Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Nirgendwo

 

Ob "light", auch "solitario" -

"ad astra" zeigt sich nirgendwo.

Er , den einst ich hab gekannt,

hat als vermisst sich eingebrannt.

 

Gesucht, geforscht! Wo ist mein Ziel?

Wer treibt mit mir dies böse Spiel?

Die Wunde, die mir Schmerz gebar,

aus dem, was war, so wunderbar,

hat sich entzündet, eitert schwer.

Wo nehm ich Heilungskräfte her?

 

Ich könnte schier vor Kummer schrein.

Ach, würdest du noch bei mir sein!

 

Ein Zeichen nur, ein kleines Wort.

Geht es dir gut an deinem Ort?

Die Ungewissheit, die mich bannt,

raubt mir allmählich den Verstand.

Erinnerung lässt mich nicht frei.

Wann ist die Dunkelheit vorbei?

 

 

Obenan

Du stehst oben auf der Liste,

warst mir das, was hat gefehlt.

Gabst du doch, was ich vermisste.

Nun steht oben, was mich quält.

 

Wie ein Luftstrom meine Lungen,

hast mein Leben du gefüllt.

Liebe sprach mit Engelszungen,

die du um mich hast gehüllt.

 

Noch kann ich es nicht begreifen,

was an jenem Tag geschah.

Zeit verrinnt und Jahre reifen.

Bist so fern mir - ewig nah.

 

Niemals werd ich dich vergessen.

Nichts mir übrig blieb von dir.

Kannst du es denn nicht ermessen?

Bist der andre Teil von mir.

 

Ach, wie schnell kann’s Blatt sich wenden.

Glück ist gläsern, weil’s zerbricht.

Möcht die Dunkelheit beenden.

Sag, wo bist du? Zeig mir Licht!

 

Manchmal stell ich mir die Frage,

weil Verstand es so befiehlt,

Überzeugnung scheint mir vage:

Hast du nur mit mir gespielt?

 

 

 

Klage

Wiedermal geht’s mir beschissen

Du allein bist schuld daran.

Wiedermal fehlt mir das Wissen,

und worauf ich bauen kann.

 

Worte, die mir zugetragen,

werfen Rätsel, Hoffnung auf.

Wer, auch wo? Mir bleiben Fragen.

Sinnlos, mein Gedankenlauf.

 

Könnten Blätter mir‘s erzählen,

wenn der Wind sie sachte streift,

so  Vergessen in mir stählen,

wo der Wille selbst nicht reift.

 

Schweigend stehen hohe Bäume.

Nicht ein Lüftchen regt das Blatt.

Matt geword’ne, gold’ne Träume

haben längst ihr Dasein satt.

 

Wenn Gemälde ich betrachte,

kunstvoll führtest du den Strich,

wird mir Bang im Herzen, sachte,

wie dein Inn'res dem doch glich.

 

Sollte Angst dich lähmen, hindern,

unbekannt dir Reaktion,

kannst allein doch du nur mindern

meiner Ungewissheit Lohn.

 

Jeder neue Tag macht mürbe.

Ist es recht‘ was mir geschieht?

Klarheit, die doch nichts verdürbe,

immer wieder stumm entflieht.

 

 

 

Rache?

 

Ich habe gefunden,

was lange vermisst.

Möcht Freude bekunden,

doch sinn ich auf List.

 

Mein Herz klopft wie Hämmer

im Zittern und Gier.

Fühl‘ s„ Schweigen der Lämmer“

tief drinnen in mir.

 

Hab Rechte, möcht‘ wissen,

ob Ehre noch gilt.

Soll Menschlichkeit missen?

Bin nie zu gewillt.

 

Kein Hass soll gebären

aus ballender Wut.

Doch lass ich gewähren

mein kochendes Blut.

 

Mich rächen? Mitnichten!

Es würde nur Qual.

Versuche zu dichten

als wär's mir egal.

 

 

 

Am Ende

 

Es hat keinen Sinn mehr nach gestern zu fragen.

Was war ist vergangen,  gelebtes vorbei.

Noch liegt mir so vieles wie Blei schwer im Magen,

doch kann ich nicht weiter und wäre gern frei.

 

Wie oft haben Nächte, ich wach, mich betrogen,

geraubt mir Entspannung, den Schlaf und die Ruh.

Hab vieles gedanklich so manchmal durchflogen,

doch ohne Verstehen, als wär es tabu.

 

Wo Grübeln, Recherchen und Fragen nichts bringen,

muss kapitulieren man doch irgendwann.

Vielleicht wird mir dieses ohn‘  Wehmut gelingen.

So finge mein Leben im Grund wieder an.

 

Ich mag nicht mehr warten, nicht hoffen und denken.

Das Schicksal meint’s wirklich nicht immer nur gut.

Drum  will ich versuchen die Schritte zu lenken

auf’s nächste Kapitel  des Schauspiels im Buch.

 

Und komm ich mal irgendwann auch an das Ende,

schlag auf diese Seite, die letzte darin,

dann falte ich stumm und auch dankbar die Hände

im Wissen um Reichtum des Lebens , den Sinn.

 

 

 



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