine Wunden,

bäumt sich unter Wehen schwer,

qualvoll sind die letzten Stunden,

begraben wird’s im Zeitenmeer.

 

Doch vorher will es noch gebären

ein neues Jahr mit Hoffnung viel.

Die Geburt wird es verzehren,

der Tod hat mit ihm leichtes Spiel.

 

 

 

 

 

 

Wende

 

Das Jahr dreht letzte Runden

im großen Meer der Zeit.

Nur wenig sind’s an Stunden,

bis zur Vergangenheit.

 

Es hatte nichts versprochen,

gegeben hat’s uns viel

und bald wird abgebrochen

sein rhytmisch’ Wellenspiel.

 

Von hartem Kampf ermattet,

steigt es am Ufer aus.

Ein neues Jahr umschattet

sein Licht und löscht es aus.

 

Die große Weltenuhr

gab ihm auch seine Zeit.

Für sie war’s dennoch nur

Moment der Ewigkeit.

 

Sehr kurz ist auch das Leben,

fliegt rasend schnell davon.

Ihm einen Sinn zu geben,

erscheint des Wettlaufs Lohn.

 

Steh’n wir am Lebensende,

genauso wie ein Jahr,

liegt auch für uns die Wende

zum Greifen vor uns nah.

 

 

 

 

 

Jahresabschluss

 

Das Jahr, in seiner Weise,

erreicht hat’s fast sein Ziel,

beendet nun die Reise

im bunten Lebensspiel.

 

Im Auf und Ab gefangen

vom Wellensog der Zeit,

wird’s bald hineingelangen,

in die Vergangenheit.

 

Es hat uns viel gegeben,

an Sorgen und an Glück.

Erfüllt hat es sein Leben

und kommt nie mehr zurück.

 

Was hast’ in ihm gelesen?

Siehst du es dankbar an?

War’s für dich gut gewesen,

auch schmerzvoll dann und wann?

 

Vielleicht bist du zufrieden,

ganz in Bescheidenheit,

nahmst an, was dir zu bieten

es stets doch war bereit.

 

Nun liegt mit froh’ Erwachen

ein neues Jahr am Start.

Es will uns Hoffnung machen

auf gute Weiterfahrt.

 

Wenn wir auch noch nicht wissen,

was uns das Jahr beschert,

was wir erfahren müssen,

was dieses Jahr uns lehrt,

 

so möcht ich dennoch sagen

und das ist sicher wahr:

Gott wird uns liebend tragen,

auch durch das nächste Jahr.

 

 

 

 

 

 

Entfliehende Zeit

 

Hinfort ziehen Stunden mit sturmvollem Drängen.

Mir ist so, als ob es erst gestern noch war,

als Schneelast auf Zweigen von baumreichen Hängen

begrüßte ein neu’, viel versprechendes Jahr.

 

Die Tage des Frühlings vergingen im Fluge

und schnell fuhr der Sommer ins blühende Land.

Versengende Hitze entwich aus dem Zuge,

hat zahlreiche Halme der Wiesen verbrannt.

 

In rasender Eile durchfuhr er die Tage

und bald klopfte Herbst an das Jahreszeittor.

Mit tanzenden Blättern im Wind wog die Klage:

„Es naht schon der Winter“ im menschlichen Ohr.

 

Wenn düstere Nebel die Täler verdrießen,

das Leben in frostreichen Nächten erstarrt,

wird wieder ein Kreislauf des Jahres sich schließen.

Erinn’rung erwacht, die Vergang‘nes bewahrt.

 

Bald steht man erneut an der jährlichen Wende

und was man erlebte, liegt nun wieder brach.

Es beugen sich Häupter, auch falten sich Hände

und manch einer sinnt über vieles nun nach. 

 

Was hat das vergangene Jahr uns gegeben?

Das wartende Neue sich dunkel verhüllt.

Wird man auch die Zukunft in Freude erleben?

Mit Sorgen und Ängsten sind Herzen gefüllt.

 

Doch schreitet man weiter und hofft auf das Beste,

im Grunde genauso, wie Jahre zuvor

und blickt auf die übrig gebliebenen Reste

des eigenen Lebens, steht ahnend davor.

 

Was nützt uns das Bangen, die Angst und das Sorgen?

Wir liegen geborgen in göttlicher Hand

und schauen getrost auf das kommende Morgen,

das wieder erwacht und das Gestern verbannt.

 

Nun schwinden die letzten Minuten in Eile.

Das Jahr ist vergangen, sein Leben vorbei

und als es begonnen hat vor einer Weile,

lag, wie auch heute, die Zukunft noch frei.

 

Beginnt auch ein Leben, erblüht’s mit viel Ruhme,

im Eilzug zum sicheren Tode es fährt.

Im Herbst seiner Tage verwelkt’s wie die Blume.

Wie viel ist das Heute des Lebens dir wert?

 

 

 

 

Gedanken zum Jahresschluss

 

Ein Jahr in unsrem Leben

beendet seine Pflicht.

Was dieses uns gegeben,

das neue auch verspricht.

 

Es füllt uns unsre Tage

mit Mühen, Arbeit, Fleiß,

wo jede eig’ne Plage

nichts von der nächsten weiß.

 

Momente rasch entschwinden

im Zeitenwind hinfort.

Nichts lässt sich ewig binden,

steht still an einem Ort.

 

Vertrauen schenkt uns Hoffen.

Vielleicht wird neues gut.

Gott hält die Hände offen,

ihm zollen wir Tribut.

 

 

 

 

 

Erwartungen an das neue Jahr

 

 

Erwarte keine Wende
für dieses neue Jahr.
Denn altes ging zu Ende,
so wie’s von je her war,

und nichts geschah im neuen
was man sich vorgestellt.
Doch sollte man sich freuen,
wenn man "bewährt" erhält.

Kannst zwar im Stillen hoffen,
der Zukunft schlicht vertrau‘n,
wenn neue Tore offen,
sich bessre Wege bau’n.

Doch warte nicht und denke,
dass du nichts brauchst zu tun.
Sieh auf dein Ziel und lenke
die festen Schritte nun.


Fehlt dir jedoch der Glaube,
hältst du am Zweifel fest,
liegt sicher bald im Staube,
das was dich leben lässt.

 

 

 



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