Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Mein Hund Dino

 


 

Die Liebenden

 

Die Nacht senkt schweigend ihre Flügel,

ermüdet bleicht der Mond schon aus

und über rotgefärbte Hügel

zieh‘n Träume in den Tag hinaus.

 

Noch halten sie sich eng, geborgen.

Erinn’rung den Moment besticht.

Sie mündet in den frischen Morgen,

verblasst im kühlen Dämmerlicht.

 

Da bläht mit neuem Liebessehnen

der Duft der Leidenschaft sich auf.

Das Blut rauscht pochend in den Venen,

erhitzt sich langsam im Verlauf.

 

Wie süßer Honig schmeckt Begehren,

drängt flehend um der Wollust Eid,

will die erwachten Sinne nähren

im Augenblick der Sinnlichkeit.

 

Dem Raum entweicht die nächtlich‘ Stille,

wo knisternd sich die Luft bewegt.

Ein feuchter Atem füllt die Hülle,

die um entblößte Haut sich legt.

 

Von Ferne winken gold‘ne Lichter

und drängen in den Tag hinein.

Beseeltes Glück deckt zwei Gesichter,

als spiegelte sich Sonnenschein.

 

 

 

 

 

Himmelsröte

 

Blumenwiesen grüßen zart den Morgen.

Eben flog die Dämmerung herein

Ruhgefüllte Stunden ohne Sorgen

Neigen nun ihr Haupt in müdem Schein

 

Deine Hände tasten auf dem Seiden‘

Eilig und im Schlaf nach meiner Brust

Süße Düfte schwängern von uns beiden

Chloroform betäubte nächtlich‘ Lust.

 

Hundebellen klingt in weiter Ferne

Nackt, erwachend räkelst du dich sacht

Einsam blinken noch die letzten Sterne

Rot der Himmel, zeugt von letzter Nacht

 

Schweigend liegst du dort auf weichem Kissen

Liebevoll dein Blick den meinen fängt

Wieder mal, berauscht von heißen Küssen,

Sich mein Körper an den deinen drängt

 

Wie der Himmel röten sich die Wangen

Sanft und zart ist deiner Lenden Stoß

Kochend rauscht das Blut in Lust, Verlangen,

Bis Erfüllung ruht in meinem Schoß

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hingegeben

 

Heißer Atem streift die Wangen,

als dein Mund den meinen sucht

und ein schleichendes Verlangen

lähmt die Absicht meiner Flucht.

 

Langsam öffnen sich die Lippen,

von uns beiden, im Gescheh’n.

Brüchige Verstandesklippen

kann man bröckelnd fallen seh’n.

 

Zitternd lass ich es gewähren.

Fester Wille rasch entflieht.

Möchte mein Begehren nähren,

hoffend,dass noch mehr geschieht.

 

Zärtlich hältst du mich umschlungen.

Sich’re Hände gleiten sacht,

sind erforschend vorgedrungen

bis zum Tau geheimer Macht.

 

Drängend spür ich deine Stärke,

die genussvoll an mir reibt

und geschickter Finger Werke

mich in Wollust vorwärts treibt.

 

Flehend lockt des Leibes Beben,

lädt dich willig zu sich ein.

Rhythmisch zuckend hingegeben,

hab ich mich im Mondenschein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schattenspiele

 

In tiefer Dämmerung geborgen

tanzen Schleier an der Wand.

Weit entfernt liegt noch der Morgen,

schlafend in des Tages Hand.

 

Neben mir, auf Seidendecken,

wälzt dein Körper sich in Glut,

der leidenschaftlich möcht erwecken,

was noch schlummernd in mir ruht.

 

Willig spür ich deine Stärke,

rascher Atem netzt den Raum.

Unter kosend Hände Werke

formt sich dürrer Ast zum Baum.

 

Zärtlich küsst du meine Wangen,

dein Geruch mich sanft betört

und das schürende Verlangen

uns zu vollem Takt beschwört.

 

Mitten in der Wonne Fülle

bin ich bebend aufgewacht.

Unerträglich kühle Stille

nun mir krass entgegenlacht.

 

Fahl erscheint das Licht im Raume,

das der Mond durchs Fenster haucht.

Mir geblieben ist vom Traume

nur dein Schatten, der verraucht.

  

  

 

 

 

 

Zum Lied der Lerche

 

Wenn dämmernd, sich die kalten Nebel ballen,
verhüllen silbrig‘ Licht des Mondes sacht,
erreicht das Tor des Himmels heilger Hallen,
geheimnisvolle, müd‘ geword‘ne Nacht.

Bald räkeln sich erwachend Menschenglieder
in Betten voller Gier und Heimlichkeit,
da unter Daunendecken, fast schon bieder,
sich wallend Blut erhitzt, zu mehr bereit.

Beim Tanz der wachen Träume miteinander,
naht spielend sich des Morgens graue Flut.
Gefüllt von Rosenduft und Oleander,
weckt neuer Tag Geschehen, das noch ruht.

Mit Luft, die stickig noch, von Nacht gegründet,
vermischt sich flachen Atmens leiser Zug,
wo voll Begehren zueinander findet
im Eins der Körper zweier Seelen Flug,

um dann im Rhythmus gleich und aufwärts schwingend,
zu stürmen auf das Ziel der puren Lust,
wobei im Apfelbaum, vorm Fenster klingend,
der Lerche Lied ertönt aus voller Brust.

 

(Band XI Bibliothek deutschsprachiger Gedichte)

 

 

 

 

 

Heimliche Würze

 

Der Tag bricht an, die letzten Träume fliehen.

Vorbei die Nacht, in der wir uns geliebt.

Laternenlichter schon mit Nebel ziehen

und Dämm’rung sich am Horizont verschiebt.

 

Entspannung ruht auf deinen weichen Zügen.

Ein Hahnenschrei den Abschied mir verrät.

Wie könnten diese Stunden mir genügen,

wo dein Geruch Verlangen in mir sät?

 

Jetzt schläfst du tief, dein Atem will verharren.

Ein Lächeln huscht nun über deinen Mund.

Den Baum vorm Fenster hört man leise knarren,

in dem der Wind sich fängt in früher Stund.

 

Noch liegst du nackt in buntgefärbter Seide.

Im Schlummer deine Hand nach meiner greift.

Vollkommen ist dein Körper - Augenweide,

voll Kraft und Leidenschaft, zum Mann gereift.

 

Es tut mir weh, werd dich nun wecken müssen,

denn du musst gehn, bevor man uns entdeckt.

Lass mich noch einmal deine Lippen küssen,

auf denen man die Spur der Nacht noch schmeckt.

 

Du drehst dich um, willst dich nicht von mir wenden.

Erneut umwirbst du mich mit Zärtlichkeit.

Ich spür das sachte Drängen deiner Lenden

und willig geb ich mich dazu bereit.

 

Wie schwindet Zeit der Heimlichkeit in Kürze,

die sich verschenkt mit honigsüßer List.

Sie gibt dem Leben oft ein wenig Würze,

wenn fade sein Geschmack geworden ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war im Sommer…

 

Es war im Sommer und viel Hitze mich bedrängte,

denn perlengleich der Schweiß von meiner Stirne rann,

als ich am Nachmittag mich in die Bluse zwängte

und einen kurzen Wickelrock dazu ersann.

 

Die Julisonne trieb hinaus mich in die Frische

zum kühlen Wald, der sich in meiner Nähe fand.

Die Bienen summten um den reich gedeckten Tische.

In vollen Kelchen Blütenstaub und Nektar stand.

 

Ich ging beschwingten Schrittes durch die schmalen Engen,

wo links und rechts Gestrüpp die Pfade stark begrenzt.

Die warme Luft lag schwer und stickig auf den Hängen

des kahlen Hügels, der in greller Sonne glänzt.

 

Als sich am Waldesrand die kleinen Lichtung zeigte

im Wiesengrün, das bis ins tiefe Tal sich streckt,

dort sah ich ihn, der sich nur leicht vor mir verneigte,

im Grase sitzen, wo der Schatten es bedeckt.

 

Ich machte Halt, erblickte seine dunklen Augen.

Sie lächelten geheimnisvoll und sanft mich an.

Mir schien, als würden seine Blicke an mir saugen,

umfingen mich mit einem zauberhaften Bann.

 

War es der Sommer, der mich vollends hier betörte?

Ich schritt durchs hohe Gras jetzt barfuß auf ihn zu.

Nur leise Vogelstimmen, die vom Baum man hörte,

durchflogen strahlengleich den Wald in seiner Ruh.

 

Er griff sogleich ganz sacht nach meinen beiden Händen

und zog mich leicht zu sich hinunter auf den Schoß.

Gleich spürt ich Schauer der Begierde in den Lenden,

die Leidenschaft im Kuss, der meine Lippen schloss.

 

Ich lies mich willenlos in seine Arme sinken,

von männlich herbem Duft berauschen meinen Sinn

und küsste ihn, als schien ich darin zu ertrinken,

vergaß die Zeit, den Ort um mich und gab mich hin.

 

Genoss die Wärme seiner Hand auf meinen Brüsten,

die augenblicklich meinen Blusenstoff durchdrang.

Es war, als wenn die Knöpfe vom Geschehen wüssten.

Als er sie öffnete, ´s ihm spielerisch gelang.

 

Bald fühlt‘ ich mich von seinen Lippen eingefangen,

die gleitend nun erforschten meine feuchte Haut.

Sie schürten immer mehr mein drängendes Verlangen,

das machtlos ich dem Unbekannten anvertraut‘.

 

Der kurze Rock um meine Beine wollte weichen,

sodass sein Blick auf meine nackten Schenkel fiel,

wo gleich darauf gezielt er suchte zu erreichen,

mein explodieren durch sein zartes Liebesspiel.

 

Mit raschem Atmen unsre Körper sich bewegten

in heißer Sonne, die als Augenzeuge schien.

Als wir dann bebend bald ins weiche Gras uns legten,

konnt‘ keiner von uns beiden mehr vorm andern fliehn.

 

Er führte mich durchs Land der Sinne im Verzücken,

wo Leidenschaft den Körper deckt wie Morgentau,

vermochte mich zum ersten Male zu entrücken,

dass ich mich fühlte und erlebte nun als Frau.

 

Die Zeit stand plötzlich still und hielt die Stundenwaage

und immer wieder zog der Rausch uns mit sich fort.

Kein einzig Wort war’n wir zu sprechen in der Lage.

Es war im Sommer, an einem Tag, an jenem Ort.

 

Nie wieder bin dem Fremden ich danach begegnet.

Den Nachmittag mit ihm jedoch ich nicht vergaß.

Und winkt der Sommer eines Jahres mal verregnet,

denk ich daran zurück und wie er mich besaß.

  

 

  

  

Begierde

 

Wenn im Schweigen Blicke sprechen,

lodernd’ Feuer leicht entfacht

und runder Knospen zartes Stechen,

sich härtend unterm Stoff erwacht,

 

wenn der Sehnsucht still’ Begehren

auf fruchtbar wartend’ Boden fällt

und sich hoffnungslos Verwehren

heißer Glut entgegenstellt,

 

wenn weicher Lippen warmer Kuss,

gierig forschend Haut bedeckt

und jede Faser, voll Genuss,

sich willig ihm entgegenstreckt,

 

wenn schimmernd feucht versteckte Scham,

sich hinzugeben ist geneigt,

sich lüstern öffnet glänzend’ Stamm,

der aufgerichtet, prall sich zeigt,

 

wenn wachsend fordernd’ Leidenschaft

erwartend zur Erfüllung fließt

und reifer Früchte süßer Saft,

sich im Rausch der Lust ergießt,

 

wenn begierig, Flügel schwingend,

sich Leib und Leib entgegendrängt

und rhythmisch, ineinander dringend,

zitternd’ Beben ihn umfängt,

 

wenn im Gleichtakt Sinnlichkeit

sich mit Harmonie vereint

und der Wollust Sterblichkeit

in weite Fern’ zu fliehen scheint,

 

und im Höhepunkt erreichend,

wenn erlösend’ Schrei vibriert,

wird der Begierde drangvoll schleichend’

keimend’ Lust zum Wahn geführt.

 

 

 

 

  

 

Lass mich…

 

Lass mich deine Augen schauen.

Zärtlich wird dein warmer Blick.

Voller Ängste, auch Vertrauen,

spiegeln meinen sie zurück.

 

Lass mich deinen Nacken küssen,

bis ein Schauer dich bedeckt,

um zu schenken, ohne Müssen,

was in mir ein Sehnen weckt.

 

Lass mich dein Begehren netzen

- weicher Lippen, Zungenspiel –

die dich taumelnd bald versetzen

in den vollen Rausch zum  Ziel.

 

Lass mich dein Erzittern spüren,

das mit meinem sich vermischt

und uns zum Moment verführen,

wo sich Gegenwart verwischt.

 

Lass mich deinen Durst doch stillen

mit des Blütenkelches Saft

und mir gänzlich zu erfüllen

mein Erflehen deiner Kraft.

 

Lass uns das Verlangen nähren,

deine Stärke, meine Lust.

In Vollendung  ewig währen

Augenblicke, ganz bewusst.

 

 

 

  

  

 

Wollust

 

Nackte Schenkel laden offen,

Feuchtigkeit benetzt den Spalt.

Heiß rauscht Blut voll Gier und Hoffen,

das durch ihren Körper wallt.

 

Zittern, Keuchen, Gurren, Stöhnen,

leise Töne werden laut.

Gerne lässt sie sich verwöhnen

seine Hände, ihr vertraut.

 

Komm, lass deine Zunge schnellen

über Knospen, hart und steif.

Spürst auch du die lüstern’ Wellen?

Nimm sie bald, die Zeit ist reif!

 

Saug das Nass aus ihrem Becher,

dass ihr Leib im Zitternd bebt.

Dringe ein in die Gemächer,

Wollust nach Erfüllung strebt.

 

Treib die Härte deines Stammes

in die Tiefe ihrer Schlucht,

die mit Macht wie trocknen Schwammes

deinen Saft für sich verbucht..

  

 

 

  

  

Wahnsinn

 

Wenn dich‘s am Morgen prickelnd packt,
liegst noch in Federn und fast nackt,
wenn fantasievoll dich erregt,
was könnte sein, und sich bewegt
das Ich, das eigensinnig stur,
als prachtvoll starkes Stück Natur,
bald ruh‘los zur Erfüllung strebt,
bis lustvoll Lendeninnern bebt,
weil Zungenspiel im Vorhinein
ohn‘ Regeln über nacktem Bein
bewusst  und zielend sich fixiert
weil Wollust förmlich explodiert,
dann ist im Grunde das erreicht,
was sicherlich dem Wahnsinn gleicht.

 

 

 



Vergessen

In stillen Stunden, die wir heimlich stehlen,
vergessen wir und gern ein Stückchen Zeit.
Wie guter Sekt, der prickelt in den Kehlen,
fließt heiß das Blut in uns, zu viel‘ bereit.

Ganz zärtlich hältst du mein Gesicht in Händen.
Dein Blick verrät mir, was dein Herz entfacht.
Die Uhr steht still, als wollt sie nicht beenden
den Augenblick , den  Zauber dieser Nacht.

Ich spüre deinen Atmen mich berühren.
Ein warmer Hauch, nur sacht auf meiner Haut.
Von deinen Lippen lasse ich mich führen
in eine Welt, die man nur liebend schaut.

Mit Zärtlichkeit gesegnet, deine Hände.
Erkundend wandern sie zu meinem Schoß
und mein Erzittern spürt nicht kalte Wände,
erwartungsvoll,  bereit, bedingungslos.

Schon bald erfüllst du jenes stumme Bitten

und eng umschlungen tanzen wir den Blues.
Die Zeit ist reif und weiter fortgeschritten,

vereint uns sanft im Sehnen nach Genuss.

Und als sich meine Lippen deinen beugen
erfasst ein Strom uns beide, trägt uns fort.
Die Nacht ist dunkel, selbst die Lichter schweigen.
Nur Du und Ich - vergessen scheint der Ort.


 

Begehren

 

Morgenlicht der Dämmerung tänzelt um mich her.

Träumereien dieser Nacht fliehen süß und schwer.

Noch in deinen Armen liegend lasse ich mich gehn.

Gern erhör ich Deiner Hände zartes, stummes Flehn.

 

Liebevolle Blicke streicheln mich verlangend bald

und ich spüre voll Begehren Blut, das kochend wallt,

Küsse, die mich heiß bedecken, forschend auf der Haut,

die mir alle Sinne wecken und mir so vertraut.

 

Worte voller Zärtlichkeit erreichen rasch ihr Ziel,

dirigieren meinen Takt zu deinem Fingerspiel,

dringen ein in die Gemächer, Tore öffnen sich

wie von selber, ladend, bittend, flehen nun um dich.

 

Schnelles  Atmen bricht die Stille, die von Nacht gebraut,

silbern glänzen feuchte Perlen auf der nackten Haut

und auf Wellen von Gefühlen reiten höher wir

hin in eine andre Welt, vergessend Jetzt und Hier.

 

Keuchend, stöhnend, eng umschlungen, ineinander, tief,

folgen bebend wir dem Rhythmus, der uns beide rief

und im Eins von Geist und Körper formt sich bald das Bild,

das die Sehnsucht des Begehrens  in uns beiden stillt.

 


 


Verführung

 

 

Ich  steh vor dir, die  Augen feurig funkeln.

Ein Lächeln überzieht nun dein Gesicht.

Du schaust mich an, die Kerze brennt im Dunkeln

und spendet ein geheimnisvolles Licht.

 

In Highheels  drehe ich mich nun  im Kreise

auf Beinen, die heut halterlos verhüllt.

Du liebst den Anblick dieser Art und Weise,

die zarten Spitzen auf der Haut , dies‘ Bild.

 

Gespannt  sitzt du in deinem  Schreibtischsessel.

Du ahnst vielleicht was ich jetzt von dir will

und in dir brodelts, wie in einem Kessel,

doch sitzt du da erwartungsvoll und still.

 

Ganz langsam komm ich auf dich zu geschritten,

Triumph in Augen, denn ich weiß, dass du es liebst.

Ich brauche dich nicht erst darum zu bitten,

bin sicher, dass dein Alles du mir gibst.

 

Nun greife ich behutsam deine Hände

und küsse dich ganz zärtlich auf den Mund.

Die tiefen Blicke unsrer Augen sprechen Bände.

Begehren macht sich breit  in dieser Stund.

 

Die Spitzen meiner Brüste härtend reifen,

verraten mein Verlangen und die Lust.

Ganz leicht sie über deine Haut nun streifen

und Gänsehaut bedeckt bald deine Brust.

 

Ich spreize meine zart verhüllten Beine

und setze mich nun sacht auf deinen Schoß.

Mein Slip verrutscht ganz leicht, wie von alleine.

Bereit bist du schon längst zu sanftem Stoß.

 

Den Venushügel  spürst du fester reibend

an deinem Körper, der wie ausgehungert scheint.

Mein Takt bestimmend, du in mir verbleibend,

erreichen wir schon bald was uns vereint,

 

denn rhythmisch fangen wir nun an zu tanzen

als sich mein Inn‘res plötzlich aufzulösen sucht

und wir verschmelzen ineinander zu dem Ganzen,

das immer wieder neu sich für uns bucht.


 

 

 

 

 Morgengedanken

 

 

Seh dich vor mir - doch geschlossen meine Lider.

Deine Blicke sprechen Bände, fesseln zart.

Kann dich fühlen, schmecken, atmen- immer wieder

packt erwachendes Verlangen mich und hart.

 

Fühle in mir wie sich Venen blähen, füllen,

spür das Rauschen meines Blutes, wie es kocht,

und ich sauge deinen Duft tief ein im Stillen,

höre wie mein Herz beglückt und  lauter pocht.

 

Meine Hände wandern zärtlich zu den Stellen,

die noch gestern du mit deinen hast berührt,

die mir sanden viele große, kleine Wellen,

mich geschickt durch Lust und Leidenschaft geführt.

 

Schneller Atem  hebt und senkt die prallen Brüste

auf denen harte Knospen thronend  stehn

und mich ziehen, zerren, treiben meine Lüste.

Lasse gerne mich verführen und mich gehn.

 

Immer schneller werdend meine Hände reiben.

Finger fordern zitternd nun von mir Tribut

und ich spüre mich verzückend höher treiben

ungehemmt zu stillen meiner Lüste  Glut .

 

Seh dich vor mir, doch geöffnet meine Lider.

Deine Blicke sprechen Bände wie dein Kuss.

Und du flüsterst heißer mir ins Ohr und wieder:

„Dich zu lieben, so zu sehen, ist Genuss“.

 

 

 

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