Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Neuen Morgen

 

Ich weiß nicht, was mit mir passiert..

verwirrt bin ich nun sehr.

Das Schicksal spielt wohl ungeniert

mir einen Streich und schwer.

 

Das, was ich längst im Grabe wog,

steht plötzlich greifbar hier,

um dessen man mich stets betrog

und spiegelt sich in dir.

 

Ich spürte nichts mehr an Gefühl

und schwieg es einfach tot.

Mein Leben, routiniert und kühl,

verbarg das Morgenrot.

 

Doch stach mir nun ein Sonnenlicht

direkt ins leere Herz

und füllt es langsam von Gewicht

mit feinem Sehnsuchtsschmerz .

 

Noch unklar liegt der Weg vor mir,

nur möchte ich ihn gehn.

Will neuen Morgen und mit dir,

doch kann ich‘s nicht verstehn.

  

 

 

 

Verzeih..

 

Ich lieb‘ deinen Blick, auch dein Lächeln, dein‘ Mund

und schau dich gern an, immerzu, jede Stund‘.

Deine Lippen erscheinen mir zärtlich und weich.

Dich zu küssen ist sicher an „Lust auf mehr“ reich.

Dieses Blau deiner Augen ist  klar wie das Meer,

voll mit leuchtendem Scheinen,  wie Himmel umher.

Dein Gesicht, voller Liebe, kommt ehrlich mir vor…

Ach verzeih, dass ich’s schrieb - ich bin sicher ein Tor.

 

 

 

 

 

 

 

Blinde Schritte

 

Keine Schritte  möcht‘ ich gehen

ohne die, an deiner Hand.

Liegt mein Weg auch noch in Wehen,

hab ich doch das Ziel erkannt.

 

Will nicht mehr nach gestern fragen,

nicht mehr blicken auf die Zeit.

Selbst wenn Gondeln Trauer tragen,

sind zu fahren sie bereit.

 

Ohne dich, mein Zukunftshoffen,

ist das Leben traurig,  trist.

Seit ich dich, mein Glück, getroffen,

weiß ich erst was lieben ist.

 

Hiermit möchte ich dir danken,

dass mein Herz das deine stückt,

wo vom Einklang der Gedanken

werden Schranken fortgerückt.

 

Liegt im Schweigen auch noch ferne,

was uns Zukunft zeigen mag,

geh ich blind, jedoch sehr gerne

mit dir vorwärts, Tag für Tag.

 

 

 

Im Mondlicht

 

Wenn ich am Abend heimwärts gehe

und hoch zum Mond am Himmel sehe,

dann höre ich im silbern Licht,

wie er ganz leise zu mir spricht:

 

„Dein Liebster, der in weiter Ferne

nun auch hinaufsieht in die Sterne,

schickt seinen Liebesgruß mit mir,

den soll ich übergeben dir.

 

Ich weiß auch, dass dein Herz verzagt,

dass Liebe schmerzend an dir nagt,

dass er so weit von dir getrennt,

das gleiche Weh der Liebe kennt.“

 

Dann fühl ich, wie mit seinem Licht

er sanft berührt mein Angesicht

und mir erscheint es sonderbar,

als nähm ich dich im Licht gewahr.

 

Egal, mein Liebster, wo du bist,

mein Herz ist dort, wo deines ist,

und meine Liebe gilt nur dir,

bist du auch ferne und ich hier.

  

  

 

  

 

Hand in Hand

 

Möcht‘ nicht fragen: Wo führen

diese Wege uns hin?

Werden öffnen sich Türen,

bringt die Zukunft Gewinn?

Sieh nur her, mein Verlangen,

wie es aussieht in mir.

In der Liebe gefangen,

will ich gehen mit dir.

 

Scheinen Wege oft grade

und mit Lichter gefüllt,

schreiten wir auf dem Pfade,

der in Nebel gehüllt.

Hand in Hand durch das Leben,

doch ganz sicher im Schritt.

Unsrer Liebe Bestreben

zieht in Einigkeit mit.

 

Mit dem Eins in Gedanken

das begleitend uns führt,

werden Hürden und Schranken

nicht als solche verspürt.

Schenke all mein Vertrauen

und mein Herz dir allein.

Wenn auf Liebe wir bauen,

wird das Ziel nahe sein.

 

Ganz egal, was verborgen

heut im Dunkeln noch liegt,

denke nicht an das Morgen,

da die Zeit für uns siegt.

Mag Gefahr ich nicht sehen,

liegt auf Wegen viel Stein‘,

will mit dir nur ich gehen.

Wo du bist will ich sein.

 

 

 

 

 

Sehnen

 

Gedanken beschweren die Stunden

im Sehnen mit Hoffen vereint.

Sie suchen, den Ort zu erkunden,

wo hell deine Nähe mir scheint.

 

Wie gern möcht ich mit ihnen gehen,

bezwingen die Grenzen und Zeit,

die vor mir wie Hürden entstehen.

Du bist mir so nah und doch weit.

 

Noch riech ich den Duft deiner Poren,

ein Flair, der mich zögernd verlässt.

Ich hab mich im Sehnen verloren,

und halt an der Hoffnung mich fest.

 

Und wenn sich das Morgenrot kündet,

die Nacht in der Dämm’rung ertrinkt,

der Tag voll Verheißung sich gründet,

weiß ich, dass mein Sehnen versinkt.

  

 

 

 

Infernogleich

 

Berauscht von deiner Stimme Klingen,

mit der du mich gefangen hast,

will vieles mir nicht mehr gelingen

an Arbeit, die mein‘ Tag umfasst.

 

Ich suche zwischen all den Stunden

dein Wort, das noch im Ohr mir schallt,

das mich so zärtlich hat gebunden

und letztlich doch im Raum verhallt.

 

Dein Blick berührte meine Seele

aus Augen, die in Flammen steh’n.

Ich spür, wie ich mir heimlich stehle,

die Sehnsucht nach dem Vorwärtsgeh’n.

 

Auch fühl‘ ich diesen sanften Schauer,

der wohlig mir mein Herz begießt.

Bald droht zu bersten jene Mauer,

die es noch schützend fest umschließt.

 

Bemerkst auch du ein lodernd‘ Brennen,

infernogleich es um sich frisst,

das bald erschreckend lässt erkennen,

was man im Grunde doch vermisst.

 

Obgleich ich scheine zu verglühen,

weil zwischen uns die Welt sich teilt,

will endlos ich mich darum mühen,

dass mich die Feuersbrunst ereilt.

 

 

 

 

Bitte

 

Ich lege mich in deine starken Hände,

die offen stehen und mich suchen sacht,

die liebend tragen wollen mich bis an das Ende

und mir begegnen voller Zärtlichkeit bei Nacht.

 

Auch schenk ich dir mein innigstes Verlangen,

das mich erfüllt auf unbekannte Art.

Wohl  hat die Zeit voll Glücks für mich nun angefangen,

beschenkt in Liebe mich durch deine Gegenwart.

 

Bisher war ich von Ängsten noch gehalten,

misstraute den Verheißungen so oft.

Gefühle, die im Eise schwimmen und erkalten,

erstarren irgendwann und bleiben unerhofft.

 

Ich möchte dich an meiner Seite spüren,

dass du mich hältst, wenn Kummer an mir nagt,

und dass du mich zurück ins Licht sollst führen,

wenn meine Seele in der Dunkelheit verzagt.

 

In Offenheit sollst du mich stets begleiten,

nichts fallen lassen und nichts überziehn.

Und sollten wir uns irgendwann mal streiten,

erhoffe ich, dass wir der Bitterkeit enfliehn.

 

Vertrauensvoll will deine Hand ich fassen,

in die du deine ganze Liebe hauchst.

Ich werde dir mein offnes Herz nun überlassen

und dich drum bitten, dass du niemals es missbrauchst.

 

 

 

 

 

  



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