Lyrische Momente mit Anette Esposito
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Adventszeit 

Nun endlich ist sie wieder da,

die zauberhafte Zeit,

wo alle Menschheit fern und nah,

erstrebt Besinnlichkeit.

 

Mit Kerzenschein und Lampenduft,

sind Zimmer fein geschmückt

und schneegeschwängert’, kalte Luft,

Gemüter hell entzückt.

 

Ein fröhlich’ Treiben in der Stadt,

in Schaufenstern es blinkt.

Auf Wangen, Nasen, Röte satt,

und „Jingle Bells“ erklingt.

 

Die Tür geöffnet zum Advent

in allen Herzen, weit.

Viel Friedenshoffnung, die entbrennt,

begleitet still die Zeit.

 

Auch Wünsche schenkt man immer gern,

verteilt sie in der Welt.

Am Himmel doch der Weihnachtstern

für keinen Menschen fehlt.

 

Viel Freude geben, überall,

heißt’s nun in jedem Mund,

mit Glockenklang und Segenshall

zur sel‘gen Weihnachtsstund.

 

Der Herzensbecher, kostbar, fein,

in dieser Zeit gefüllt

mit Liebe, Glaube, Hoffnung, rein,

so dass er überquillt.

 

Doch warum sind in dieser Zeit

nur Hände voll und Herzen weit?

 

 

 

 

Weihnachtsstimmung

 

Weihnachtstimmung berstet wieder,

überall man fröhlich lacht.

Hell erklingen Glockenlieder

frommer Weisen, Heilger Nacht.

 

Sterne schmücken frost‘ges Dunkel,

glitzernd liegen Straßen brach.

Hinter Fenstern mit Gefunkel

sinnt man über Weihnacht nach.

 

Heimlichtuerei und Träume,

knistern, rascheln von Papier.

Bunt geschmückte Tannenbäume,

wiederkehrend, Friedensgier.

 

Fest der Liebe, unter Kerzen,

immer wieder praktiziert.

Off’ne Hände, off’ne Herzen

einmal jährlich aktiviert.

 

 

 

 

 

Weihnachtszauber

 

Spürst du den Zauber der weihnachtlich’ Zeit,

der jährlich die Menschen erweckt,

wie Sphärenmusik voller Heimlichkeit

sich sehnend in Herzen versteckt?

 

Sieh in die Augen im Kindergesicht

erstrahlen in glänzendem Glück,

wenn stumm sie verharren vor Kerzenlicht,

das warm sich verzehrt Stück um Stück?

 

Stumm liegt die Pracht weißer Winteridyll’,

die eiskalt den Boden bedeckt.

Mit wehenden Lüften schleicht leise und still

ein Duft, der nach Weihnachten schmeckt.

 

Glockengeläut tönt vom Kirchturme fein,

das weit in der Ferne verstummt.

Schlummernd ruhn Wiesen, Wald und Gestein,

in glitzerndem Flair eingemummt.

 

Froh klingen Lieder vom Christkinde auch,

das unterm Tannenbaum schweigt,

der zierend geschmückt in weihnachtlich’ Brauch

sich andachtsvoll vor ihm verneigt.

 

Keimender Friede durchwandert die Zeit,

Erinnrung an Kindheit erwacht.

Siegreiche Hoffnung in festlichem Kleid

träumt von der Heiligen Nacht.

 

Geblieben sind all deine sehnenden Ttäume,

die du geträumt hast als Kind,

wie scheintote Wurzeln uralter Bäume,

die längst jedoch abgeholzt sind.

 

 

 

 

Gottes Plan?

 

Erneut hüllt sich Besinnlichkeit

in warmes Kerzenlicht

und wieder zaubert Weihnachtszeit

ein Lächeln ins Gesicht.

 

Mit Vorbereiten auf das Fest

vergeht die Zeit geschwind.

Geschmückt wird jetzt das eigne Nest

mit Liebe für das Kind.

 

Man legt es in die Krippe schnell,

links, unterm Tannenbaum

und Kerzenlichter leuchten hell,

nicht nur im Weihnachtsraum.

 

Stellt Ochs und Esel auch dazu,

die Eltern sitzen still

mit Hirten, Schafen, sel’ger Ruh,

wie Tradition es will.

 

Und schon nach ein paar Tagen nur

wird’s wieder weggestellt.

Von Weihnachten bleibt wenig Spur

im Herz der Christenwelt.

 

Ist das der Sinn von Gottes Plan?

Ich frag’s mich jedes Mal.

Weihnachten fing damals an,

doch endet’s nicht im Stall.

 

 


Weihnachtsgedanken

 

Wie war einst die Weihnacht fantastisch.

Ein jeder hat gern sie erlebt.

Doch heute betrachtet, sarkastisch,

man über den Dingen längst steht.

 

Wo damals, nach Stress vieler Wochen,

in Andacht zur Ruhe man kam,

wird lang mit der Sitte gebrochen.

Der Zeit die Besinnung man nahm.

 

Geschäftssücht‘ges Treiben steht oben

als Höhepunkt, einmal im Jahr.

Die Krippe, nach hinten verschoben,

die ehemals Mittelpunkt war.

 

Bestrebt, sich einander zu schenken,

was jeder im Grunde doch hat,

ging letztlich verloren, Gedenken,

worum uns der Retter einst bat?

 

Man rennt durch die Straßen in Eile

im Rausch für das kommende Fest,

wobei sich auf  keinerlei Meile

das Gottesswort finden mehr lässt.

 

Wie gern stünd es wieder inmitten.

Es wurde vergessen, verdrängt.

Lasst uns um Gedenken den bitten,

der uns jeden Tag doch beschenkt.

 

 

 

 

Das Tannenkind

 

Im Wald stand verborgen in Dichte

ein Tannenkind, hässlich und klein,

im Schatten von Zweigen der Fichte,

inmitten Gestrüpps und Gestein.

 

Ganz traurig mit spärlichen Ästchen

hat’s rüber nach großen geschaut,

in denen sich Vögel ihr Nestchen

zur Aufzucht der Kinder gebaut.

 

Verschüchtert stand‘s einsam alleine.

Die andern verspotteten‘s oft

und  Freundschaften hatte es keine,

worauf es im Stillen gehofft.

 

Bald trieben mit eisigen Winden

viel Flocken aus Schnee durch den Tann,

bedeckten die Zweige und Rinden

der Bäume mit frostigem Bann.

 

Das Tännchen stand zitternd und leise,

ihm war ja so kalt und auch bang,

da hört‘ es vom Himmel die Weise

der Engel, als Chorliedgesang.

 

Es lauschte den Glocken von ferne,

die klangen so klar und so hell.

Schon sah es viel‘ blinkende Sterne,

die zogen vorüber gar schnell

 

Ein Engel kam näher geflogen,

stand plötzlich vorm Bäumchen ganz still.

und sprach zu ihm, ist nicht gelogen,

„ Du bist’s, das ich mitnehmen will.“

 

Dann grub er behutsam, in Eile

mit Wurzeln das Tannenkind aus,

flog mit ihm geschickt eine Meile

zum Dorf aus dem Walde hinaus.

 

Er stellte es neben die Pforte

am Stall einer Herberge, gleich,

wo Sterne als Lichtereskorte

umstrahlten das hölzerne Reich.

 

Der Engel bedeckte die Äste

mit  himmlischen Lichtern geschwind

und trug es mit heiliger Geste

zur Krippe bei Esel und Rind.

 

Dem Bäumchen erschien es wie Träume.

Dort lag in der Krippe ein Kind.

Es dachte im Wald an die Bäume,

die eigentlich schöner doch sind.

 

Nun strahlte es golden im Lichte.

Einst war es doch hässlich und klein.

Wer denkt, ich erfand die Geschichte,

der geh in den Stall mal hinein.

 

 

 

Heilig Abend

 

Heute spiegelt in Gesichtern,

auf dem ganzen Erdenrund,

sich der Glanz von hellen Lichtern,

in der weihnachtlichen Stund.

 

Kerzen werden nun entzündet,

bunt geschmückt hat man den Baum,

Nächstenliebe wird gegründet,

webt sich in den Zeitensaum.

 

Festtagswürde schwelgt in Roben.

Nässe netzt das Winterkalt.

Dankend schreitet man zu loben

Gottes Sohn in Kindsgestalt.

 

Chorgesänge – Glockenklänge.

Schweigend deckt die Dämmerung

müde Straßen ohn’ Gedränge,

ohne Hast von Alt und Jung.

 

Kirchen öffnen ihre Tore.

Andachtsschwanger, der Choral

und ins lauschend Menschenohre

dringt die Botschaft aus dem Stall.

 

Still besucht in heil’gem Äther

warmer Friede diese Zeit.

Doch erstickt, schon wenig später,

frommer Schein in Wirklichkeit.

 

 

 

Ein etwas anderer Weihnachtswunschbrief

 

"Lieber Weihnachtsmann,

 

heut schreib ich dir keine Liste,

was ich an Geschenken mag.

Hab in meiner Spielzeugkiste

schon genügend für den Tag.

 

Das, was ich von dir erbitte,

man zum Spielen nicht erhält

und nach altbewährter Sitte

untern Tannenbaum dann stellt.

 

Weißt du, hier wohnt unser Nachbar

einsam krank, ein blinder Mann.

Sag mir doch mal, wär’s wohl machbar,

dass er wieder sehen kann?

 

Und, dass Lisa, Meiers Kleine,

kommt im Rollstuhl immer an,

weil zu schwach sind ihre Beine,

endlich wieder laufen kann.

 

Dass die Firma wieder offen,

wo „geschlossen“ dran steht, groß,

Viele Menschen sind betroffen

und dadurch jetzt arbeitslos.

 

Ferner möcht ich dich noch fragen:

Warum führen Menschen Krieg?

Kannst du ihnen bitte sagen:

dass im Frieden liegt der Sieg?

 

So viel‘ Kinder in den Ländern

müssen hungern immerzu.

Daran könntest du was ändern,

denn das lässt mir keine Ruh.

 

Würdest du das für mich machen?,

wünsche ich mir wirklich sehr.

Und lass Mutti öfter lachen,

- ohne Papa hat sie‘s schwer.

 

Gerne möchte ich dir schwören,

machst du alle Wünsche wahr,

will ich brav sein, immer hören!

Dankeschön! - Bis nächstes Jahr!

 

dein Tom"

 

Weihnachtsabend

 

Sinnend geh’ ich durch die Straßen,

menschenleer ist’s um mich her.

Einsam stehen Markt und Gassen

bunt geschmückt im Lichtermeer.

 

Viele Fenster sind beleuchtet,

Kerzen brennen hier und dort.

Kalte Luft von Schnee befeuchtet,

zieht den Alltag mit sich fort.

 

Alle Menschen in dem Städtchen

ruhen sich vom Trubel aus.

Auch das kleine Tabaklädchen

hinterm alten Opernhaus.

 

Stille steht an jeder Ecke,

Friede zieht durch diese Nacht

und durch dünne Wolkendecke

funkelt helle Sternenpracht.

 

Feiner Schnee liegt auf den Wegen

glitzernd bunt, so wie Kristall.

Glocken bitten um den Segen -

Frohe Weihnacht, überall.

 

 

 

                                                                   



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