Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Wind in der Hand

 

Was sind schöne Worte, geschrieben, gesprochen?

Sie sind nicht mehr wert als der Wind in der Hand.

Schon oft haben sie manches Herze gebrochen

und täuschten gezielt auch den klaren Verstand.

 

So süß klingen all diese Worte in Ohren.

Die Wahrheit hält bitt‘ren Geschmack meist bereit.

Denn Taten bekunden, dass  oft sie gegoren,

Nur merkt man dies‘ leider nicht gleich und zur Zeit.

 

Wie gern will die Süße der Worte man schmecken,

obwohl auch ihr Echo leis‘ flüstert: Betrug!

Sie sind es die Hoffnung und Liebe erwecken.

Von ihnen bekommt man doch niemals genug.

 

Den Wind in der Hand hält man feste umschlossen,

verbirgt ihn ganz ängstlich vor Strahlen des Lichts.

Doch will man ihn sehen, ist dieser zerflossen,

erkennt, in den Händen hielt fest man nur Nichts.

 

 

 

 

Morgenimpression

 

Vögel zwitschern in den Zweigen

in der Früh schon wie ein Chor,

wenn sich Träume rasch verneigen,

Abschied nehmend,  kommt’s mir vor.

 

Bunte Fäden, zart  versponnen

und zu feinem  Stoff verwebt,

der im ersten Licht der Sonnen,

federleicht  noch vor mir schwebt.

 

Such` den Traum an seinen Enden

festzuhalten mit Begehr.

Nichts bleibt mir in meinen Händen,

greif ins Leere, hinterher.

 

Schon verstummen Vogellieder,

hell und laut der Tag erwacht.

Doch bald weben Träume wieder

mir den bunten Stoff bei Nacht.

 

 

 

 

Vermessen oder bescheiden?

 

Ich träume manchmal heimlich leise

von einer andren Lebensweise.

Nicht, dass ich nicht zufrieden bin,

doch hab ich anderes im Sinn.

 

Möcht öfters ins Theater gehen,

auch  gern die ganze Welt ansehen,

durch Modeläden nicht zu rennen,

mir endlich mal was Schickes  gönnen,

 

mit Wellness  es mir gut geh’n  lassen

und  einmal richtig Geld verprassen,

als Promi einen Tag erleben,

mal in die weißen Wolken schweben,

 

vielleicht auch einen neuen Wagen,

ein Cabrio würd mir behagen,

den Restaurantbesuch begrüßen,

auch selbst nicht dauernd kochen müssen,

 

nicht Wäsche waschen, bügeln, putzen

den Dienst der anderen zu nutzen

und Sorgen einfach zu vergessen,

Sind meine Träume so vermessen?

 

Und eines, was  ich noch erwähne,

ist gutes Bleaching für die Zähne.

Denn viele würden mich beneiden.

Ach, ich bin ja so bescheiden.

 

 

 

 

Pollenschuld

 

Verknautscht, zerknittert wurd ich wach

mit Augen, die verquollen.

Der  Husten hielt mich nachts im Schach.

Ich wette,  durch die Pollen.

 

Den Garten hab ich attackiert

`s war gestern, in der Sonne,

gehackt, viel  Unkraut  reduziert

mit Mühe, Kraft  in Wonne.

 

Doch  plötzlich, auch ganz sonderbar,

da half kein Schimpfen, Mucken,

fing bald,  es war ja sonnenklar,

das „ Fell“  mir an zu jucken.

 

Die Dusche, die sehr angenehm,

hab ich verschwitzt genossen.

Zum Haare waschen zu bequem,

-war nicht dazu entschlossen.

 

Doch hätt ich solches nur getan!

Nachts nutzte mir kein Grollen.

Der Allergieschub, blanker Wahn.

und Schuld sind nur die Pollen.

 

 

 

 

 

Nur Mut

 

Wenn der Zweifel an dir nagt,

deine arme Seele plagt,

wenn du nur noch traurig bist,

weil du Ehrlichkeit vermisst,

 

wenn dein Herz verwundet schreit,

sich verkriecht in Einsamkeit,

weil, an das was du geglaubt,

dich ums Glücklich sein beraubt,

 

wenn  der Tag betrübt verklingt

und die Nacht dir Träume bringt,

die dich warnen immerzu

du mit Ängsten bist per Du

 

und du das in Händen hast,

um zu ändern, was nicht passt,

dann ergreif dazu den Mut.

So zu leben ist nicht gut!

 

 

 

 

Gebührendes

 

Worte, die rühren

Alleine mich küren

Die hinter Türen

Sinnlich verführen

Feuriges schüren

so zu verspüren,

Sinnesallüren

Um das zu vollführen

Mit liebenden Schwüren

Was ohne Gebühren

Uns beiden gebührt

 

 

 

 

Abendidylle  im Fischerdorf

 

Verspielte Lichter tanzen  in der Stille.

Das Meer verbreitet rauschend seinen Duft

Mit  Dämmerung senkt sich wie eine Hülle

aufs Fischerdorf  nun kühle Abendluft.

 

Verliebte Paare schlendern durch die Engen.

Sie träumen Hand in Hand vom Glück zu zweit,

wo hier und da erfüllt sich schon vermengen

die Alltagslasten mit Zufriedenheit.

 

Das Treiben, das sich Stund um Stunde mühte,

verläuft sich langsam, zieht sich sacht zurück

und von dem Tag , der morgens  früh erblühte

bleibt nur ein Rest, ein wenig nur, ein Stück.

 

Fast zwingt die Dunkelheit die müden Wellen

in ihren Mantel,  den sie mitgebracht

und auch die spiegelnd‘  lichtbewachten Stellen

versinken schon im weichen Schoß der Nacht.

 

Die Lichter tanzen weiter noch im Hafen

und winken fernen Schiffen hinterher.

Viel später, nachts, legt‘s  Fischerdorf sich schlafen

und wartet auf das Morgenlicht am Meer.


 

 

Deutschland, über alles…

 

Hallo Deutschland, über alles,

habt ihr noch ein wenig Geld,

das im Falle dieses Falles

ihr für uns bereit nun stellt?

 

Deine Spenden und Kredite,

die der Staat uns gerne gibt

sind für uns die halbe Miete.

Deshalb bist du so beliebt.

 

Lobenswert  sind deinen Taten.

Treibst dich selbst zum Abgrundrand.

Uns jedoch, soll es nicht schaden,

so wie neulich, Griechenland .

 

Wenn auch deine Bürger maulen,

weil  für sie nichts übrig bleibt,

lass die Tat dir nicht vergraulen,

die die Steuern höher treibt.

 

Öl, Benzin kann weiter steigen,

-für die Meisten Luxus pur-

Deine  Schuld, bleibst du im Schweigen,

Dummheit siegt! -  Ich mein ja nur.

 

Hallo Deutschland, schlaf doch weiter,

Träume werden selten wahr.

Überteu’rung klettert heiter

steil nach oben Jahr für Jahr.

 

Fühlst dich wohl in deinen Ketten?!

Immer enger schnürt man dich

Politik macht man in Betten

mit so manchem  Lanzenstich.

 

Staatsgehälter werden fetter,

Löhne nicht mal angepasst.

Doch wir fänden es viel netter,

würden die an uns verprasst.

 

Noch hast du genug zum Leben,

Brot und Wasser reichen aus.

Spendend darfst auch davon geben.

Unser Dank an dich - Applaus.

 

Liebes Deutschland, lass die Klage,

denn dein AUS, ist programmiert.

Bist du dann in unsrer Lage

ist`s was uns nicht interessiert.


 




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