Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Carpe Diem

 

Wo soll ich ihn finden

in doppeltem Sinn?

Die Wege ergründen -

wo führten sie hin?

Das Gestern voll Wehen

ins Heut noch sich drängt.

Kann Glück nicht ersehen,

dass einst mich beschenkt‘.

 

Der Tag geht zu Ende,

so wie er begann

und bringt keine Wende

im trostlosen Bann.

Möcht „Carpe diem“, gerne !

Wie soll es geschehn?

Es liegt in der Ferne,

doch hin möcht ich gehn.

 

Die Tage zu pflücken

trotz all ihrer Last

kann manchmal erdrücken,

wenn Chance man verpasst.

Obgleich auch mit Hoffen

auf Zukunft man schaut,

bleibt Richtung nicht offen..

"Wir"= "Eins" und vertraut!

 

 

 

 

 

 

Nicht umsonst

 

Noch trag ich unser Bild in meinem Herzen,

auch sind die bunten Farben nicht verblasst.

Obgleich das Leben nach ihm greift in Schmerzen,

hab ich’s mit meiner Liebe fest umfasst.

 

Vielleicht wird‘s mit der Zeit ein wenig leiden,

da manchmal auch die Traurigkeit dran nagt.

Sein Rahmen ist, Erinn‘rung von uns beiden

an jedes Wort, das einst wir uns gesagt.

 

Die Liebe ist das Band, das uns verbindet

und Hoffnung ist stabil darin verwebt.

Das höchste Glück, das man auf Erden findet,

ist, dass im Herzen man zusammen lebt.

 

Dort wo zwei Herzen zueinander streben,

obgleich Verstand es beiden untersagt,

sind auch von manchen Tränen sie umgeben,

ist’s nur ein Schritt zum Glück hin, den man wagt.

 

Kann Zeit und Raum auch beide nicht erfassen,

stehn doch Gefühle für „im Miteinander“ ein.

Den andern lieben, selbst sich lieben lassen,

wird niemals auch umsonst gewesen sein.

 

 

Wie Staub

 

Voll Zweifel verharrst du im Warten.

Die Zeit reift, am Herbst kannst’s ersehn.

Das Leben mischt neu unsre Karten,

lässt Spuren des Schicksals verwehn.

 

Zwei Seelen, bedrängt von Verlangen.

Aus Furcht wichen wir dem Begehr.’

In Sehnsuchtsgedanken verfangen,

fliegt lockend das Glück um uns her.

 

Bedrängt nun von bangendem Hoffen,

steh ich, mich zu geben bereit.

Noch halt’ ich das Tor für dich offen.

Bedenke, denn schnell rinnt die Zeit.

 

In angstvollem Zögern verbleibend,

verwelkt bald die Liebe wie Laub.

Auf Wogen der Zeit vorwärts treibend,

zerfällt sie am Ende zu Staub.


 

 

 

19. Februar

 

An diesem Tag, vor einem Jahr,

wollt ich die Richtung ändern.

Doch kam es anders - offenbar

sollt ich mit Tränen kentern.

 

Verstand ich nicht des Schicksals Ruf?

Tat fest der Liebe glauben.

Doch dieser Tag Verzweiflung schuf,

vermocht mich zu berauben.

 

Er nahm mir alles, selbst mein Ich,

ließ kraftlos, tief mich sinken

und Hoffnung fast in mir verblich.

Fühlt mich im Nichts ertrinken.

 

Ein Jahr ist um voll Kummer, Gram.

Erinn‘rung lebt mit Schmerzen.

Denn ewig frag ich, wie es kam..

und Sehnsucht schreit im Herzen.

 

War er nur Trug, der helle Schein?

Er hat mich ganz besessen.

Doch wird es niemals anders sein:

kann nichts von ihm vergessen.

 

Noch immer sitz auf Grund ich hier.

Erdrückend spür ich Leere.

Was er erfüllte einst in mir

ist das, was ich begehre.

 

 

 

 

 

 

Limerickgedicht

 

Der Undichter wollt mich erwischen
per Anruf Erinn`rung erfrischen.
Doch war`s paradox.
Es sprach nur die Box.
Der Nachrichtendienst hing dazwischen.

Heut tat er mich endlich erreichen.
Die Box auf dem Handy musst weichen.
Wir haben erzählt,
die Freundschaft gestählt.
Der Tag trägt ein positiv' Zeichen.

Nun warten wir beide auf Tage,
demnächst, irgendwann, keine Frage.
Er wird mich besuchen
und Cappu verbuchen.
Die Kosten ich gern dafür trage.

Bestimmt hört man uns musizieren,
Klavier mit Gesang duellieren.
Bin sicher ganz Ohr,
spielt er mir was vor,
zupft Saiten von fünf oder vieren.

Wie rasch wird die Zeit dann vergehen,
weil wir uns so prächtig verstehen.
Zum Abschied kein Kuss.
Umarmung, ein Muss!
Viel Freud wenn wir beide uns sehen.

Zum Schluss will ich etwas noch sagen.
bevor euch die Neugier tut plagen.
Die Lieb' wie Geschwister!
Nur Freund ist Herr Bister,
mein bester seit Mengen von Tagen.

Jetzt muss ich die Freizeit mir stutzen
und heute hier gründlich mal putzen.
Der Staub sowie Dreck
soll weg aus dem Eck.
Werd Lappen und Schrubber benutzen.

 

 

Nichts

 

Bin müde von der Reise

und auch des Mühens leid.

Erkennen prägt  mich leise.

Zu eng geschnürt mein Kleid.

 

Zu wenig soll genügen

und das schon  manches Jahr.

Ich will mich nicht mehr fügen

im Sinn „unwandelbar“.

 

Was kann mich noch erfreuen?

Nichts, das mir übrig blieb.

Viel Wind tat Sand verstreuen,

der mir in Augen trieb.

 

Ich hab gekämpft, verloren.

Steh nun verzweifelt still,

denn was ich einst geschworen,

ist nicht mehr, was ich will.

 

Mit mir nur sein, alleine,

ganz ohne Muss und Soll.

Vom Laufen über Steine

ist’s Maß längst übervoll.

 

Wohin soll ich mich wenden?

Rings um mich, tiefe Schlucht.

Gefühle, wenn sie enden,

sind abgehakt, verbucht.

 

Könnt ich nur lauthals schreien:

Es reicht! Schluss! Aus! Genug!

Werd ich mir einst verzeihen,

mein Leben in Betrug?

 

Mir schnürt es zu die Kehle.

Erstick ich nun am  Schrei?

Im Nichts ich fort mich quäle.

Wann ist das Nichts vorbei?

 

 



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